Im Winter schlafen Menschen anders als im Sommer. Oft benötigen sie mehr Schlaf.
Der innere Tag-Nacht-Rhythmus verändert sich saisonal, was sich wiederum auf den Schlaf auswirkt.
Der sogenannte Winterschlaf von Tieren ist kein echter Schlaf, da sie während dieser Zeit regelmäßig aufwachen.
Der Begriff „Winterschlaf” ist daher irreführend.
Menschen haben im Winter eine längere biologische Nacht, was die Melatoninproduktion erhöht.
Studien zeigen, dass Menschen im Winter bis zu 30 Minuten länger schlafen, besonders am Wochenende.
Der REM-Schlaf nimmt im Winter zu, während die Gesamtschlafzusammensetzung stabil bleibt.
Für die Schlafqualität sind Tageslicht und körperliche Aktivität entscheidend, doch beides ist im Winter oft eingeschränkt.
Winterdepressionen können sich negativ auf den Schlaf auswirken.
Tipps zur Verbesserung des Schlafs im Winter: – Tageslicht nutzen
– Bewegung einbauen
– Schlaf priorisieren
Schlafmasken können helfen, den Schlaf in hellen Umgebungen, wie beispielsweise in Hostels, zu verbessern.
Podcastfolge „Winter – Brauchen wir mehr Schlaf?“ vom –30.12.2025– aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Ăśber Schlafen“.
Podcastfolge in neuem Tab hören: https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2025/12/30/deutschlandfunknova_winter_brauchen_wir_mehr_20251230_0e3f4090.mp3
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