📅❓ Die nahe Zukunft?

In Cormac McCarthys preisgekröntem und düsterem Roman „Die Straße“ begleiten wir einen Vater und seinen Sohn auf einer zermürbenden Reise durch ein postapokalyptisches Amerika, das völlig zerstört ist. Eine ungenannte Katastrophe hat die Welt buchstäblich in Asche gelegt. Der Himmel ist verdunkelt, bittere Kälte ist eingekehrt und jegliches pflanzliche und tierische Leben scheint erloschen zu sein.

Die beiden namenlosen Protagonisten haben nur ein Ziel: Sie kämpfen sich zu Fuß in Richtung Süden an die Küste vor, in der Hoffnung, dem tödlichen Winter zu entkommen. Ihr gesamtes Hab und Gut schieben sie in einem klapprigen Einkaufswagen vor sich her. Ständig quält sie der Hunger und hinter jeder Biegung lauert die Gefahr durch verrohte Plünderer und kannibalistische Banden. Um sich zu verteidigen, bleibt ihnen lediglich ein Revolver mit nur noch zwei Kugeln – eine Waffe, die im schlimmsten Fall als letzter Ausweg für sie selbst gedacht ist.

Doch im Kern ist der Roman weit mehr als ein reiner Überlebenskampf. Es ist eine tief berührende Geschichte über die bedingungslose Liebe eines Vaters, der verzweifelt versucht, sein Kind am Leben zu halten und ihm gleichzeitig einen moralischen Kompass zu bewahren. In einer Welt, in der jegliche Zivilisation und Menschlichkeit zusammengebrochen sind, klammern sich die beiden an den Glauben, dass sie „die Guten“ sind und unermüdlich „das Feuer weitertragen“.

Ob sie die Küste jemals erreichen und ob dort tatsächlich eine Perspektive oder nur weitere Trostlosigkeit auf sie wartet, ist die große, treibende Frage dieser packenden Reise ins Ungewisse.

Erst das Buch lesen, dann die Verfilmung schauen.

In dieser Buchwelt ist es am schlimmsten zu leben, weil wir unmittelbar spüren, wie dünn der Firnis der Zivilisation ist, der uns von der Barbarei trennt. Und weil die Menschheit am Scheideweg steht: Hält sie inne, kehrt dem Kapitalismus den Rücken und wendet sich der Gemeinwohlökonomie zu? Oder geht sie die noch wenigen Schritte auf den Abgrund zu, in den dieser Roman uns blicken lässt?


In welcher Buchwelt wäre es absolut am schlimmsten zu leben?

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Which book’s world would be the absolute worst to live in?  |  In welcher Buchwelt wäre es am schlimmsten zu leben?


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📅❓ „Man sollte die Dinge so einfach wie möglich machen, aber nicht einfacher.“

Aha – Lifehacks sind also clevere Tricks, Kniffe oder unkonventionelle Methoden, die alltägliche Aufgaben erleichtern, Probleme effizient lösen oder Zeit und Geld sparen. Der Begriff setzt sich aus den englischen Wörtern „Life” (Leben) und „Hack” (technischer Kniff) zusammen und bezeichnet häufig die zweckentfremdete Nutzung gewöhnlicher Gegenstände.

Grundsätzlich schaue ich nicht bewusst nach Lifehacks. Ich weiß jedoch, dass es z. B. auf YouTube oder Instagram unzählige Videos mit solchen Kniffen gibt. Auf Instagram war ich fasziniert davon, was im handwerklichen Bereich alles möglich ist.

Ein genutzter Lifehack ist es, die Rollläden bei Minustemperaturen herunterzulassen, um im Winter ein wenig Gas zu sparen. Danach erhöht sich die Raumtemperatur tatsächlich um ein bis zwei Grad.

Ich koche Tiefkühlgemüse nicht mehr mit Wasser im Kochtopf, sondern mit ca. einem Esslöffel Wasser in der abgedeckten Bratpfanne. So kann ich nacheinander und gleichzeitig z. B. Gnocchi zuerst anbraten und anschließend Gemüse garen und zum Schluss die Soße erwärmen.

Ein weiterer praktischer Lifehack war der Tipp, Spargel im Backofen zu „garen”, da ich keinen geeigneten Kochtopf hatte und Fettspritzer aus der Bratpfanne vermeiden wollte.

Ihr lest also, dass ich nur wenige Lifehacks im Alltag wirklich anwende.

Das Zitat in der Überschrift wird oft Albert Einstein zugerechnet.

Was er tatsächlich und sinngemäß sagte:

„Es lässt sich kaum leugnen, dass das oberste Ziel jeder Theorie darin besteht, die nicht weiter zerlegbaren Grundelemente so einfach und so wenige wie möglich zu gestalten, ohne dabei auf die angemessene Darstellung auch nur eines einzigen Erfahrungsdatums verzichten zu müssen.”

Nachtrag:
Ich esse gerne Nussmuse auf einem Brötchen oder Toastbrot. Beim ersten Öffnen der Gläser hat sich das Öl oben abgesetzt und das Mus muss vermischt werden. Das ist mit einem Teelöffel sehr kräftezehrend. Gemini hat mir den Handmixer-Trick empfohlen. Dabei wird nur ein Knethaken in den Mixer gesteckt. Das Glas wird mit einer Hand gut festgehalten und der Haken vorsichtig bis ganz nach unten auf den Glasboden geführt. Dann wird der Mixer auf niedrigster Stufe eingeschaltet und der Haken langsam auf- und ab bewegt. In wenigen Sekunden ist die Masse cremig. Wenn das Nussmus anschließend im Kühlschrank aufbewahrt wird, trennen sich Mus und Öl nicht mehr.

Tägliche Schreibanregung
Welche Lifehacks nutzt du wirklich im Alltag?

What are some life hacks that you practice?  |  Welche Life-Hacks wendest du an?

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