🎙 Breakdance, Tischtennis und die Suche nach dem Sinn

In dieser Podcastfolge führen Mario Neumann und Nam, ein Mann vietnamesischer Herkunft, der in Deutschland lebt, ein Gespräch. Nam berichtet darin von seiner Kindheit, seiner Migration nach Deutschland und den Herausforderungen, die er als Teil der zweiten Generation von Migranten erlebt hat.

Er wurde in Vietnam geboren und kam im Alter von sechs Jahren nach Deutschland. Er berichtet, wie seine Familie aufgrund der politischen Beziehungen zwischen Vietnam und der DDR nach Deutschland kam. Nam verbindet mit der Migration keine negativen Erinnerungen, sondern betrachtet sie als ein Abenteuer.

Im Gespräch thematisiert er die Unterschiede zwischen den Sorgen seiner Eltern, die sich um existenzielle Dinge kümmerten, und seinen eigenen Fragen zur Identität und Zugehörigkeit. Nam beschreibt, wie er in der Pubertät mit seiner Identität kämpfte und sich fragte, ob er eher Asiate oder Deutscher sei.

Er spricht auch über die Herausforderungen der Kommunikation in seiner Familie. Da Vietnamesisch nicht die Sprache ist, die er im Alltag verwendet, fällt es ihm schwer, Gefühle auszudrücken. Nam erklärt, dass in der asiatischen Kultur Gefühle oft nicht direkt angesprochen werden. Das kann zu inneren Konflikten führen, besonders in der deutschen Gesellschaft, die direkte Kommunikation schätzt.

Im Verlauf des Gesprächs berichtet Nam von seinen Erfahrungen mit Rassismus, einschließlich einer gewalttätigen Begegnung in seiner Schulzeit. Er betont, dass er nicht alle Menschen über einen Kamm scheren möchte und dass es sowohl gute als auch schlechte Erfahrungen gibt.

Nam spricht auch über seine berufliche Laufbahn in der Werbebranche und seine Leidenschaft für Tischtennis, die er auf einem YouTube-Kanal teilt. Er sieht Sport als ein wichtiges Mittel zur Integration und zur Bildung von Gemeinschaft.

Insgesamt vermittelt diese Podcastfolge, dass Nam trotz der Herausforderungen, die er erlebt hat, eine positive Einstellung hat und versucht, das Gute in jeder Situation zu sehen.


Aus der Podcastfolge „Selbstbewusst durchs Scheitern“ vom –01.10.2025– des RB-Podcasts „Eine Stunde reden – Gespräche mit Unbekannten“ (Verfügbar bis -20.12.2027-).


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://rbprogressivedl-a.akamaihd.net/clips/zt/welt/0s/0Sd2lB5IOL/0Sd2lB5IOL_audio_128k_stereo.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.bremenzwei.de/audios/eine-stunde-reden-nam-100.html

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Klimaktastrophe | weekly 202552

Luxusflüge verursachen vier- bis fünfmal soviel CO2 wie ein Economy-Flug

Ein neuer Greenpeace-Report zeigt, dass Langstreckenflüge in der First- und Business Class vier- bis fünfmal so viele CO2-Emissionen verursachen wie Flüge in der Economy Class. Die Passagiere dieser Luxusklassen machen nur 14 Prozent der Reisenden aus, verursachen jedoch 36 Prozent der Emissionen. Um diese klimaschädlichen Reisen zu regulieren, wird eine Klimaabgabe auf teure Tickets gefordert. Diese könnte erhebliche Einnahmen generieren, um den innereuropäischen Zugverkehr auszubauen. Während einige Länder bereits eine solche Abgabe eingeführt haben, plant Deutschland ab Juli 2026 eine Senkung der Flugticketsteuer, was im Widerspruch zu den Klimazielen steht. 20.12.2025 https://www.sonnenseite.com/de/mobilitaet/luxusfluege-verursachen-vier-bis-fuenfmal-soviel-co2-wie-ein-economy-flug/

Schwellenländer überholen Deutschland bei Elektroauto-Neuzulassungen

Im Jahr 2025 war weltweit jedes vierte neu verkaufte Auto elektrisch. Insbesondere Schwellenländer wie Vietnam, Singapur und Thailand verzeichnen dabei hohe Anteile an Elektrofahrzeugen. Laut dem Bericht „The EV Leapfrog“ des Energie-Think-Tanks Ember überschreiten inzwischen 39 Länder eine Quote von mehr als zehn Prozent bei Elektrofahrzeugen, während Deutschland mit nur 19 Prozent hinterherhinkt. Diese Entwicklung wird als Leapfrog-Effekt bezeichnet, da viele Länder direkt auf batterieelektrische Fahrzeuge setzen und klassische Übergangstechnologien überspringen. Dies wird durch gezielte Industriepolitik und steuerliche Anreize unterstützt. Im Gegensatz dazu haben die USA und Kanada ihre Förderprogramme für Elektroautos zurückgefahren. Einige Schwellenländer hingegen nutzen Elektromobilität, um fossile Importe zu reduzieren und die Luftqualität zu verbessern. 18.12.2025 https://www.heise.de/news/Schwellenlaender-ueberholen-Deutschland-bei-Elektroauto-Neuzulassungen-11119380.html

Im nächsten Jahrzehnt verlieren die Alpen mehr Gletscher als je zuvor

Eine Studie der ETH Zürich prognostiziert, dass aufgrund der Erderwärmung bis zum Jahr 2100 zahlreiche Gletscher in den Alpen und weltweit verschwinden werden. Bei einer globalen Temperaturerhöhung von 1,5 °C könnten noch etwa 100.000 Gletscher erhalten bleiben, bei 4 °C hingegen nur rund 18.000. Der Höhepunkt des Gletscherschwunds in den Alpen wird zwischen 2033 und 2041 erwartet. In diesem Zeitraum könnten bis zu 2.000 Gletscher pro Jahr verloren gehen. Die Ergebnisse unterstreichen die Dringlichkeit von Klimaschutzmaßnahmen, da insbesondere Regionen mit vielen kleinen Gletschern stark betroffen sind. 16.12.2025 https://www.sonnenseite.com/de/wissenschaft/im-naechsten-jahrzehnt-verlieren-die-alpen-mehr-gletscher-als-je-zuvor/

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