In ihrem Gespräch analysieren Maja Göpel und Bernhard Pörksen die zunehmende Aggressivität öffentlicher Debatten und fordern eine Rückkehr zu einer konstruktiven Streitkultur.
Pörksen plädiert dabei für einen Wechsel vom „Ich-Ohr“ zum „Du-Ohr“, um trotz tiefer Differenzen die Perspektive des Gegenübers wieder ernsthaft wahrzunehmen. Sie kommen zu dem Schluss, dass nicht „Filterblasen“, sondern ein permanenter „Filter-Clash“ – die ständige Reibung mit gegensätzlichen Weltsichten – die Gesellschaft überreizt und polarisiert.
Als Lösung schlagen sie eine „robuste Zivilität“ vor, die den harten, aber sachlichen Konflikt erlaubt, solange die persönliche Abwertung des Gegenübers unterbleibt.
Das Gespräch betont abschließend, dass eine lebendige Demokratie auf der individuellen Bereitschaft zur Irritation und der Abkehr von ideologischen Feindbildern basiert.
Aus der Podcastfolge „Debatte NEU DENKEN mit Bernhard Pörksen“ vom –17.02.2026– des Podcasts „NEU DENKEN„.
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