📅❓ »Schreibe so, wie du sprichst, und sprich nicht so, wie du schreibst.«

Wie schreibt man etwas, das die Leute tatsächlich lesen wollen? So schreiben, dass die Leute es wirklich lesen wollen?

„Leute” sind schlicht eine unbestimmte Anzahl von Menschen. Sie haben Gemeinsamkeiten, aber auch viele Unterschiede. Es sind Individuen mit Vorlieben und Abneigungen.

Wer versucht, möglichst vielen Leser:innen zu gefallen, wird letztendlich beliebig und behält keine Stammleser:innen.

Ich mache mir keine Gedanken darüber, wie ich schreiben müsste, damit viele Menschen meinen Text tatsächlich lesen wollen.

In dieser Zeit des sogenannten Aufmerksamkeitsterrorismus wäre es ideal, meine Texte kurz zu halten, so um die 400 Wörter. Ich zähle meine Wörter nicht. Gefühlt verstoße ich regelmäßig gegen dieses Gebot.

Ich schreibe meine Texte so, wie mir die Gedanken in den Sinn kommen. Möglichst spontan.

Es bereitet mir Freude, ĂĽber meine Lebenserfahrungen und Alltagsanekdoten zu berichten.

Kurze Absätze sind lesefreundlicher als absatzlose Texte und ermöglichen es den Leser:innen, an einer beliebigen Stelle aus dem Text auszusteigen. Ich möchte niemandem Zeit stehlen.

Ich möchte kein Influencer sein. Ich freue mich über jede Leserin und jeden Leser. Selbst wenn es nur eine einzige Person sein sollte.

Tägliche Schreibanregung
Wie schreibst du so, dass Leute es wirklich lesen wollen?

How do you write what people actually want to read?  |  Wie schreibt man das, was die Leute tatsächlich lesen wollen?

„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/

Avatar von Unbekannt

Autor: Bernd

» ... Ist es möglich; daß man trotz Erfindungen und Fortschritten, trotz Kultur, Religion und Weltweisheit an der Oberfläche des Lebens geblieben ist? Ist es möglich, daß man sogar diese Oberfläche, die doch immerhin etwas gewesen wäre, mit einem unglaublich langweiligen Stoff überzogen hat, so daß sie aussieht wie die Salonmöbel in den Sommerferien? Ja, es ist möglich. ... « – Rainer Maria Rilke, Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge, 1910 ====================

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