📰 Tote Intelligenz gibt es nicht: Der gefährliche Fetisch der KI

In ihrem Artikel behandelt Carola Hesse-Marx die Frage, ob Maschinen wirklich intelligent sein können. Die Autorin argumentiert, dass der Begriff „Künstliche Intelligenz” irreführend ist, da er Technik fälschlicherweise als intelligent darstellt. Dies sieht sie als problematisch an, da es die Vorstellung von Intelligenz, die immer mit Leben verbunden ist, verwässert. Ihrer Meinung nach gibt es keine leblosen oder toten Intelligenzen.

Hesse-Marx warnt davor, dass Menschen durch den Einfluss von Technik ihre eigene Identität verlieren könnten. Sie beschreibt, dass es zu einer Vermischung zwischen Mensch und Maschine kommen kann, was psychische Angst vor dem Verlust der eigenen Persönlichkeit auslösen kann. Dies könnte dazu führen, dass Menschen zu bloßen „Befehlsempfängern“ ihrer eigenen Werkzeuge werden.

Die Autorin kritisiert auch die Machtansprüche bestimmter Menschen, die Technik als Mittel zur Kontrolle und Herrschaft über das Leben nutzen. Sie stellt fest, dass der Unterschied zwischen lebendigen und leblosen Systemen oft nicht erkannt wird und dass viele Menschen den kreativen Prozess des Lebens nicht mehr wertschätzen.

Insgesamt warnt der Artikel vor den Gefahren einer übermäßigen Technisierung und der möglichen Entfremdung des Menschen von seiner eigenen Identität.

Carola Hesse-Marx | Psychologie Heute | 13.08.2026 | Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 9/2026: „Technik wird als intelligent bezeichnet“ | https://www.psychologie-heute.de/gesellschaft/artikel-detailansicht/45148-die-gefaehrliche-fantasie-von-der-intelligenten-maschine.html

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