🎙 Schieberitis: Warum wir wirklich aufschieben (und warum es keine Faulheit ist)

In dieser Podcastfolge entschlüsseln Stefanie Stahl und Lukas Klaschinski die „Schieberitis“ als psychologischen Schutzmechanismus, der häufig auf Versagensängsten sowie dem Bedürfnis nach sofortiger Belohnung beruht.

Sie erklären, dass sowohl die genetische Veranlagung als auch das Vermeiden unangenehmer Gefühle dazu führen, dass wir wichtige Aufgaben trotz drohender Nachteile auf die lange Bank schieben. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, empfehlen die beiden unter anderem die Visualisierung des späteren Erfolgsgefühls, die Pomodoro-Technik oder das Zerlegen großer „Berge” in winzige, machbare Schritte.

Ein zentraler Schlüssel ist das „Ertappen und Umschalten“, um von der bloßen Emotionsvermeidung wieder in die Logik des präfrontalen Kortex und somit ins Handeln zu kommen.

Abschließend raten sie Partnern von Aufschiebern, Verantwortung konsequent abzugeben und Druck herauszunehmen, um kräftezehrende Machtkämpfe und Reiz-Reaktions-Muster zu vermeiden.


Podcastfolge „Die wahren Gründe hinter Prokrastination“ vom –07.06.2023– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://open.acast.com/public/streams/695b7e82511175cf3ed1d504/episodes/695b7e9862d34cc4ed1ed371.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://shows.acast.com/so-bin-ich-eben/episodes/695b7e9862d34cc4ed1ed371

„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/

rueckzuginsprivate.de weist darauf hin, dass die Inhalte der geteilten und zusammengefassten Artikel die Ansicht der verlinkten Websites wiedergeben. Diese Ansicht muss nicht mit der Meinung von rueckzuginsprivate.de übereinstimmen.

Jämmerlich

» […] Das Jammern, seinerseits Massenphänomen unserer Tage, obwohl im Vergleich mit vielen anderen Ländern die Lebensbedingungen als sehr gesichert gelten, stünde einem Teil der Gesellschaft, aber nicht der großen Mehrheit, zu. Insofern handelt es sich um eine Dekadenzerscheinung, die nur den Sinn hat, von der Aktivität konstruktiven Gestaltens abzuhalten und sich an den Szenarien eines möglichen Untergangs zu laben. So lässt sich in der grausamen Dimension der Logik denen, die sich dem Jammern verschrieben haben, eine schlechte Prognose für die Zukunft ausstellen. Das sei all denen ins Journal geschrieben, die eigentlich das Zeug dazu hätten, sich über die Zukunft und ihre Gestaltung Gedanken zu machen. […] «

~ Dr. Gerhard Mersmann, Ostenmauer – 72. Makarenkos Motto, 12.11.2025, https://form-7.com/2025/11/12/ostenmauer-72-makarenkos-motto/

Er war mal Vorsitzender der SPD.

… wenn man sich ansieht, wie die handelnden Figuren ihre Karrieren gestalten, dann erscheint das Witzeln über östliche Autokraten wie ein billiges Schmankerl. Immer wieder mit Steuermitteln werden Kometenlaufbahnen für Hetzer und Dilettanten abgesichert, die nichts anderes bewirken werden als den Ruf des eigenen Landes noch weiter zu ramponieren. Und betrachtet man den Weg eines einstmals als Vorsitzender der deutschem Sozialdemokratie fungierenden Politikers, der es fertig gebracht hat, zunächst als Berater für einen mehr als schillernden Schlachtbetrieb, dann als Vorsitzender der atlantischen Imperialisten und nun als Vorstandsmitglied eines Waffenkonzerns zu brillieren, dann ist man schnell wieder bei der Frage, ob die so genannte schwarze Literatur nicht das einzige Medium ist, in der das politische Niveau in unserer Hemisphäre noch beschrieben werden kann. Keine Realität ist nicht düster genug, keine Geschmacklosigkeit unwirklich genug und keine Absurdität lässt eine innere Logik vermissen.

Gerhard Mersmann, 04.09.2025, Unsere Realität und die schwarze Literatur