🎙 Überleben in der Nachtschicht: Strategien für Arbeitnehmer und Arbeitgeber

In dieser Podcastfolge geht es um die Auswirkungen von Schichtarbeit, insbesondere von Nachtschichten, auf Schlaf und Gesundheit.

Jan, von Beruf Zerspanungsmechaniker, berichtet von seinen Erfahrungen mit dem Arbeiten im Dreischichtsystem, das ihn sowohl körperlich als auch psychisch belastet. Er erzählt, dass er in der Nachtschicht nur schwer genug Schlaf bekommt, da er tagsüber nur wenige Stunden schlafen kann und dabei oft unruhig ist.

Schichtarbeit kann negative Folgen für die Gesundheit haben. Dazu zählen ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht und sogar einige Krebsarten. Die innere Uhr des Körpers ist auf einen Tag-Nacht-Rhythmus eingestellt und Schichtarbeit kann zu einem Zustand führen, der dem Jetlag ähnelt. Dies beeinträchtigt die Konzentration und Leistungsfähigkeit.

Die Expertin Dr. Christine Blume gibt Tipps, wie man besser mit Schichtarbeit umgehen kann. Dazu gehört, den Schlaf vor der Nachtschicht zu planen, die Schlafumgebung abzudunkeln und regelmäßige Rituale zu entwickeln. Arbeitgeber sollten Schichtpläne so gestalten, dass sie weniger belastend sind, beispielsweise durch kürzere Wechselintervalle zwischen den Schichten.

Abschließend wird diskutiert, ob das Tragen einer Sonnenbrille nach der Nachtschicht dabei hilft, den Schlaf zu verbessern. Die Forschung hierzu ist jedoch noch nicht eindeutig.

Die Podcastfolge endet mit der Betonung, wie wichtig es ist, Strategien zu entwickeln, um die negativen Auswirkungen von Schichtarbeit zu minimieren.


Podcastfolge „Schichtarbeit – Wie schlafen wir, wenn wir nachts arbeiten?“ vom –21.05.2024– aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Über Schlafen“.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2025/08/05/deutschlandfunknova_schichtarbeit_wie_20250805_ea42bc6e.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/schichtarbeit-wie-schlafen-wir-wenn-wir-nachts-arbeiten

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📅❓ No risk, no fun?

Das Risiko ist die eingeschätzte Wahrscheinlichkeit einer Gefahr. Gefahr bezeichnet die Möglichkeit, dass ein Schaden oder eine Verletzung entsteht. Einschätzen bedeutet, etwas nach den persönlichen Erfahrungen zu beurteilen.

Ich bin unbewusst Risikos eingegangen, deren Gefährlichkeit mir erst im Nachhinein so richtig bewusst wurde. Ich bin auch Risiken eingegangen, die im schlimmsten Fall einen geringen Schaden oder eine leichte Verletzung nach sich hätten ziehen können. Doch das ist mehr oder weniger alltäglich. Ich beziehe den Daily Prompt auf die Frage nach einem schweren Schaden oder einer schweren Verletzung.

Meine Risikobereitschaft ist gering. Bislang hatte ich das Glück, keine Entscheidungen treffen zu müssen, die ein hohes Risiko in sich bargen. Ein solches Risiko würde ich nur eingehen wollen, wenn der Schaden oder die Verletzung nur mich selbst beträfe. Andere würde ich nicht hineinziehen wollen. Es sei denn, das Risiko einzugehen wäre existenziell.

Als ich etwa zwölf Jahre alt war, bin ich das Risiko eingegangen, beim Klauen erwischt zu werden. Es waren Mutproben. Wir haben Colaflaschen aus Getränkelieferwagen gestohlen. Wir sind in die Spielzeugabteilung eines Kaufhauses gegangen und haben aus einer großen Verkaufsfläche voller Matchbox-Autos Autos geklaut. Wir wurden nicht erwischt. Heute vermute ich, dass die Verkäuferin bewusst weggesehen hat. Danach hatte ich ein schlechtes Gewissen. Bereut habe ich es jedoch nicht. Es war eine wichtige Erfahrung in Bezug auf Selbstwirksamkeit.

No risk, but still fun!

Täglicher Schreibanreiz
Wann bist du das letzte Mal ein Risiko eingegangen? Wie ist es ausgegangen?

When is the last time you took a risk? How did it work out?  |  Wann bist du das letzte Mal ein Risiko eingegangen? Wie ist es ausgegangen?

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📅❓ Selbstwirksamkeit durch Grenzüberschreitung

Das Risiko ist die eingeschätzte Wahrscheinlichkeit einer Gefahr. Gefahr bezeichnet die Möglichkeit, dass ein Schaden oder eine Verletzung entsteht. Einschätzen bedeutet, etwas nach den persönlichen Erfahrungen zu beurteilen.

Ich bin unbewusst Risikos eingegangen, deren Gefährlichkeit mir erst im Nachhinein so richtig bewusst wurde. Ich bin auch Risiken eingegangen, die im schlimmsten Fall einen geringen Schaden oder eine leichte Verletzung nach sich hätten ziehen können. Doch das ist mehr oder weniger alltäglich. Ich beziehe den Daily Prompt auf die Frage nach einem schweren Schaden oder einer schweren Verletzung.

Meine Risikobereitschaft ist gering. Bislang hatte ich das Glück, keine Entscheidungen treffen zu müssen, die ein hohes Risiko in sich bargen. Ein solches Risiko würde ich nur eingehen wollen, wenn der Schaden oder die Verletzung nur mich selbst beträfe. Andere würde ich nicht hineinziehen wollen. Es sei denn, das Risiko einzugehen wäre existenziell.

Vor 1946 mussten die Menschen in Europa eher solche Risiken eingehen. Unzählige Menschen und Familien haben das Risiko, in Deutschland zu bleiben statt zu emigrieren, mit ihrem Leben bezahlt. Mit dem Leben, das ihnen noch geblieben war. Zuvor hatte man ihnen Hab und Gut, die Existenz und die Würde genommen.

Die Ernsthaftigkeit, mit der das heutige Wahlvolk seine Politikerinnen und Politiker Deutschland von der Wehr- zur Kriegstüchtigkeit führt, wird mir wohl kurzfristig die Entscheidung abnötigen, ein großes Risiko einzugehen.

Als ich etwa zwölf Jahre alt war, bin ich das Risiko eingegangen, beim Klauen erwischt zu werden. Es waren Mutproben. Wir haben Colaflaschen aus Getränkelieferwagen gestohlen. Wir sind in die Spielzeugabteilung eines Kaufhauses gegangen und haben aus einer großen Verkaufsfläche voller Matchbox-Autos Autos geklaut. Wir wurden nicht erwischt. Heute vermute ich, dass die Verkäuferin bewusst weggesehen hat. Danach hatte ich ein schlechtes Gewissen. Bereut habe ich es jedoch nicht. Es war eine wichtige Erfahrung in Bezug auf Selbstwirksamkeit.

Täglicher Schreibanreiz
Beschreibe ein Risiko, das du eingegangen bist, ohne es im Nachhinein zu bereuen.

Describe a risk you took that you do not regret.  |  Beschreibe ein Risiko, das du eingegangen bist und das du nicht bereust.

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Historische Weitsicht: Warum Schröders Absage zum Irak-Krieg von 2003 bis heute nachhallt

» […] Die politische Klasse nimmt ihm [Anm.: dem Ex-SPD-Vorsitzenden Schröder] übel, dass er 2003 die Teilnahme der BRD am Krieg der NATO gegen den Irak verweigerte. Als Regierungschef hatte er damals erklärt: Dieser Krieg berge das Risiko, »die Reform- und Dialogbereitschaft in den islamischen Ländern zu blockieren und die Gefahr weiterer terroristisch motivierter Anschläge« zu erhöhen. Womit er recht behielt. […] «

~ Egon Krenz, Hintergrund 9-10-2025, Seite 76

hintergrund.de

Polycrisis day by day VII

Druck auf Charlie Kirk? | Die Ermordung des rechtskonservativen Aktivisten Charlie Kirk hat weltweit für Empörung gesorgt, insbesondere in Deutschland, wo die Debatte über seine Person und seine Positionen an Intensität gewonnen hat. Kirk, der als einflussreicher Unterstützer Israels galt, hatte in den Wochen vor seinem Tod eine zunehmend kritische Haltung gegenüber der israelischen Regierung eingenommen. Dies führte zu erheblichem Druck vonseiten seiner Geldgeber. Diese Entwicklungen werfen Fragen zur Unterstützung Israels in den USA auf, insbesondere unter jungen Konservativen, und verdeutlichen die komplexen Dynamiken innerhalb der US-amerikanischen politischen Landschaft.
18.09.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=139187
hören:

Schweizer AKW Gösgen seit 46 Jahren ohne Sicherheitsnachweis | Das seit 1979 in Betrieb befindliche Schweizer AKW Gösgen erfüllt grundlegende Sicherheitsanforderungen nicht und müsste aufgrund fehlender Sicherheitsnachweise seit Mai 2025 stillgelegt werden. Die Schweizer Atomaufsichtsbehörde ENSI hat falsche Berechnungen und Annahmen über Jahrzehnte eingeräumt, die zu einem erhöhten Risiko eines Kernschmelzunfalls führen könnten. Ein solcher Unfall würde weite Teile Deutschlands radioaktiv kontaminieren. Experten fordern, dass die deutschen Behörden das Risiko grenznaher Atomkraftwerke kritisch hinterfragen und Maßnahmen ergreifen, um die Atomgefahr aus der Schweiz zu beenden.
18.09.2025, https://www.sonnenseite.com/de/energie/schweizer-akw-goesgen-seit-46-jahren-ohne-sicherheitsnachweis/

Westeuropäische Bürgerkriege werden wahrscheinlicher.

In seinem Artikel argumentiert David Betz, Professor am King’s College London, dass Westeuropa in den kommenden Jahren einem erheblichen Risiko von Bürgerkriegen ausgesetzt ist, obwohl solche Konflikte in dieser Region allgemein als unwahrscheinlich gelten. Er identifiziert drei wesentliche strukturelle Bedingungen, die zu inneren Unruhen führen können.

»Der Professor am Londoner King’s College beschäftigt sich mit den Bedingungen für Bürgerkriege und bewaffnete Aufstände. Lassen sich die erschreckenden Szenarien noch verhindern? Ein Interview.«

Gesellschaftliche Spaltung: Betz stellt eine zunehmende Polarisierung der Gesellschaft fest, in der Identität und Gruppenzugehörigkeit den rationalen politischen Diskurs überschatten. Er hebt den Aufstieg identitätsorientierter politischer Bewegungen hervor, insbesondere im Vereinigten Königreich, wo sich eine muslimische politische Fraktion in erster Linie auf internationale muslimische Interessen konzentriert und innenpolitische Themen vernachlässigt.

Statusverlust der Mehrheitsbevölkerung: Betz diskutiert das Phänomen des „Downgrading”, bei dem die historisch dominante kulturelle und politische Mehrheit rasch ihren Status verliert. Dieser Wandel dürfte dazu führen, dass die einheimische Bevölkerung innerhalb einer Generation in ihren eigenen Ländern zur Minderheit wird, was zu Entfremdungsgefühlen und Ressentiments führen kann.

Erosion des Vertrauens in Institutionen: Betz verweist auf einen deutlichen Rückgang des Vertrauens der Öffentlichkeit in verschiedene Institutionen, darunter Politik, Medien und Strafverfolgungsbehörden. Diese Erosion behindert die Fähigkeit zur friedlichen Konfliktlösung und kann zum Zusammenbruch der Gesellschaft führen.

Betz betont, dass Masseneinwanderung oft eher auf Entscheidungen der Elite als auf den Willen der breiten Bevölkerung zurückzuführen ist, was zu diesen Spannungen beiträgt. Er hebt auch wirtschaftliche Faktoren wie Stagnation und steigende Verschuldung hervor, die die Situation insbesondere für jüngere Generationen mit schlechteren Zukunftsaussichten verschärfen.

Betz warnt vor potenziellen Konflikten entlang zweier Hauptachsen: Nationalisten gegen Postnationalisten sowie Einheimische gegen Neuankömmlinge. Diese könnten zu gewalttätigen Auseinandersetzungen führen, die an historische „schmutzige Kriege“ erinnern.

Betz kommt zu dem Schluss, dass zwar langfristig die nationalen Identitäten die Oberhand gewinnen könnten, der Weg dorthin jedoch von Gewalt und Zerstörung geprägt sein könnte – ähnlich wie beim gewaltsamen Zerfall Jugoslawiens. Er betont, dass diese Probleme dringend angegangen werden müssen, da die Wahrscheinlichkeit eines Bürgerkriegs in Europa innerhalb der nächsten fünf Jahre bei bis zu 60 % liegen könnte, wenn sich die aktuellen Trends fortsetzen.

23.08.2025 | https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/britischer-konfliktforscher-fast-alle-voraussetzungen-fuer-buergerkriege-in-westeuropa-sind-erfuellt-li.2349377