📅❓ Wollen – Tun – Wissen – Anwenden

In einem Lernbrief meiner Fortbildung wurde Johann Wolfgang von Goethe mit den Worten zitiert: „Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.“

Dieses Zitat kam mir sofort in den Sinn, als ich den heutigen Daily Prompt las. Nach diesem Zitat lebe ich zwar nicht, aber ich denke oft an es.

Erworbenes Wissen, das nie angewendet wird, verflüchtigt sich mit der Zeit. Es verschwindet jedoch nie vollständig. Wenn ich nach Jahren oder Jahrzehnten auf einmal auf gelerntes Wissen zurückgreifen möchte, kommt die Erinnerung allmählich wieder an die Oberfläche bzw. das einmal erworbene Wissen kann viel leichter wieder erneuert werden.

Für mich hat der erste Teil des Zitats die größere Bedeutung, da ich mich schwer tue, vom Denken ins Handeln zu kommen. In wichtigen Momenten meines Lebens, in denen ich mit mir hadere, etwas zu tun, denke ich an dieses Zitat, und es hilft mir, mein Wollen in die Tat umzusetzen.

PS: Ich habe die Quelle dieses Zitats überprüft. ChatGPT erklärte mir im Brustton der Überzeugung, dass dieses Zitat nicht von Goethe stamme, da es keinen verlässlichen Beleg dafür in seinen Werken gebe, und ordnete es einem französischen Schriftsteller zu. Dagegen fanden IONOS, Le Chat und Gemini die korrekten Stellen. Ich nehme gerne Quellenkritik entgegen.

Täglicher Schreibanreiz
Gibt es ein Zitat, nach dem du dein Leben lebst oder an das du oft denkst?

Do you have a quote you live your life by or think of often?  |  Hast du ein Zitat, nach dem du dein Leben richtest oder an das du oft denkst?

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🎙 Das Glück in dir: Warum Zufriedenheit eine Entscheidung ist.

In dieser Podcast-Folge werden verschiedene Ansätze vorgestellt, die dabei helfen, die innere Zufriedenheit zu fördern und ein glücklicheres Leben zu führen.

Ein wesentlicher Ratschlag ist die tägliche Praxis der Dankbarkeit. Dabei lernt man, die positiven Aspekte des Alltags bewusst wahrzunehmen.

Stefanie Stahl betont zudem die Wichtigkeit von Achtsamkeit, um im gegenwärtigen Moment zu leben und unnötigen Stress abzubauen. Ein weiterer zentraler Punkt ist die Pflege sozialer Beziehungen und die Akzeptanz der eigenen Unvollkommenheit, ohne sich ständig mit anderen zu vergleichen.

Ergänzend werden regelmäßige Bewegung an der frischen Luft und ausreichend Schlaf als fundamentale Säulen für das emotionale Wohlbefinden genannt.


Podcastfolge „Innere Zufriedenheit und Glück finden – Tipps für ein erfüllteres Leben“ vom –24.01.2024– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://open.acast.com/public/streams/695b7e82511175cf3ed1d504/episodes/695b7e9e62d34cc4ed1ed908.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://shows.acast.com/so-bin-ich-eben/episodes/695b7e9e62d34cc4ed1ed908

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🎙 Inklusion mal anders: Das Experiment einer WG mit Vater und Studenten.

Im Podcast berichtet Sophia Jüngling über ihr Leben mit ihrem Vater, der infolge seiner Multiple-Sklerose-Erkrankung an schwerer Demenz leidet.

Um sich um ihn kümmern zu können, lebt die 27-Jährige gemeinsam mit ihm und studentischen Mitbewohnern in einer inklusiven Wohngemeinschaft im ehemaligen Elternhaus. Trotz der großen Verantwortung und des Verzichts auf die typischen Freiheiten ihrer Altersklasse zieht Sophia Kraft aus der bedingungslosen Liebe ihres Vaters und seiner Fähigkeit, kleine Glücksmomente achtsam wahrzunehmen, Kraft.

Im Gespräch erzählt sie von ihrem Weg, die Krankheit ihres Vaters früh zu akzeptieren, und von der heutigen intensiven Betreuungssituation, die sie pragmatisch und liebevoll gestaltet.

Letztlich betont Sophia, dass sie trotz aller Herausforderungen nicht auf die emotionale Nähe zu ihrem Vater verzichten möchte und das gemeinsame Erleben im Hier und Jetzt schätzt.


Aus der Podcastfolge „Studenten-WG mit meinem dementen Vater – Sofia Jüngling“ vom –11.08.2024– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://pdodswr-a.akamaihd.net/swrfernsehen/nachtcafe/podcast/nachtcafe-podcast-sofia-juengling.m.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.swr.de/video/sendungen-a-z/nachtcafe/nachtcafe-podcast-sofia-juengling-100.html

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🎙 Sanktionen sind Mord

Eine im Jahr 2025 im Fachmagazin The Lancet Global Health veröffentlichte Studie zeigt, dass internationale Sanktionen jährlich für rund 500.000 Todesopfer verantwortlich sind und damit ähnlich tödlich wie Kriege sind.

Vor allem einseitige Wirtschaftssanktionen der USA erhöhen die Sterblichkeit massiv. Am stärksten betroffen sind Kinder unter fünf Jahren, während UN-Sanktionen keine vergleichbaren Effekte aufweisen.

Am Beispiel von Kuba und Venezuela wird verdeutlicht, wie diese Maßnahmen zu einem wirtschaftlichen Kollaps, Stromausfällen und einer mangelhaften medizinischen Versorgung der Zivilbevölkerung führen.

Experten und UN-Sonderberichterstatter kritisieren, dass auch „gezielte” Sanktionen oft gegen das Völkerrecht verstoßen und das Recht auf Leben verletzen.

Da Sanktionen ihre politischen Ziele zudem häufig verfehlen, plädieren die Forschenden für ein langfristiges Umdenken in der Weltpolitik.


Podcastfolge „Hunderttausende Tote: Die humanitären Folgen von Sanktionen“ vom –22.01.2026– aus dem Deutschlandfunk-Podcast „Systemfragen“.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/01/22/hunderttausende_tote_die_humanitaeren_folgen_von_sanktionen_dlf_20260122_2010_79260077.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/hunderttausende-tote-die-humanitaeren-folgen-von-sanktionen-100.html

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🎙 Endlich angekommen? Die bewegende Lebensgeschichte eines Mannes, der sich selbst verlor – und wiederfand.

In dem Podcast-Gespräch „Eine Stunde Reden“ schildert Martin Summen seinen von Heroinabhängigkeit und Kriminalität geprägten Lebensweg. Aufgewachsen als Scheidungskind im Emsland geriet er im Alter von 13 oder 14 Jahren in die Drogensucht und verlor sich in einer jahrelangen „Lebenslüge“. Seine Abhängigkeit führte zu Beschaffungskriminalität und einer insgesamt sechsjährigen Haftstrafe, die er unter anderem wegen Fundunterschlagung verbüßte. Trotz schwerer gesundheitlicher Folgen, wie einer Hepatitis-C-Erkrankung, gelang ihm durch seinen christlichen Glauben schließlich der Ausstieg aus der harten Drogensucht. Heute engagiert er sich in sozialen Einrichtungen wie der Tafel und blickt reflektiert auf ein Leben zurück, das er nach eigenen Worten teilweise „verträumt“ hat.


Aus der Podcastfolge „Wenn Heroin das Leben bestimmt“ vom –19.02.2025– des RB-Podcasts „Eine Stunde reden – Gespräche mit Unbekannten“ (Verfügbar bis -01.03.2027-).


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://rbprogressivedl-a.akamaihd.net/clips/149/149459/149459_00582208_audio_stereo.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.bremenzwei.de/audios/eine-stunde-reden-martin-summen-100.html

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📅❓ Der Domino-Effekt des Mitgefühls: Wie eine Entscheidung alles veränderte.

Eine positive Veränderung, die ich in meinem Leben vorgenommen habe, hat einen Domino-Effekt positiver Gewohnheiten ausgelöst.

Vor fast 40 Jahren fand das Buch „Endzeit für Tiere: Ein Aufruf zu ihrer Befreiung” von Sina Walden und Gisela Bulla aus dem Jahr 1984 seinen Platz in meinem Bücherregal. Auf dem Cover war ein einzelnes Äffchen in einem Käfig mit Gitterboden abgebildet. Es kauert in einer Ecke, die linke Hand ruht auf dem Schädel, die rechte Hand stützt den linken Unterarm. Es stiert vor sich hin. Laut Inhaltsbeschreibung sollte es um Tierversuche, Nutztiere, Haustiere, Wildtiere, Zoos, modische Nerze, Jagd und Fleischkonsum gehen. Ich mied das Buch wie der Teufel das Weihwasser. Mein Unterbewusstsein wusste, dass nach dem Lesen dieses Buches nichts mehr so sein würde wie vorher. Ich habe es bis heute nicht gelesen. Denn das, was wir allen Tieren – direkt oder indirekt – antun, übersteigt das Vorstellungsvermögen jedes Einzelnen.

Vor fast genau 14 Jahren holte mich das Thema dann doch ein. Eine Mutter und Studentin des Umweltingenieurwesens begegnete mir virtuell, wir hatten einen sehr ähnlichen Musik- und Kabarettgeschmack. Sie ernährte sich rein pflanzlich und erzählte mir, warum. Langsam begann ich, meine Ernährung zu verändern. Ich aß weniger Fisch, Fleisch und Wurst und wurde im Laufe der nächsten vier Jahre fast Vegetarier. Vor fast genau zehn Jahren wurde eine andere virtuelle Bekannte eine reale Kollegin. Auch sie ernährte sich rein pflanzlich und gab mir den letzten Anstoß, vollständig auf tierische Produkte zu verzichten.

Ich beschäftigte mich intensiv mit vollwertiger Ernährung und machte mir einen Plan. Da ich vor zehn Jahren Übergewicht hatte, nutzte ich die Gunst der Stunde, um abzunehmen. Nach einem halben Jahr waren Blutdruck- und Cholesterinsenker unnötig. Ich begann zu joggen. Seitdem halte ich mein normales Gewicht und bin altersgerecht wohlauf. Nach und nach stellte ich alles, was ich kaufte, auf tierleidfreie Produkte um. Heute kaufe ich ca. 99 Prozent aller Produkte tierleidfrei, wobei es schwierig bleibt, tierversuchsfrei zu leben, da diese Informationen von den Herstellern gerne verborgen werden.

Der Blick auf das Tierleid öffnet auch den Blick auf das Leid der Menschen und die Verbrechen an unseren Lebensgrundlagen.

Hier nur einige weitere Stichworte: Klimakatastrophe (Erderwärmung, Verbrennung fossiler Brennstoffe), Ewigkeitschemikalien aus Erdöl, (Plastik-)Vermüllung (Plastik aus Erdöl), Kriege (Kämpfen und Überfallen statt Verhandeln, Verhandlungen torpedieren), Atommüllkatastrophe.

Ich lebe flug- und autofrei. Mein Stromverbrauch ist minimal. Ich trinke Leitungswasser. Ich verzichte auf Coffee-to-go. Ich wohne auf weniger als 30 Quadratmetern, ernähre mich nahezu tierleidfrei und kleide mich entsprechend. Eine Baustelle ist noch, auf Flugobst und -gemüse zu verzichten. Ich scheitere daran, plastikverpackungsfrei zu leben.

Das unsägliche Leid der Tiere an mich heranzulassen, war die beste Entscheidung und die positivste Veränderung in meinem Leben.

Die abgebildete Postkarte stammt von der „Initiative Psychologie im Umweltschutz” (https://ipu-ev.de). Infos zur Postkarte gibt es hier: https://ipu-ev.de/postkarte/.

Täglicher Schreibanreiz
Beschreibe eine positive Veränderung, die du in deinem Leben vorgenommen hast.

Describe one positive change you have made in your life.  |  Beschreibe eine positive Veränderung, die du in deinem Leben vorgenommen hast.

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