🎙 Das vererbte Misstrauen. Wie jahrelange Loyalitätskonflikte erwachsene Kinder prägen.

In diesem Gespräch kommen die Psychologin Stefanie Stahl, ihre Tochter Anna und ihr Vater Fred zu Wort. Sie versuchen, ihre Beziehung zueinander zu verbessern und Vertrauen aufzubauen, nachdem sie viele Jahre keinen Kontakt hatten.

Fred und Annas Mutter hatten sich vor 26 Jahren getrennt, was zu einem langen Streit führte, aufgrund dessen Fred und Anna 20 Jahre lang keinen Kontakt hatten. Anna erzählt, dass sie als Kind unter dem Konflikt ihrer Eltern gelitten hat und oft das Gefühl hatte, zwischen ihnen hin- und hergerissen zu sein. Ihre Mutter hatte negative Ansichten über ihren Vater, die Anna unbewusst übernommen hat. Das führte zu Loyalitätskonflikten.

Fred erklärt, dass die Zeit ohne seine Kinder für ihn sehr schmerzhaft war und er versucht hat, den Kontakt zu Anna wiederherzustellen. In der Vergangenheit hatten sie Schwierigkeiten, miteinander zu kommunizieren, aber in den letzten Jahren haben sie Fortschritte gemacht. Anna gibt jedoch zu bedenken, dass sie immer noch Schwierigkeiten hat, ihrem Vater voll zu vertrauen. Sie fühlt sich oft ausgeschlossen, besonders im Vergleich zu den Kindern aus der neuen Familie ihres Vaters.

Stefanie Stahl hilft ihnen, die Dynamik ihrer Beziehung zu verstehen. Sie betont, dass Annas Probleme mit ihrem Vater oft auf die unaufgearbeiteten Verletzungen und die negative Sichtweise ihrer Mutter zurückzuführen sind. Anna erkennt, dass sie sich von den Ansichten ihrer Mutter über ihren Vater lösen muss, um eine gesunde Beziehung zu ihm aufzubauen.

Insgesamt zeigt das Gespräch, wie wichtig es ist, alte Wunden zu heilen, um Vertrauen aufzubauen und ein besseres Verständnis füreinander zu entwickeln.


Podcastfolge „Wie lerne ich meinem Papa zu vertrauen? – ein Vater-Tochter-Gespräch“ vom –14.01.2024– aus dem RTL+-Podcast „Stahl aber herzlich„.


Webseite der Folge in neuem Tab lesen und Folge hören: https://plus.rtl.de/stahl-aber-herzlich-der-psychotherapie-podcast-mit-stefanie-stahl-p_13938/audio/wie-lerne-ich-meinem-papa-zu-vertrauen-ein-vater-tochter-gesprach-c_640552

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🎙 Endlich angekommen? Die bewegende Lebensgeschichte eines Mannes, der sich selbst verlor – und wiederfand.

In dem Podcast-Gespräch „Eine Stunde Reden“ schildert Martin Summen seinen von Heroinabhängigkeit und Kriminalität geprägten Lebensweg. Aufgewachsen als Scheidungskind im Emsland geriet er im Alter von 13 oder 14 Jahren in die Drogensucht und verlor sich in einer jahrelangen „Lebenslüge“. Seine Abhängigkeit führte zu Beschaffungskriminalität und einer insgesamt sechsjährigen Haftstrafe, die er unter anderem wegen Fundunterschlagung verbüßte. Trotz schwerer gesundheitlicher Folgen, wie einer Hepatitis-C-Erkrankung, gelang ihm durch seinen christlichen Glauben schließlich der Ausstieg aus der harten Drogensucht. Heute engagiert er sich in sozialen Einrichtungen wie der Tafel und blickt reflektiert auf ein Leben zurück, das er nach eigenen Worten teilweise „verträumt“ hat.


Aus der Podcastfolge „Wenn Heroin das Leben bestimmt“ vom –19.02.2025– des RB-Podcasts „Eine Stunde reden – Gespräche mit Unbekannten“ (Verfügbar bis -01.03.2027-).


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://rbprogressivedl-a.akamaihd.net/clips/149/149459/149459_00582208_audio_stereo.mp3

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