🎶 berührend

Es gehört viel dazu, einen Mann zu kennen. Noch viel mehr, ihn zu verstehen: den Krieger, den Weisen und den zornigen kleinen Jungen in ihm. Und es gehört viel dazu, eine Frau zu begreifen – das Summen in ihr, die Biene und den Stich, das Mädchen mit Flügeln, das sich nicht fangen lässt.

https://youtu.be/BxWl-O19i-I

Wir schlüpfen in Rollen: Vater und Sohn, Mutter und Kind, Jäger und Waffe, Muse und Verfall. Kein Mensch ist nur eines. Jeder ist ein Haus mit vielen Zimmern und manche Türen öffnen sich erst, wenn man lange genug wartet.

https://youtu.be/t0b-OHXzLV0

Viel gehört dazu, zu geben. Um Hilfe zu bitten. Bei sich zu bleiben. Das eigene Leben zu lieben, mit allem, was darin wohnt. Zu atmen. Zu berühren. Zu spüren, wie langsam sichtbar wird, was ein anderer Körper braucht.

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Dann stellt sich die Frage, die nicht loslässt: Wovor hast du Angst, es zu verlieren? Was fürchtest du, würde geschehen, wenn du es wirklich loslässt? Was trägst du mit dir herum? Und was erkennst du, wenn das Lachen verstummt?

https://music.apple.com/us/song/it-takes-a-lot-to-know-a-man/915616203

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Vielleicht ist Nähe kein Wissen, sondern ein Aushalten. Ein leises Sich-Zeigen. Ein Atemzug nach dem anderen, bis zwei Menschen einander nicht mehr erklären, sondern endlich wahrnehmen.

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📅❓ the promise I made

Angesichts der Verheerungen in der Welt – den ideologischen, den atomaren, den klimatischen, den kriegerischen, den kriminellen, den von Machtgier verursachten – sagte ich mir als Jugendlicher, dass ich keine eigenen Kinder bekommen, sondern Kinder adoptieren möchte.

Ich wollte am Ende meines Lebens nicht mit der Frage konfrontiert werden: „Warum hast du uns in diese Welt gesetzt?” Ich spürte die Last ererbter gesellschaftlicher Verantwortung und die Unmöglichkeit, die Entwicklung auf dieser Welt positiv zu beeinflussen.

Kinder brauchen Eltern. Und es gibt zu viele Waisenkinder auf dieser Welt. Mindestens einem von ihnen wollte ich ein behütetes Zuhause und eine liebevolle Familie geben.

Am Ende sind es drei Kinder geworden. Nicht allein durch aktives Handeln, sondern auch durch Fügung. Selbst als das Konzept der „Familie unter einem Dach” scheiterte, mussten die Kinder nicht darunter leiden.

Diese drei Versprechen (keine leiblichen Kinder, Adoption/Pflege, eine sichere Familie), die ich mir selbst gegeben habe, konnte und durfte ich auch wirklich einhalten.

Tägliche Schreibanregung
Welches Versprechen an dich selbst hast du wirklich gehalten?

What’s a promise you made to yourself that you’ve actually kept?  |  Welches Versprechen hast du dir selbst gegeben, das du auch wirklich eingehalten hast?

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