🐚 Erst denken, dann sprechen! 🐚

Introvertierte denken, bevor sie sprechen. Sie reden wenig, spät und langsam, weil sie nicht sprechen (können), ohne nachgedacht zu haben.

~ 92 Eigenschaften von Introvertierten, introvertiert.org, https://www.introvertiert.org/92-eigenschaften-von-introvertierten

Das ist heute nicht mehr so. In meinen ersten Schuljahren war das jedoch sehr ausgeprägt. Wenn mein Gegenüber mir keine Zeit ließ, meine Gedanken zu sortieren, und dann auch noch deutliche Zeichen der Ungeduld zeigte oder mich gar aufforderte, endlich zu sprechen, bekam ich einen Blackout und sagte nichts mehr.
In diesen ersten Lebensjahren begann ich irgendwann auch zu stottern. Vermutlich, weil mein Vater ungeduldig und mit Druck auf mich reagierte. Durch eine Therapie konnte ich das Stottern überwinden und es ist nie wieder aufgetreten.

Meine Umwelt und ich hatten für diese „Generalpausen” keinen Namen, denn der Begriff „Introversion” war noch nicht geläufig. Ich fühlte mich falsch und war bemüht, mich „richtig” zu verhalten. Unbewusst versuchte ich, die Lücke zwischen Denken und Sprechen zu verkleinern, was mir spätestens mit Beginn meiner Ausbildung auch gelang. Das war aber auch ein Grund, warum ich nach solchen Situationen oder am Ende eines (Arbeits-)Tages erschöpft war.

Heute kann ich meinem Gegenüber signalisieren, dass ich noch etwas Zeit zum Denken benötige, bevor ich antworte oder spreche.

Wenn ihr also jemanden trefft, der nicht oder nur langsam antwortet, habt ihr vermutlich eine Person mit introvertierten Anteilen vor euch.
Gebt ihr Gelegenheit zu denken. (-:

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🎙 Ist eine offene Beziehung die Lösung für Sexprobleme?

In dieser Podcast-Folge geht es um die Beziehung von Elli und Steffen, die seit fast zehn Jahren zusammen sind. Vor dreieinhalb Jahren hat Elli Steffen gestanden, dass sie ihn betrogen hat. Seitdem hat sich ihre Beziehung verändert und sie fühlen sich oft in einer „Mutter-Kind-Dynamik“, was ihre sexuelle Beziehung belastet.


Podcastfolge „Keine Lust auf Sex: Hilft eine offene Beziehung?“ vom 30.06.2023 aus dem NDR-Podcast „Die Paartherapie„, verfügbar bis 06.11.2050.


Der Paartherapeut Erik gibt ihnen Ratschläge, um ihre Beziehung zu verbessern. Er erklärt, dass ein Seitensprung nicht das Ende einer Beziehung bedeuten muss und dass es wichtig ist, die Gründe für das Verhalten des Partners zu verstehen. Ein häufiges Problem in ihrer Beziehung ist, dass Elli oft in die Mutterrolle schlüpft, während Steffen sich wie ein Kind fühlt. Dadurch gehen die Leidenschaft und Erotik in ihrer Beziehung verloren.

Erik empfiehlt den beiden, über ihre sexuellen Vorlieben zu sprechen und neue Wege zu finden, um ihre Intimität zu fördern. Eine offene Beziehung könnte eine Möglichkeit sein, aber das ist nicht für jedes Paar der richtige Weg. Wichtig ist, dass sie herausfinden, was für sie funktioniert und welche Bedürfnisse sie haben.

Insgesamt zeigt die Podcastfolge, dass sich Beziehungen verändern und dass es wichtig ist, offen über Probleme zu sprechen und gemeinsam neue Wege zu finden, um die Verbindung zueinander zu stärken.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ndr-podcast.ard-mcdn.de/progressive/2023/0629/AU-20230629-1613-0500.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.ndr.de/ndr2/podcasts/Die-Paartherapie-Der-NDR-2-Podcast,audio1412748.html

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🎙 Schlafdauer, Schlafphasen, Fieberträume, Melatonin, Depressionen & Schlafstörung

In dieser Podcast-Folge werden häufige Fragen zum Thema Schlaf behandelt. Die beiden Moderatorinnen Christine und Ilka beantworten verschiedene Fragen, die ihnen von Zuhörern geschickt wurden.


Podcastfolge „FAQ – Was ihr schon immer über Schlafen wissen wolltet“ vom 24.09.2024 aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Über Schlafen“.


Eine der häufigsten Fragen ist, ob man Schlaf nachholen kann. Christine erklärt, dass es normal ist, im Urlaub mehr zu schlafen, um sich von stressigen Phasen zu erholen. Wenn jemand jedoch dauerhaft sehr viel Schlaf benötigt, könnte das auf ein gesundheitliches Problem hinweisen und ein Arztbesuch wäre sinnvoll.

Ein weiteres Thema sind die Schlafphasen. Christine erläutert, dass ein gesunder Schlaf aus verschiedenen Phasen besteht, darunter REM-Schlaf und Tiefschlaf, und dass sich deren Anteile im Laufe des Lebens verändern können. Es gibt jedoch keine festen Regeln dafür, wie viel Zeit man in jeder Phase verbringen sollte, da dies von Person zu Person unterschiedlich ist.

Die Moderatorinnen diskutieren auch das Phänomen der Fieberträume, die oft bizarr und lebhaft sind, sowie den Einfluss von Melatonin auf Träume. Zudem wird das Sprechen im Schlaf angesprochen, das häufig vorkommt und in der Regel harmlos ist.

Ein weiterer Punkt ist der Zusammenhang zwischen Schlaf und psychischen Erkrankungen wie Depressionen. Es wird erklärt, dass Schlafstörungen häufig bei Depressionen auftreten und umgekehrt Schlafprobleme das Risiko für Depressionen erhöhen können.

Zusammenfassend bietet der Artikel wertvolle Informationen zum Thema Schlaf, beantwortet praktische Fragen und gibt Tipps zur Schlafhygiene, um die Schlafqualität zu verbessern.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2024/09/24/deutschlandfunknova_faq_was_ihr_schon_immer_20240924_fbffc43c.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/faq-was-ihr-schon-immer-ueber-schlafen-wissen-wolltet

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