Je länger ich darüber nachdenke, desto weniger kann ich mit dem Begriff „früheres Ich“ anfangen. Ich bin ich.
Ich bin als relativ unbeschriebenes Blatt auf die Welt gekommen, das nach und nach beschrieben wurde. Ich habe immer wieder dazugelernt, habe mich versucht, habe mich geirrt oder war gleich beim ersten Versuch erfolgreich. Ich kann stolz sein auf Dinge, die ich gelernt habe und heute kann, die ich frĂĽher jedoch nicht konnte.
FrĂĽher war ich in meinen Gedanken gefangen. Ich habe wenig gefĂĽhlt und bin nicht ins Handeln gekommen.
Irgendwann wurde die Mauer um meine Gefühle gesprengt und ich war plötzlich mit ihnen verbunden. Zunächst war ich von meinen befreiten Gefühlen überwältigt und lief planlos umher. Zeitweise bezeichnete ich mich selbst als emotionaler Geisterfahrer, der einige Mitmenschen „überfuhr“ und überforderte.
Ich lernte, dass ich Gefühle habe, aber nicht meine Gefühle bin. Ich kann meine Gefühle in ihre Schranken weisen oder sie kontrolliert zulassen, sodass sie für mich und andere erträglich sind.
Heute bin ich nah dran an meiner Mitte.
Was hast du schon geschafft, worauf dein früheres Ich stolz wäre?
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What’s something you’ve done that your past self would be proud of? |  Was hast du getan, worauf dein früheres Ich stolz wäre?
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