📔 Nein!

Freiheit ist ein Zustand, in dem man von allen Zwängen und Pflichten befreit ist. Freiheit bedeutet auch, sich in der Natur bewegen zu können, ohne eingesperrt zu sein.

Im Artikel 2 Absatz 1 des Grundgesetzes wird die freie Entfaltung der Persönlichkeit garantiert, auch als allgemeine Handlungsfreiheit bezeichnet. Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Rechte anderer verletzt werden oder wo der Einzelne gegen die verfassungsmäßige Grundordnung verstößt (Schrankentrias). Daneben gibt es spezielle Freiheitsrechte wie den Schutz vor willkürlicher Verhaftung oder körperlichem Zwang (Freiheit der Person), das Recht, (keine) Religion oder Weltanschauung zu haben (Glaubens- und Gewissensfreiheit), Meinungs- und Pressefreiheit, Versammlungsfreiheit und Berufsfreiheit.

Diese Freiheitsrechte sind eine notwendige Bedingung, um als würdevolles, eigenverantwortliches Wesen zu existieren, denn die Würde des Menschen ist unantastbar.

Es gibt nur wenige Personen, die frei von allen Zwängen und Pflichten sind.

Für mich ist die Gedankenfreiheit die wichtigste Freiheit. Alle anderen Freiheiten können eingeschränkt werden, bis hin zu deren (zeitweisem) Verlust. Meine Gedanken kann mir niemand nehmen. Bis jetzt. Die Forschung ist jedoch bereits so weit, dass sie in der Lage ist, Gedankenfragmente von Menschen „lesen” zu können. Es wird nicht mehr lange dauern, bis es die Freiheit der Gedanken nicht mehr geben wird.

Die größte Freiheit ist es, ungestraft „Nein” sagen zu können.

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📔 Gut Ding will Weile haben.

Um einen soliden Karriereplan zu erstellen, überlegte ich, was ich besonders gut kann und wo meine Stärken liegen. Ich überlegte auch, welche Tätigkeiten mir wenig Freude bereiten und wo meine Schwächen und Abneigungen liegen. Außerdem machte ich mir Gedanken über meine Erfahrungen und Qualifikationen.

Anschließend machte ich mir Gedanken darüber, wo ich in zwei, fünf oder zehn Jahren stehen möchte. Strebe ich eine Führungsposition an? Möchte ich Experte auf einem Fachgebiet werden? Oder möchte ich doch lieber die Branche wechseln? Ich hielt fest, welche Werte mir wichtig sind, beispielsweise Work-Life-Balance, Gehalt oder Sinnhaftigkeit.

Ich prüfte, welche Weiterbildungen oder Zertifikate mir noch fehlen. Erreiche ich mein Ziel intern oder ist ein Jobwechsel sinnvoller?

Wie baue ich mir ein Netzwerk auf?

Am ersten Tag meiner Ausbildung hatten wir sechs Auszubildende gleich eine Audienz beim Geschäftsführer. Er begrüßte uns freundlich und meinte, wir alle hätten den „Marschallstab im Tornister” (er war vom Zweiten Weltkrieg geprägt). Damit meinte er, dass wir Newbies theoretisch das Potenzial und die Chance haben, Geschäftsführerin oder Geschäftsführer zu werden.

Zu dieser Zeit gab es in dieser Branche bundesweit (West) 1 325 Geschäftsführer:innen. Vermutlich gab es keine einzige Geschäftsführerin. Da dachte ich mir, dass an seinen Worten etwas dran sein könnte und ich nur warten müsste, bis ich an der Reihe wäre, Geschäftsführer zu werden.

Was mein Geschäftsführer und ich nicht bedenken konnten, war, dass der Gesetzgeber schon bald der Meinung war, dass 1 325 selbstständige Organisationen mit jeweils einem Geschäftsführer nicht mehr zeitgemäß seien, und zwangsweise Fusionen beschloss. Heute gibt es nicht einmal mehr 100 Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer. Immerhin ist der Frauenanteil in über 40 Jahren von 0 auf maximal 20 % gestiegen. Ich hätte also auch noch das falsche Geschlecht gehabt.

Somit ist mein ausgefuchster Karriereplan, abzuwarten, bis ich automatisch Geschäftsführer werde, kläglich gescheitert.

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🐚 Tagträumen

Introvertierte sind Tagträumer. Sie erleben die Welt nicht so intensiv wie Extrovertierte, sondern richten sich an die innere Welt der Gedanken.

~ 92 Eigenschaften von Introvertierten, introvertiert.org, https://www.introvertiert.org/92-eigenschaften-von-introvertierten

Je älter ich wurde, desto mehr trat das Tagträumen in den Hintergrund. Während ich in der Grundschule im Unterricht noch die Amsel im Baum vor dem Fenster unserer Klasse beobachtete, mit ihr sang, Futter suchte und ihre Jungen fütterte, wurde ich durch die laute Ermahnung meiner Lehrerin aus diesem Tagtraum gerissen. Diese Fähigkeit möchte ich mir wieder aneignen, da das Tagträumen eine schöne Möglichkeit ist, dem täglichen Albtraum der erlebten Außenwelt zu entfliehen und sich zu erholen.traum in der erlebten Außenwelt den Rücken zu kehren und mich zu erholen.

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