Eine Story im Sinne einer die Handlung ausmachende (zumeist knapp umrissene) Geschichte einer literarischen, filmischen, theatralischen oder ähnlichen Erzählung? Oh, nein.
Eine Story im Sinne einer ungewöhnlichen, zuweilen abenteuerlichen beziehungsweise wenig glaubhaften Geschichte, die sich ereignet haben soll? Oh, nein.
Eine Story im Sinne einer sachliche Wiedergabe wichtiger (gegenwartsnaher) Ereignisse, Entwicklungen oder dergleichen? Oh, ja.
Wir sind selbstbewusst und unabhängig. Wir führen ein unfassbar reiches und fast schon grenzenloses Innenleben.
ER geht oft auf zwei Beinen, tanzt ausgiebig, spielt Shortstop und liest Bücher – am liebsten „Krieg und Frieden” –, allerdings mit der Lesegeschwindigkeit von einem Wort pro Tag.
Trotz seiner Unabhängigkeit und gelegentlichen Arroganz empfindet ER tiefe Zuneigung zu mir, auch wenn ER das nicht immer zeigt.
Für ihn bin ich meist nur „der Mann mit dem Dreitagebart auf dem Kopf“ (the man with three-day stubble on his head), meine Hauptaufgabe ist es, ihm sein Abendessen zu bringen.
Obwohl ER mein Tier ist, sieht ER sich selbst eher als gleichberechtigt, wenn nicht sogar als überlegen.
Sein auffälligstes Merkmal ist seine Vorstellungskraft. Wenn ihm sein normales Dasein zu langweilig wird, schlüpft ER in verschiedene Rollen.
Oft sitzt ER an seiner Schreibmaschine. Sein Roman beginnt stets mit dem legendären Satz „Es war eine dunkle und stürmische Nacht …”, wird aber von den Verlagen unerbittlich abgelehnt – oft in Form von Absagemails.
Mit Sonnenbrille und Pullover lehnt ER lässig an Wänden und hält sich für den coolsten Typen.
Ausgestattet mit Fliegerbrille und rotem Schal kämpft ER auf dem Dach unseres Hauses imaginäre Luftschlachten gegen seinen unsichtbaren Erzfeind, den Roten Baron.
Mit ihm als lebenslangen Begleiter wäre das Leben immer anregend – wenn ER nicht gerade schläft oder isst.
ER ist ein Träumer, ein Philosoph und ein Lebenskünstler. ER zeigt mir, dass die Realität das ist, was ich aus ihr mache.
Ich könnte stundenlang mit ihm philosophieren, und das Leben wäre leichter.
Tägliche Schreibanregung
Wenn du dir irgendein fiktives Tier als lebenslangen Begleiter aussuchen könntest (wie ein Pokémon oder ein Fantasy-Haustier) – welches wäre das?
If you could pick any fictional animal to be your lifelong companion (like a Pokémon or fantasy pet), what would it be? | Wenn du dir ein fiktives Tier als lebenslangen Begleiter aussuchen könntest (zum Beispiel ein Pokémon oder ein Fantasietier), welches wäre das?
Am Strand von Tanga In der glühend heißen Sonne liegen sie narkotisiert Am Rand der Wüste Der Sand ist weiß Kein Schatten weit und breit, die Cola kocht Man liegt im eignen Schweiß
Die Luft vibriert Die Sonne sticht in helle Haut und nicht geschieht Nur ein Gefühl wird gestaut Der Wind ist still Der Himmel endlos blau, die Leiber rot gebrannt Liegt man im Sand
Der Horizont rückt näher Und was keiner weiß Jeder denkt das Eine Doch dafür ist’s zu heiß
Wangerooger Dünen | als junger Erwachsener | mit meiner damaligen, langjährigen Liebsten | schön war es | Ich weiß nicht, ob niemand hingeschaut hat; außerhalb der Düne war jedenfalls weniger Verkehr …
Wer öffentlich sexuelle Handlungen vornimmt und dadurch absichtlich oder wissentlich ein Ärgernis erregt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in § 183 mit Strafe bedroht ist.
Ob es mutig war? Mut ist eine Geisteshaltung, bei der Handlungen in einer gefährlichen, kritischen oder waghalsigen Situation energisch und furchtlos ausgeführt werden oder ein Gemütszustand, in dem neue Aufgaben mit Zuversicht begonnen oder fortgeführt werden. Ich glaube schon …
Tägliche Schreibanregung
Was war das Mutigste, das du je getan hast, als niemand hingeschaut hat?