🎙 Liebe auf Lochkarten: Warum der Algorithmus der Liebe älter ist als das Internet.

In dieser Vorlesung wird die Geschichte des digitalen Datings behandelt, das bereits lange vor der Einführung des Internets existierte. Der Historiker Michael Homberg erklärt, dass die elektronische Partnervermittlung in den 1950er Jahren begann, als die ersten Computer genutzt wurden, um Menschen zusammenzubringen.


Podcastfolge „Algorithmus der Liebe – Der Ursprung des digitalen Datings“ aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Hörsaal“ vom 11.09.2025.


Homberg beschreibt, wie die ersten Computer als Partnervermittlungsmaschinen fungierten, und führt aus, dass bereits in den späten 1940er und frühen 1950er Jahren Versuche unternommen wurden, Menschen mithilfe von Technologie zu verkuppeln. Ein bekanntes Beispiel sind Shirley Saunders und Bob Cadell, die 1958 durch ein Computer-Matchmaking-Programm zusammenkamen und in einer Fernsehsendung vorgestellt wurden.

Der Vortrag beleuchtet auch die Hoffnungen und Ängste, die die Menschen in Bezug auf computergestütztes Dating hegten. Kritiker befürchteten, die Technik könnte sich negativ auf Romantik und zwischenmenschliche Beziehungen auswirken. Dennoch zeigt die Geschichte, dass Computerdating nicht nur ein Produkt der modernen Technologie ist, sondern auch mit sozialen und kulturellen Veränderungen verbunden ist.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich das digitale Dating weiter und wurde kommerzialisiert. Die ersten Dating-Agenturen begannen, ihre Dienste anzubieten, und lockten mit der Idee, den idealen Partner mittels wissenschaftlicher Methoden zu finden. Diese Entwicklung führte zu einer Pluralisierung der Beziehungsmodelle und einer Liberalisierung von Liebeskonzepten.

Insgesamt zeigt der Vortrag, dass die Geschichte des digitalen Datings komplex ist und tief in den sozialen und kulturellen Veränderungen des 20. Jahrhunderts verwurzelt ist.

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🎙 Bestimmt dein Geburtsort deine Zukunft? Zeit, über Klassismus zu sprechen.

Der Vortrag handelt von „Klassismus”, einer Form der Diskriminierung, bei der Menschen aufgrund ihrer sozialen Herkunft oder ihres sozialen Status benachteiligt werden. Francis Seeck, Professorin für Theorien und Handlungslehre der Sozialen Arbeit mit Schwerpunkt Demokratie- und Menschenrechtsbildung an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, erklärt, dass Klassismus ähnlich wie Rassismus oder Sexismus funktioniert. Menschen, die arm sind oder in einem sozial schwachen Umfeld aufgewachsen sind, erfahren oft Diskriminierung, beispielsweise beim Zugang zu Wohnraum oder Bildung.


Podcastfolge „Klassismus – Der Stempel der sozialen Herkunft“ aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Hörsaal“ vom 08.08.2025.


Ein Beispiel dafür ist, dass Vermieter in Wohnungsanzeigen angeben, dass sie nicht an Menschen vermieten, die Sozialhilfe beziehen. Auch die Lebenserwartung variiert stark zwischen reichen und armen Menschen: Letztere sterben im Durchschnitt acht bis zehn Jahre früher. Seeck betont, dass Klassismus oft mit anderen Diskriminierungsformen wie Rassismus und Sexismus verflochten ist.

In ihrem Vortrag thematisiert sie auch, dass Klassismus in der Gesellschaft oft nicht ernst genommen wird und dass es an der Zeit ist, diese Diskriminierungsform anzuerkennen und aktiv dagegen vorzugehen. Seeck fordert mehr Bewusstsein und Bildung zu diesem Thema, um Klassismus abzubauen und die gesellschaftliche Teilhabe aller zu fördern.

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🎙 Bargeld ist und bleibt wichtig für die Gesellschaft und die Freiheit.

In ihrem Vortrag behandelt Heike Wörlen, Wirtschaftswissenschaftlerin bei der Deutschen Bundesbank, die Bedeutung von Bargeld in der heutigen Gesellschaft und warum es auch in Zukunft wichtig bleibt. Sie kommt zu dem Schluss, dass Bargeld trotz der zunehmenden Nutzung digitaler Zahlungsmethoden nach wie vor eine wichtige Rolle spielt.


Podcastfolge „Warum wir Bargeld auch in Zukunft brauchen“ aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Hörsaal“ vom 12.12.2025.


Wörlen erklärt, dass Bargeld nicht nur für alltägliche Einkäufe verwendet wird, sondern auch als Wertaufbewahrungsmittel dient. Viele Menschen horten Bargeld zu Hause oder nutzen es in Krisensituationen, wenn digitale Zahlungsmethoden nicht verfügbar sind. Wörlen betont, dass Bargeld Datenschutz und Anonymität ermöglicht, was in einer zunehmend digitalen Welt wichtig ist.

Zudem hebt sie hervor, dass Bargeld für alle Bevölkerungsgruppen zugänglich ist, einschließlich Kinder und Menschen ohne technischen Zugang. Es fördert die finanzielle Bildung und das Verständnis für Geld. Wörlen warnt jedoch auch, dass Bargeld keine Selbstverständlichkeit ist und dass es wichtig ist, seine Nutzung und Akzeptanz zu fördern, um nicht in eine Zukunft zu geraten, in der Bargeld an Bedeutung verliert.

Abschließend appelliert sie, Bargeld zu schätzen und zu bewahren, da es ein unverzichtbarer Teil des Zahlungssystems ist und Freiheit, Sicherheit sowie Teilhabe bietet.

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🎙 Auch schüchterne Menschen können aktiv an ihrer Karriere arbeiten und sich selbst mehr zutrauen.

In der Podcastfolge „Selbstbewusst im Joballtag: Karrieretipps für Schüchterne“ geben die Autorinnen Corinna und Christin Tipps, wie schüchterne Menschen im Berufsleben selbstbewusster auftreten können. Die Autorinnen Corinna und Christine diskutieren, dass viele Menschen in Meetings oder Gesprächen unsicher sind und oft nicht wissen, wie sie sich einbringen sollen.


Aus der Podcastfolge „Selbstbewusst im Joballtag: Karrieretipps für Schüchterne“ vom 22.01.2025 des BR-Podcasts „Freundschaft Plus – Liebe, Sex und Beziehungen aller Art„, verfügbar bis ??.??.????.


Es ist hilfreich, sich vor wichtigen Gesprächen Notizen zu machen, um die eigenen Gedanken zu ordnen und sicherer aufzutreten.

Man sollte Kollegen um Feedback bitten, um die eigene Leistung besser einschätzen zu können und um Unterstützung zu erhalten.

Schüchterne Menschen sollten versuchen, sich schrittweise in Gespräche einzubringen, beispielsweise indem sie sich bei Mittagspausen oder in Meetings aktiv beteiligen.

Es ist wichtig, die eigenen Erfolge zu erkennen und zu feiern, um das Selbstbewusstsein zu steigern.

Techniken wie Meditation oder das Mitnehmen eines kleinen Gegenstands, der Sicherheit gibt, können helfen, die Nervosität zu reduzieren.

Viele Menschen leiden unter dem Imposter-Syndrom, bei dem sie ihre Fähigkeiten anzweifeln. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass man mit Herausforderungen wächst und dass es normal ist, sich manchmal unsicher zu fühlen.

Insgesamt ermutigt die Podcastfolge schüchterne Menschen, aktiv an ihrer Karriere zu arbeiten und sich selbst mehr zuzutrauen.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://open.acast.com/public/streams/67f8d64dd5ed0d5b9da3477b/episodes/67f8d6596e56bbcda3b0dda4.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://shows.acast.com/freundschaft-plus-liebe-sex-beziehungen/episodes/67f8d6596e56bbcda3b0dda4

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🎙 Abstand • Beziehungen sexuelle • Dynamik • Emotionen • Freundschaft • Geduld • Kommunikation • Missverständnisse • Sex • Verlegenheit

In der Podcastfolge „Sex mit Freunden – Kann das gut gehen?” wird die komplexe Thematik sexueller Beziehungen zwischen Freunden beleuchtet. Corinna und Christin diskutieren, ob es möglich ist, nach dem Sex weiterhin befreundet zu bleiben. Sie sind sich einig, dass es dabei sowohl positive als auch negative Aspekte gibt.


Aus der Podcastfolge „Sex mit Freunden – kann das gut gehen?“ vom 26.07.2023 des BR-Podcasts „Freundschaft Plus – Liebe, Sex und Beziehungen aller Art„, verfügbar bis ??.??.????.


Christin betont, wie wichtig eine tiefe Freundschaft ist, bevor man sexuell aktiv wird. Ihrer Meinung nach erfordert es viel Arbeit, die Freundschaft aufrechtzuerhalten, und man sollte offen über die Situation sprechen. Corinna ergänzt, dass es hilfreich sein kann, etwas Zeit verstreichen zu lassen, damit die anfängliche Verlegenheit abklingen kann.

Sie diskutieren auch, wie schwierig es sein kann, wenn eine der beiden Personen emotional involviert ist, was die Freundschaft belasten kann. Es wird erwähnt, dass es oft hilfreich ist, die Situation zu klären, bevor man weitermacht, um Missverständnisse zu vermeiden.

Insgesamt zeigt die Podcastfolge, dass es möglich ist, eine Freundschaft nach sexuellem Kontakt aufrechtzuerhalten – aber das erfordert Kommunikation, Geduld und manchmal auch Abstand, um die Dynamik zu klären.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://sphinx.acast.com/p/open/s/67f8d64dd5ed0d5b9da3477b/e/169bea23-7054-4ddb-b75c-220216b1fb6e/media.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.podcast.de/episode/687840595/sex-mit-freunden-kann-das-gut-gehen

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🎙 Beschimpfungen • Drohungen • Erinnerungsverlust • Haftstrafen • Heilungsprozess • Strafprozess • Therapie • Urteil • Vertrauen

In der Podcastfolge geht es um Ayda, eine junge Frau, die im Alter von 14 Jahren von ihrem damaligen Freund und dessen Kumpel mit K.-o.-Tropfen betäubt und vergewaltigt wurde. Zunächst hatte sie keine Erinnerungen an die Tat, doch nach fast drei Jahren kamen diese in einer Therapie zurück. Als sie sich an Details erinnerte, einschließlich eines roten Lichts, das sie während der Tat gesehen hatte, beschloss sie, zur Polizei zu gehen.


Aus der Podcastfolge „Mit K.o.-Tropfen vergewaltigt und gefilmt – Ayda“ vom 23.03.2025 des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„, verfügbar bis ??.??.????.


Die Polizei fand schließlich ein Video der Vergewaltigung, das Ayda dabei half, ihre Aussage zu belegen. Der Prozess gegen die Täter war für Ayda sehr belastend, da sie Drohungen und Beschimpfungen ausgesetzt war. Dennoch wurde ein Urteil gefällt, das zu einer kurzen Haftstrafe für die Täter führte.

Ayda schildert, wie sie nach dem Vorfall und dem Prozess mit schweren psychischen Problemen zu kämpfen hatte, darunter Suizidgedanken. Mit der Unterstützung ihrer Familie und einer Psychologin fand sie jedoch zurück ins Leben. Heute ist sie relativ glücklich, hat ihre Ausbildung abgeschlossen und engagiert sich für das Thema mentale Gesundheit, um anderen zu helfen.

In der Podcastfolge wird der lange Heilungsprozess gezeigt, den Ayda durchlaufen musste, um wieder Vertrauen in sich selbst und andere zu gewinnen.

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