• Ängste •Entscheidungen • Entscheidungsprozess • Fehlentscheidung • Maximizer • Satisfier • Selbstwertgefühl •

In der Podcastfolge „Richtige Entscheidungen treffen – wie weiß ich was ich tun soll?“ des Podcasts „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten““ vom 16.11.2022 thematisieren die Gastgeber das Treffen von Entscheidungen. Sie diskutieren verschiedene Aspekte und Herausforderungen, die mit dem Entscheidungsprozess verbunden sind.

Zunächst teilen die Sprecher:innen persönliche Erfahrungen mit wichtigen Entscheidungen in ihrem Leben. Stefanie Stahl erzählt von einer Fehlentscheidung beim Mieten von Büroräumen, die sie viel Geld gekostet hat, und reflektiert, dass sie aus dieser Erfahrung gelernt hat. Lukas Klaschinski spricht über die Entscheidung, Vater zu werden, und beschreibt, wie diese sein Leben positiv beeinflusst hat.

Im Laufe des Gesprächs wird betont, dass es oft schwer ist, die „richtige” Entscheidung zu treffen, da viele Faktoren und Unsicherheiten eine Rolle spielen. Die Sprecher:innen erklären, dass Menschen unterschiedliche Ansätze beim Entscheiden haben: Einige entscheiden sich schnell und sind mit ihrer Wahl zufrieden (Satisfier), während andere nach der perfekten Lösung suchen (Maximizer), was oft zu mehr Stress führt.

Sie erwähnen auch, dass das Selbstwertgefühl und der Zugang zu den eigenen Gefühlen großen Einfluss darauf haben, wie gut jemand Entscheidungen treffen kann. Menschen, die in ihrer Kindheit gelernt haben, ihren Gefühlen nicht zu vertrauen, haben oft Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen.

Ein wichtiger Punkt ist, dass Entscheidungen zwar emotional getroffen werden, aber auch rational überlegt werden sollten. Die Sprecher empfehlen, sich Zeit zu nehmen, um über Entscheidungen nachzudenken, und auch die Meinungen von Freunden oder Experten einzuholen. Sie warnen davor, sich von Ängsten leiten zu lassen oder zu viele Optionen zu haben, da dies die Entscheidungsfindung erschweren kann.

Zusammenfassend bietet der Podcast praktische Tipps, wie man bessere Entscheidungen treffen kann, und ermutigt die Zuhörer:innen, sich ihrer eigenen Entscheidungsprozesse bewusst zu werden.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://open.acast.com/public/streams/695b7e82511175cf3ed1d504/episodes/695b7e9e8ad316586a61945a.mp3

https://plus.rtl.de/podcast/so-bin-ich-eben-stefanie-stahls-psychologie-podcast-fuer-alle-normalgestoerten-shkh905mmgb9j/richtige-entscheidungen-treffen-wie-weiss-ich-was-ich-tun-soll-g1oe92mtug3pv

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• Date Nights • Erwartungen • Kontrollbedürfnis • Planung • Sicherheitsbedürfnis • Spontaneität • Vertrauen • Zuneigung •

Die Podcastfolge „Ziehen sich Gegensätze wirklich an?“ vom 02.06.2023 des NDR-Podcasts „Die Paartherapie“ handelt von dem Paar Miriam und Pauline, das in seiner Beziehung mit unterschiedlichen Ansichten über Planung und Spontaneität kämpft. Miriam ist sehr strukturiert, plant alles im Voraus und legt Wert auf Kontrolle, während Pauline eher intuitiv handelt, spontan ist und sich nach ihren Impulsen richtet. Diese Unterschiede führen zu Konflikten: Miriam fühlt sich oft kontrolliert, während Pauline sich nicht ernst genommen fühlt.

Der Paartherapeut Eric gibt den beiden Ratschläge, um besser miteinander umzugehen. Er betont, dass das Bedürfnis nach Kontrolle oft aus einem Sicherheitsbedürfnis entsteht, und empfiehlt, Aufgaben abzugeben und dem Partner zu vertrauen. Körperliche Nähe ist eine wichtige Sprache der Liebe und es ist wichtig zu verstehen, wie der andere seine Zuneigung zeigt. Eric schlägt regelmäßige „Date Nights“ vor, um die Beziehung zu stärken, und ermutigt die beiden, ihre Erwartungen offen zu kommunizieren.

Zusammenfassend zeigt die Podcastfolge, dass Unterschiede in einer Beziehung sowohl Herausforderungen als auch Chancen bieten. Es ist wichtig, die Bedürfnisse des Partners zu verstehen und gemeinsam Wege zu finden, um die Beziehung zu festigen.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ndr-podcast.ard-mcdn.de/progressive/2023/0531/AU-20230531-1706-3700.mp3

https://www.ndr.de/ndr2/podcasts/Die-Paartherapie-Der-NDR-2-Podcast,audio1392426.html

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• Eifersucht • Kontrolle • Rückzug • Verbindung • Vertrauen •

In der Episode des Podcasts „Die Paartherapie – Wenn aus Liebe Gleichgültigkeit wird“ mit den Protagonisten Sabrina und Sebastian werden die Herausforderungen ihrer fünfjährigen Beziehung beleuchtet. Diese ist geprägt von Konflikten, emotionaler Distanz und einem nicht mehr vorhandenen Sexualleben.

Sabrina und Sebastian stehen kurz vor einer Trennung. Ihre Beziehung hat sich von einer liebevollen Partnerschaft zu einer Zweckgemeinschaft entwickelt, in der Streitigkeiten und emotionale Gewalt zunehmen.

Der Paartherapeut Eric Hegmann betont, dass Konflikte in Beziehungen normal sind und dass es wichtig ist, sich mit den Unterschieden und Grenzen des Partners auseinanderzusetzen. Er empfiehlt, sich als Team gegen die negativen Dynamiken der Beziehung zu positionieren, anstatt sich gegenseitig als Feinde zu betrachten.

Eric Hegmann hebt hervor, dass Vertrauen wichtiger ist als Kontrolle. Die Kontrolle, beispielsweise in Form des heimlichen Überprüfens des Handys, identifiziert er als schädlich für die Beziehung und als Verletzung der Privatsphäre. Eifersucht kann zu emotionalen Affären führen.

Der Therapeut ermutigt Paare, ihre Wünsche nach Verbindung klar zu kommunizieren und die kleinen Gesten der Zuneigung zu erkennen. Oft werden diese nicht wahrgenommen, was zu Missverständnissen führt.

Beide Partner äußern den Wunsch nach einer harmonischen Zukunft, in der sie gemeinsam Zeit verbringen und ihre Beziehung verbessern können. Sebastian zeigt jedoch eine gewisse Resignation und den Wunsch nach mehr Raum für sich selbst, was zu weiteren Spannungen führt.

Sabrina äußert tiefes emotionales Leid und das Gefühl, in der Beziehung nicht gehört zu werden. Sebastian hingegen zeigt emotionale Distanz und scheint sich von den Konflikten zurückzuziehen.

Der Therapeut stellt die Frage, ob sich die Beziehung noch lohnt, und fordert beide auf, ihre Prioritäten zu überdenken. Sabrina signalisiert, dass sie die Beziehung beenden will, wenn sich nichts ändert. Sebastian fällt es hingegen schwer, seine Emotionen zu zeigen.

Insgesamt zeigt die Episode, wie komplexe emotionale Dynamiken in Beziehungen zu ernsthaften Konflikten führen können und dass eine offene Kommunikation sowie die Arbeit an der Beziehung entscheidend sind, um eine positive Veränderung herbeizuführen.

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• Autonomie • Bedürfnisse • Eigenverantwortung • Gefühle • Kommunikation •

In der Podcast-Folge „Die Paartherapie – Mein Partner übernimmt keine Verantwortung“ geht es um die Beziehung zwischen Eva und Benni. Sie haben Schwierigkeiten in ihrem Alltag, insbesondere in Bezug auf Eigenverantwortung und Kommunikation.

Eva wünscht sich, dass Benni mehr Initiative ergreift, während Benni sich mehr Freiraum wünscht. Diese unterschiedlichen Bedürfnisse führen zu Spannungen in ihrer Beziehung.

Der Therapeut Erik Hegmann empfiehlt Paaren, auch die emotionalen Aspekte ihrer Konflikte anzusprechen, statt sich nur auf die sachliche Ebene zu konzentrieren. Oft übersehen Partner die emotionalen Bedürfnisse des anderen.

Anstatt Listen mit Aufgaben zu erstellen, sollten Paare gemeinsam verhandeln, um Autonomie und Verantwortung zu teilen. Dies fördert ein Gefühl der Partnerschaft.

Wichtig ist, zu unterscheiden, dass Wünsche nicht immer erfüllt werden müssen, da sie sonst wie Befehle wirken. Werden Wünsche nicht respektiert, kann dies zu Konflikten führen.

Alltägliche Streitigkeiten wie die Diskussion über die Klopapierrolle verdeutlichen oft tiefere Bedürfnisse nach Respekt und Wertschätzung in der Beziehung.

Wenn ein Partner Verantwortung übernimmt, sollte der andere lernen, diese zu akzeptieren – auch wenn sie nicht perfekt ausgeführt wird. Hier sind Gelassenheit und Geduld entscheidend.

Beide Partner müssen lernen, ihre Emotionen und Reaktionen zu reflektieren. Offene Kommunikation über Gefühle und Bedürfnisse kann dabei helfen, Missverständnisse zu vermeiden.

Der Therapeut betont, dass Paare auch in guten Zeiten an ihrer Kommunikation arbeiten sollten, um zukünftige Konflikte zu vermeiden und die Beziehung zu stärken.

Insgesamt bietet die Podcast-Folge praktische Ratschläge, um die Kommunikation und das gegenseitige Verständnis in Beziehungen zu verbessern und eine ausgeglichene und respektvolle Partnerschaft zu fördern.

https://www.ndr.de/ndr2/podcasts/Die-Paartherapie-Der-NDR-2-Podcast,audio1388554.html

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Rückzug ins Auenland, ins Private

„Wie kann ich meine Gefühlsreaktionen auf die gegenwärtigen Bedrohungsszenarien präzisieren und einordnen?“

Hoffnung und Orientierung sind unabdingbar für unsere Zukunftsfähigkeit. Das bedeutet, ambivalente Situationen und Gefühle wie Kontrollverlust anzuerkennen und auszuhalten. Allzu große Hoffnungen hegt Vera Kattermann jedoch nicht. Vielleicht, so ihre Befürchtung, könnte eine Bereitschaft zur radikalen Neugestaltung erst entstehen, wenn die Apokalypse bereits ihren Lauf genommen hat.

=> Vera Kattermann: Auf dem Sonnendeck der Titanic? Nachdenken über gesellschaftliche Zukunftsfähigkeit. Psychosozial 2025, 160 S., 22,90 €

Auf die vielen Krisen reagierten zahlreiche Menschen mit einem Rückzug in ein privates „Auenland“. Als Gesellschaft stecken wir jedoch insgesamt in einer „gestauten Bewegungsenergie“ fest, die unter anderem durch das bedrohliche Äußere, den Verlust des Wir-Gefühls und das Fehlen einer Zukunftsperspektive hervorgerufen wird. Die Blockade könne aufgelöst werden, wenn es gelänge, wieder Vertrauen und Verbundenheit zu anderen Menschen aufzubauen.

=> Stephan Grünewald: Wir Krisenakrobaten. Psychogramm einer verunsicherten Gesellschaft. Kiepenheuer & Witsch, 2025, S. 256, 24,– €

Krieg drohe, wenn „der Verlust von Würde/Integrität ein Vakuum hinterlässt, in dem Anarchie entsteht“. Dem Buch gelingt es ziemlich gut, uns die Macht und die Schrecken des Krieges eindringlich nahezubringen.

=> Stefano Carpani, Ludmilla Ostermann (Hg.): War as Reset. Insights from Contemporary Analytical Psychology on the Age of Hypocrisy. Routledge, 2025, 306 S., ca. 40 €

Quelle: Angelika S. Friedl, Buch & Kritik – Wenn die Welt wankt, Psychologie Heute, 13.01.2026, https://www.psychologie-heute.de/gesellschaft/artikel-detailansicht/44657-wenn-die-welt-wankt.html

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