🎙 Sexuelle Flaute in langjähriger Beziehung.

In dieser Podcast-Folge spricht die Psychologin Stephanie Stahl mit dem jungen Ehepaar Max und Sophie über ihre Probleme im Sexualleben. Das Paar ist seit zehn Jahren zusammen und hat seit einiger Zeit Schwierigkeiten, Intimität zu erleben. Sophie hat seit dem Tod ihres an Krebs verstorbenen Vaters emotionalen Stress, der ihre Fähigkeit, sich fallen zu lassen, beeinträchtigt. Max hingegen wünscht sich mehr Sex, hat aber Angst, das Thema anzusprechen, da er Sophie nicht verletzen möchte.


Podcastfolge „Sexflaute, aber wieso?“ vom 03.02.2021 aus dem RTL+-Podcast „Stahl aber herzlich„.


Im Gespräch wird deutlich, dass beide viel Rücksicht aufeinander nehmen, wodurch sich ihre Probleme im Bett verstärken. Sie haben das Gefühl, dass ihre Beziehung zwar sehr eng und freundschaftlich ist, die Leidenschaft aber verloren gegangen ist. Sie versuchen, wieder mehr Intimität in ihr Leben zu bringen, indem sie sich bewusst Zeit füreinander nehmen und auch mal „einfach anfangen“, selbst wenn sie keine Lust haben.

Ein wichtiges Thema, das angesprochen wird, ist der Verlust von Kontrolle und die Angst vor Verletzlichkeit. Sophie hat Schwierigkeiten, ihren Trauerprozess zu bewältigen, was sich negativ auf ihre Beziehung auswirkt. Stephanie Stahl gibt den beiden Ratschläge, wie sie ihre Ängste und Rücksichtnahme überwinden können, um wieder mehr Nähe und Intimität zu erleben.

Zusammenfassend zeigt die Podcastfolge, dass viele Paare mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sind und dass Offenheit im Umgang mit Problemen sowie die Investition von Zeit in die Beziehung entscheidend für deren Stärkung sind.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://youtu.be/AoK0w-Axq0s

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://plus.rtl.de/podcast/stahl-aber-herzlich-der-psychotherapie-podcast-mit-stefanie-stahl-hkbvaxayyklcv/sexflaute-aber-wieso-f4uom63rfikpg

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🎙 Bedürfnisse äußern, Veränderungen verhandeln

In dieser Podcastfolge geht es um Katja und Matthias, ein Paar, das sich wegen eines Betrugs in ihrer Beziehung in Therapie begibt. Sie leben getrennt und haben bereits mehrere Therapieversuche hinter sich. Matthias hat Katja betrogen, wodurch das Vertrauen zwischen ihnen stark gelitten hat.


Podcastfolge „Kann ich das Fremdgehen verzeihen?“ vom 23.06.2023 aus dem NDR-Podcast „Die Paartherapie„, verfügbar bis 06.11.2050.


Der Therapeut Eric gibt Ratschläge, wie Paare mit Konflikten umgehen können. Er empfiehlt beispielsweise, sich regelmäßig Zeit füreinander zu nehmen, um die Beziehung zu stärken. Laut Eric kann zwar lautstarkes Streiten Gefühle herauslassen, führt aber oft auch zu Verletzungen, die die Paare in zukünftige Konflikte mitnehmen.

Er betont, dass Betrug oft nicht gegen, sondern für die eigenen Bedürfnisse geschieht. Wenn der betrogene Partner bereit ist zu verzeihen, sollte er sich fragen, welche Anteile des Partners zu dem Betrug geführt haben und ob er damit umgehen kann.

Eine offene Kommunikation über Bedürfnisse in der Beziehung ist wichtig. Eric schlägt vor, dass Paare die Möglichkeit in Betracht ziehen sollten, ihre Beziehung zu öffnen, anstatt heimlich fremdzugehen.

Die Therapie zeigt, dass es für Paare hilfreich ist, ihre Probleme in einem geschützten Rahmen zu besprechen, da Freunde und Familie oft nicht neutral sind. Eric ermutigt Katja und Matthias, an ihrer Beziehung zu arbeiten, und gibt ihnen Hausaufgaben, um ihre Kommunikation zu verbessern.

Insgesamt zeigt die Sitzung, dass es wichtig ist, an sich selbst und der Beziehung zu arbeiten, um Lösungen zu finden und Verletzungen zu heilen.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ndr-podcast.ard-mcdn.de/progressive/2023/0622/AU-20230622-1540-3300.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.ndr.de/ndr2/podcasts/Die-Paartherapie-Der-NDR-2-Podcast,audio1407692.html

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🎙 Die schwierige Beziehung zu ihrem Bruder belastet sie sehr.

In der Podcastfolge spricht eine Frau namens Katrin über ihre schwierige Beziehung zu ihrem cholerischen Bruder. Vor zwei Jahren hat sie versucht, ihm Grenzen zu setzen, indem sie ihm in einer Sprachnachricht mitteilte, dass sie sich oft übergangen und klein gemacht fühlt. Diese Nachricht hat ihren Bruder sehr wütend gemacht und seitdem hat Katrin das Gefühl, nicht mehr zur Familie zu gehören.


Podcastfolge „Warum belastet mich die schwierige Beziehung zu meinem Bruder so sehr – und wie kann ich mich davon befreien?“ vom 16.02.2025 aus dem RTL+-Podcast „Stahl aber herzlich„.


Katrin beschreibt, dass ihr Bruder schon in der Kindheit oft wütend war und ihre Eltern Schwierigkeiten hatten, ihm Grenzen zu setzen. Sie selbst hat sich immer angepasst, um Konflikte zu vermeiden, und fühlte sich dadurch oft unsichtbar und unwichtig. Sie hat keine schönen Erinnerungen an ihre Kindheit mit ihm und hat das Gefühl, dass ihre Eltern nie wirklich für sie eingetreten sind.

Im Gespräch mit der Psychologin wird deutlich, dass Katrin sich nach einer besseren Beziehung zu ihrer Familie sehnt, aber Angst hat, dass sich ihre Eltern und ihre Schwester nicht für ihre Gefühle interessieren oder sie nicht ernst nehmen. Sie möchte, dass ihre Familie erkennt, wie sie sich fühlt, hat aber das Gefühl, dass sie das nicht aussprechen kann, weil sie befürchtet, abgelehnt zu werden.

Die Psychologin erklärt ihr, dass sie aufgrund ihrer Kindheitserfahrungen sehr verletzlich ist und ihre aktuellen Reaktionen oft von diesen alten Verletzungen beeinflusst werden. Sie ermutigt Katrin, an ihrer eigenen Wahrnehmung zu arbeiten und die Wunden aus der Vergangenheit zu heilen, um gesunde Beziehungen aufbauen zu können.

In der Podcastfolge geht es vereinfacht zusammengefasst um die Herausforderungen, die Katrin in ihrer Familie erlebt, und darum, wie sie lernen kann, ihre Gefühle auszudrücken und gesunde Grenzen zu setzen, um sich von der emotionalen Belastung zu befreien.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ais.audiorella.com/podcasts/1748-stahl-aber-herzlich-der-psychotherapie-podcast-mit-stefanie-stahl/227347-warum-belastet-mich-die-schwierige-beziehung-zu-meinem-bruder-so-sehr-und-wie-kann-ich-mich-davon-befreien.mp3

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🎙 Umgang mit den Erwartungen anderer: Abgrenzung und Selbstakzeptanz.

Die Podcastfolge stammt aus einem Podcast, in dem die Moderatoren Stefanie Stahl und Lukas Klaschinski über den Umgang mit den Erwartungen anderer sprechen, insbesondere im Hinblick auf Eltern und Freunde. Sie diskutieren, wie man sich von diesen Erwartungen abgrenzen kann, ohne die Gelassenheit zu verlieren.


Podcastfolge „Wie gehe ich mit den Erwartungen anderer um?“ vom 16.12.2020 aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„, verfügbar bis ??.??.????.


Ein Beispiel wird durch eine Hörerin namens Susanne gegeben, die sich fragt, warum die Meinungen ihrer Eltern für sie so wichtig sind, obwohl sie ein unabhängiges Leben führt. Die Moderatoren erklären, dass es normal ist, die Anerkennung der Eltern zu suchen, da dies tief in unserer Kindheit verwurzelt ist. Sie betonen, wie wichtig es ist, die eigenen Emotionen zuzulassen, anstatt sie zu unterdrücken, um besser mit den Erwartungen anderer umzugehen.

Ein weiterer angesprochener Punkt ist der Umgang mit dem Urteil des Umfelds über Beziehungen, insbesondere wenn es Unterschiede in Bildung oder sozialem Status gibt. Die Moderatoren raten dazu, die eigenen Werte und die Gründe für die Beziehung zu reflektieren und sich nicht von den Meinungen anderer beeinflussen zu lassen.

Zusammengefasst geht es in der Podcast-Folge also darum, wie man mit den Erwartungen und Meinungen anderer umgehen kann, ohne sich selbst zu verlieren, und wie wichtig es ist, die eigenen Gefühle und Überzeugungen zu erkennen und zu respektieren.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://open.acast.com/public/streams/695b7e82511175cf3ed1d504/episodes/695b7ea48ad316586a6196f1.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://plus.rtl.de/podcast/so-bin-ich-eben-stefanie-stahls-psychologie-podcast-fuer-alle-normalgestoerten-shkh905mmgb9j/wie-gehe-ich-mit-den-erwartungen-anderer-um-40pfxbfjqguxu

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📰 Freizeitreisen beeinflussen die Lebenszufriedenheit nicht signifikant.

In der Studie „Freizeitreisen und Lebenszufriedenheit in einer niederländischen Stichprobe“ haben die Autoren untersucht, welchen Einfluss Reisen auf das allgemeine Lebensglück haben. In den letzten 50 Jahren hat die Anzahl der Reisenden weltweit stark zugenommen und viele Menschen glauben, dass Urlaube ihr Leben verbessern.

Die Forscher wollten herausfinden, ob diese Annahme stimmt. Dazu nutzten sie Daten einer repräsentativen Gruppe aus den Niederlanden über einen Zeitraum von acht Jahren. Dabei wurden verschiedene Aspekte betrachtet: – ob Reisen die Lebenszufriedenheit langfristig steigert,

– ob regelmäßiges Reisen wichtig ist und

– ob das Reiseziel einen Unterschied macht.

Lebenszufriedenheit beschreibt, wie Menschen die Qualität ihres Lebens einschätzen. Studien zeigen, dass Menschen, die mit ihrem Leben zufriedener sind, auch gesünder und erfolgreicher sind. Die Forscher fanden heraus, dass Reisende nicht unbedingt glücklicher sind als Nicht-Reisende. Insbesondere gab es keine signifikanten Unterschiede zwischen Menschen, die international bzw. national reisen.

Ein wichtiger Punkt war, dass häufiges Reisen nicht unbedingt zu einer stabilen oder wachsenden Lebenszufriedenheit führt. Zwar berichteten Reisende in Jahren, in denen sie mehr reisten, von einer höheren Lebenszufriedenheit, doch scheinen diese Effekte nur von kurzer Dauer zu sein. Langfristig kehren viele Menschen zu ihrem vorherigen Zufriedenheitsniveau zurück. Dieser Effekt wird als „hedonische Tretmühle“ bezeichnet.

Zusammenfassend zeigt die Studie somit, dass Reisen zwar kurzfristig das Lebensglück steigern kann, jedoch keine dauerhaften Auswirkungen auf die allgemeine Lebenszufriedenheit hat. Die Ergebnisse werfen die Frage auf, ob Reisen wirklich der Schlüssel zu einem glücklicheren Leben ist oder ob andere Faktoren eine größere Rolle spielen.

Quelle: https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/27000710241309801, Leisure travel and life satisfaction in a Dutch sample, Sage Journals, 10.01.2025

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🎙 Autonomie • Bedürfnisse • Emotionen • Hilflosigkeit • Konfliktvermeidung • Spannungen • Unsicherheit • Verlustängste • Wut

Die Podcastfolge handelt von einer Sitzung der Paartherapie mit Ulrike und Andreas, die seit neun Jahren zusammen sind und gerade geheiratet haben. Trotz ihrer langen Beziehung haben beide Verlustängste, die sich unterschiedlich äußern. Andreas reagiert hilflos und passt sich stark an, während Ulrike wütend und kalt wird.


Podcastfolge „Verliebt, verheiratet, Verlustängste“ vom 16.06.2023 aus dem NDR-Podcast „Die Paartherapie„, verfügbar bis 30.10.2050.


Der Therapeut Eric gibt den beiden Ratschläge, um ihre Beziehung zu verbessern. Er betont, dass Wut oft ein Zeichen für alte, ungeklärte Konflikte ist und dass es wichtig ist, sich selbst zu hinterfragen, um die eigenen Emotionen besser zu verstehen. Eine von ihm vorgeschlagene Übung besteht darin, typische Konflikte in ruhigen Momenten durchzuspielen und zu überlegen, was der Partner sagen sollte, um sich verstanden zu fühlen.

Eric erklärt auch, dass es normal ist, in einer Beziehung nach Autonomie zu streben, und dass es wichtig ist, die eigenen Bedürfnisse zu äußern, statt Konflikte zu vermeiden. Wenn sich ein Partner unsicher fühlt, kann sich das auf den anderen übertragen, wodurch sich die Situation verschärft.

Das Hauptziel der Therapie ist es, Ulrike und Andreas dabei zu helfen, ihre Verlustängste zu überwinden und auf Augenhöhe miteinander zu kommunizieren. Eric ermutigt sie, ihre Bedürfnisse klar zu äußern und Konflikte nicht zu scheuen, da dies der Beziehung letztlich zugutekommt.

Zusammengefasst zeigt die Podcastfolge, wie wichtig es ist, in einer Beziehung offen über Ängste und Bedürfnisse zu sprechen, um Missverständnisse und Spannungen zu vermeiden.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ndr-podcast.ard-mcdn.de/progressive/2023/0615/AU-20230615-1650-1800.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.ndr.de/ndr2/podcasts/Die-Paartherapie-Der-NDR-2-Podcast,audio1402932.html

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