
joggingschluppig


In dieser Podcastfolge wird die Geschichte von Julia erzählt, einer Frau, die sich aus einer gewalttätigen Beziehung befreit hat. Sie war alleinerziehend, als sie einen neuen Partner traf, der anfangs charmant war, sich aber schnell als gewalttätig herausstellte. Nach Jahren voller Misshandlungen und Drohungen trennte sie sich von ihm – doch damit waren die Probleme nicht vorbei. Ihr Ex-Partner drohte, sie zu töten, was sie in große Angst versetzte.
Julia beschreibt, wie sie und ihre Kinder unter der Gewalt und den Drohungen litten. Trotz ihrer Bemühungen, sich und ihre Kinder zu schützen, war es ein langer und harter Weg, Unterstützung zu finden. Sie musste sich mit der Polizei, dem Jugendamt und verschiedenen Beratungsstellen auseinandersetzen.
Selbst nachdem sie im Frauenhaus untergekommen war, wurde sie weiterhin von ihrem Ex-Partner belästigt. Julia kämpfte darum, ein sicheres Leben für sich und ihre Kinder aufzubauen und die Vergangenheit zu verarbeiten. Der Artikel thematisiert die Herausforderungen, mit denen Opfer häuslicher Gewalt häufig konfrontiert sind, und die Schwierigkeiten, die sie haben, um Schutz und Gerechtigkeit zu erhalten.
Julia betont, wie wichtig es ist, den Opfern von Gewalt zuzuhören und ihnen schnell zu helfen. Sie hofft, dass sich die Unterstützung für Betroffene verbessert, damit diese nicht mehr so lange um ihr Leben in Sicherheit kämpfen müssen.
Aus der Podcastfolge „Mein Partner wollte mich töten“ vom –16.11.2025– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.
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Der heutige Schreibanreiz passt gut zu dem Podcast „Über Schlafen” von Deutschlandfunk Nova, dem ich folge und dessen einzelne Folgen ich hier regelmäßig teile.
Ich selbst muss glücklicherweise nichts unternehmen, um besser zu schlafen. Ich schlafe gut und fest, und laut meinem Schlaftracker ist mein Verhältnis von REM-, Tief- und Leichtschlaf in Ordnung.
Vom Schlaftyp her bin ich eine Lerche, d. h., ich kann gut früh schlafen und aufstehen. Regelmäßig schlafe ich zwischen sechs und sieben Stunden. Manchmal nur sechs, aber auch gerne bis zu neun Stunden. Ich liebe Sonnenaufgänge, die Kühle des Morgens und das Erwachen der Natur.
Seit ich erwachsen bin, kann ich immer gut einschlafen. Ich drehe mich auf meine Schlafseite und bin in weniger als einer Minute weggeschlummert. Auch Störungen des Schlafes begegne ich gelassen. Das heißt, wenn es in der Nacht zu einer Störung kommt, ich aufwache oder sogar etwas tun muss, ist das unproblematisch. Danach lege ich mich wieder hin, drehe mich zur Seite und schlafe weiter. Auch mit Schlafmangel kann ich gut umgehen. Ich baue dann tagsüber einen Powernap von höchstens 30 Minuten ein, der sehr erfrischend wirkt.
Wenn ich zu ausgeschlafen bin, sehr aufgekratzt bin und meine Gedanken nicht aufhören wollen zu kreisen, dann empfinde ich das nicht als dramatisch. Ich bleibe ruhig liegen und versuche, mich auf meinen Atem oder die Geräusche, die an mein Ohr dringen, zu konzentrieren. Irgendwann ist der Gedankenjahrmarkt zu Ende und ich gleite allmählich in den Schlaf hinein.
Ich bin dankbar dafür, gut schlafen zu können.
What do you do to improve your sleep? | Was tust du, um deinen Schlaf zu verbessern?
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Der Vortrag „Neue Strategien – Wie Lobbyisten Klimaschutz verhindern“ behandelt den Einfluss von Lobbyisten auf den Klimaschutz sowie die Veränderungen ihrer Strategien im Laufe der Jahre. Im Folgenden sind die wichtigsten Punkte zusammengefasst:
– Wissenschaftlicher Konsens: Seit über einem halben Jahrhundert besteht ein wissenschaftlicher Konsens über den menschengemachten Klimawandel, doch die politische Reaktion bleibt zögerlich.
– Historische Perspektive: In den 1990er- und 2000er-Jahren wurde der Klimawandel oft geleugnet. Heute, da die Auswirkungen spürbar sind, haben Lobbygruppen ihre Strategien angepasst.
– Neue Strategien: Anna Leuschner, die Vortragende, beschreibt, dass die alten Leugnungsstrategien durch neue Methoden ersetzt wurden, die darauf abzielen, Zweifel an den notwendigen Maßnahmen zu säen. Diese beinhalten:
– Umwälzung von Verantwortung auf den Einzelnen.
– Förderung nicht-transformativer Lösungen, die den Status quo bewahren.
– Betonung der Kosten von Klimaschutzmaßnahmen.
– Verbreitung von Hoffnungslosigkeit und Fatalismus.
– Lobbyisten manipulieren die öffentliche Meinungsbildung und politische Entscheidungsprozesse, indem sie die Glaubwürdigkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse infrage stellen und scheinbare Kontroversen schaffen.
– Effekte der Strategien: Diese Strategien führen zu selektivem Nichtwissen, da durch die Fokussierung auf technologische Lösungen andere, möglicherweise effektivere Ansätze vernachlässigt werden. Dadurch werden wichtige Forschungsbereiche nicht ausreichend berücksichtigt.
– Fazit: Der Vortrag kommt zu dem Schluss, dass das strategische Unterminieren der Erkenntnisgewinnung durch Lobbygruppen ein zentraler Grund für die unzureichenden politischen Reaktionen auf den Klimawandel ist. Die Verschiebung von Leugnung hin zu selektivem Nichtwissen zeigt, wie Lobbyisten versuchen, den Fokus auf industriefreundliche Lösungen zu lenken.
Insgesamt wird deutlich, dass der Einfluss von Lobbyisten auf den Klimaschutz sowohl historisch als auch in der gegenwärtigen politischen Landschaft von erheblicher Bedeutung ist.
Podcastfolge „Neue Strategien – Wie Lobbyisten Klimaschutz verhindern“ vom –17.06.2026– aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Hörsaal„.
Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/06/17/deutschlandfunknova_neue_strategien_wie_20260617_3170b491.mp3
Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/neue-strategien-wie-lobbyisten-klimaschutz-verhindern
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Heute musste ich nicht in den Kindergarten.
Eine Schwester hat mich an die Hand genommen und mitgenommen. Zurück blieb meine Mutter. Die Krankenschwester führte mich durch das alte Treppenhaus vom Erdgeschoss in den Keller. Wir gingen durch endlos scheinende Gänge. Dunkle Gänge. Mit flackernden Neonröhren, die ein britzelndes Geräusch von sich gaben. Ich verlor die Orientierung. Wir gingen an vielen gläsernen Türen vorbei, hinter denen Menschen in Schürzen und Hauben geschäftig arbeiteten. Es roch nach Gekochtem und Spülwasser. Gerade, als ich mich am verlorensten fühlte, öffnete die Schwester eine Tür und wir kamen in einen fensterlosen Raum. Links von mir stand ein Mann, rechts daneben eine Frau. Beide waren mit Mundschutz und weiß gekleidet und schauten mich erwartungsvoll an. Plötzlich legte sich von hinten ein linker Arm um meine Brust und die rechte Hand drückte mir ein feuchtes Tuch ins Gesicht. –
Als ich aufwachte, lag ich in einem kleinen Bett mit hohen Gittern. Das Bett stand in einem großen Raum vor einem Fenster. Draußen fiel Schnee. Auf der gegenüberliegenden Seite des Fensters, in der Mitte der Wand, war eine Tür. Angelehnt. Rundherum standen weitere vergitterte Betten. In ihnen lagen andere Kinder. Das Gefühl des Verlorenseins war immer noch da und wurde sogar stärker. –
In der Nacht wachte ich nach einem Albtraum auf. Der Raum lag im Dunkeln, doch die Tür stand offen und ließ Licht hineinfallen. In der Ferne hörte ich Frauenstimmen, die sich unterhielten. Aus Verlorensein wurde Angst. Ich rief. Erst leise, dann immer lauter. Die Stimmen blieben. Niemand kam. Aus Angst wurde Panik. Ich schrie. Irgendwann kam eine Schwester. –
Seitdem vertraute ich meinen Eltern, Ärzten und Krankenhäusern nie wieder.
What’s a moment in your life that felt like it was straight out of a movie? | Welcher Moment in deinem Leben kam dir so vor, als wäre er direkt aus einem Film?
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Das Konzept der „klimagerechten Stadt“ vereint die drei entscheidenden Faktoren Klimaschutz, Klimaanpassung – beispielsweise in Form von Abkühlung und Regenwasseraufnahme durch Pflanzen – und Gerechtigkeit, also eine faire Versorgung aller Stadtquartiere mit ausreichenden Grünflächen.
Zentrale Lösungsansätze: Eine Mobilitätswende ist der Schlüssel, denn der Platz in Städten ist knapp und stark umkämpft. Um den dringend benötigten Raum für neue Grünflächen zu schaffen, muss der ruhende Verkehr (Parkplätze für Autos) zugunsten des Fahrrad- und Nahverkehrs reduziert werden.
Intelligente Nachverdichtung: Anstatt bestehende Gebäude abzureißen und neu zu bauen, ist es ökologisch sinnvoller, diese zu sanieren und aufzustocken. Gelingt es gleichzeitig, versiegelte Flächen wie Innenhöfe aufzubrechen und Gebäude zu begrünen (Dach und Fassade), entsteht trotz Nachverdichtung mehr Naturraum.
Klimamanagement in Kommunen: Eigene Klimamanager:innen in den Verwaltungen treiben das Thema stark voran – besonders dann, wenn sie als Stabsstellen weit oben in der Hierarchie angesiedelt sind. Die Hürde: Diese Stellen sind oft nur befristet finanziert.
Im Vergleich zu Städten wie Paris oder Kopenhagen hinkt Deutschland bei der Umsetzung hinterher. Ein Hauptgrund dafür sind die starren, komplexen und sehr langwierigen Planungsprozesse. Klimaschutz und -anpassung müssen zwingend von Beginn an in Bauvorhaben integriert werden. Wenn die rechtlichen Abstimmungen bereits laufen, ist es fast unmöglich, Planungen nachträglich noch klimagerechter umzugestalten.
Simone Linke nennt eine einfache Faustregel als Idealbild für die Stadt der Zukunft:
Man sollte mindestens drei Bäume sehen, wenn man aus dem eigenen Fenster schaut.
30 Prozent der Stadtfläche sollten von Baumkronen überdeckt sein, um im Sommer kühle Wege zu schaffen.
Die maximale Entfernung zur nächsten öffentlichen Grünfläche sollte 300 Meter betragen.
Aus dem Interview „Stadtplanung – Wie gelingt die klimagerechte Zukunft? Simone Linke, Stadtpl.HSWT“ der Deutschlandfunk-Sendung „Information und Musik“ vom –14.06.2026-.
Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/06/14/stadtplanung_wie_gelingt_die_klimagerechte_zukunft_simone_dlf_20260614_0737_4bf59ba3.mp3
Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/stadtplanung-wie-gelingt-die-klimagerechte-zukunft-simone-linke-stadtpl-hswt-100.html
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