🎙 Intervallfasten, Ramadan und Schlaf: Wissenschaftliche Mythen und Fakten

Das Gespräch behandelt das Thema Fasten und dessen Auswirkungen auf den Schlaf, insbesondere während der christlichen Fastenzeit und des muslimischen Ramadan.

In dieser Zeit verzichten viele Menschen auf bestimmte Nahrungsmittel oder Gewohnheiten. Dies kann sowohl aus religiösen als auch aus gesundheitlichen Gründen erfolgen. Der Artikel erwähnt verschiedene Arten des Fastens: das Intervallfasten, bei dem nur in einem bestimmten Zeitfenster gegessen wird, und die religiösen Fastenzeiten, bei denen oft auf Fleisch, Alkohol oder Süßigkeiten verzichtet wird.

Eine Umfrage zeigt, dass etwa die Hälfte der Menschen schon einmal gefastet hat, wobei häufig Genussmittel wie Alkohol oder Süßigkeiten gemieden werden. Der Artikel diskutiert, dass Fasten positive gesundheitliche Effekte wie Gewichtsreduktion und eine Verbesserung des Stoffwechsels haben kann. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass Intervallfasten nicht unbedingt die Schlafqualität verbessert.

Während des Ramadan, einer wichtigen religiösen Zeit für Muslime, wird tagsüber gefastet, was oft zu einer Verkürzung der Schlafzeit führt. Es wird festgestellt, dass viele Menschen während des Ramadan weniger Schlaf bekommen und die Schlafqualität leidet, insbesondere, wenn spät gegessen wird.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Fasten sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf den Schlaf haben kann – abhängig von der Art des Fastens und den individuellen Gewohnheiten. Es wird empfohlen, auf bestimmte Dinge zu verzichten, wenn dies als angenehm empfunden wird, insbesondere in Bezug auf Alkohol und Bildschirmnutzung, da dies möglicherweise zu einem besseren Schlaf führen kann.


Podcastfolge „Fasten – Was machen Ramadan und Fastenzeit mit dem Schlaf?“ vom –03.03.2026– aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Über Schlafen“.


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🎙 Epic Dreaming und das Dornröschen-Syndrom: Wenn Schlafen zur Belastung wird.

In dieser Podcast-Folge beleuchten Dr. Christine Blume und Ilka Knigge die außergewöhnlichen Phänomene „Epic Dreaming”, das „Dornröschen-Syndrom” und das „Exploding-Head-Syndrom”.

Epic Dreaming zeichnet sich durch erschöpfende, repetitive Träume aus und ist nicht offiziell als Krankheit eingestuft. Das seltene Dornröschen-Syndrom führt zu tagelangen Episoden mit extremem Schlafpensum und Verhaltensänderungen. Beim Exploding-Head-Syndrom treten hingegen harmlose, aber beängstigende Knalle oder Lichtblitze beim Einschlafen auf, was vermutlich auf Synchronisationsfehler im Gehirn zurückzuführen ist.

Die Expertinnen betonen, dass für diese Phänomene noch dringender Forschungsbedarf besteht, eine fachliche Aufklärung der Betroffenen jedoch oft schon zur psychischen Entlastung beiträgt.

Im abschließenden Mythencheck wird klargestellt, dass gesunde Menschen biologisch nicht „zu viel“ schlafen können, da der Körper ein natürliches Maximum besitzt und exzessiver Schlaf meist nur Defizite ausgleicht oder auf andere Grundkrankheiten hindeutet.


Podcastfolge „Schlafphänomene – Was steckt hinter Epic Dreaming und Co.?“ vom –04.06.2024– aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Über Schlafen“.


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