Deutscher Nachhaltigkeitspreis für insektenfreundliche Straßenbeleuchtung
Die Firma Selux hat in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei und der Technischen Universität Berlin das Beleuchtungssystem „Tal Shield: Insektenfreundliche Straßenbeleuchtung“ entwickelt. Für diese Innovation wurde Selux mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. Das System reduziert das Streulicht, wodurch die Anziehungskraft auf Insekten um bis zu 92 Prozent gesenkt wird, ohne die Verkehrssicherheit zu gefährden. Durch speziell konstruierte Blenden und anpassbare Lichtprofile trägt „Tal Shield” zur Verringerung der Lichtverschmutzung und zur Schonung der Tierwelt bei und spart gleichzeitig Energie. Experten betonen die Bedeutung dieser Auszeichnung für den Biodiversitätsschutz und die nachhaltige Stadtentwicklung, insbesondere in sensiblen Ökosystemen. 06.12.2025 https://www.sonnenseite.com/de/umwelt/deutscher-nachhaltigkeitspreis-fuer-insektenfreundliche-strassenbeleuchtung/
Anlässlich des Weltbodentags am 5. Dezember hebt das Ökosoziale Forum die entscheidende Bedeutung des Bodens als lebendiges Ökosystem und Lebensgrundlage hervor. Die verfügbare landwirtschaftliche Fläche schrumpft jedoch aufgrund von Versiegelung, Übernutzung und Klimakrise. So gelten bereits etwa 60 Prozent der Böden in Europa als geschädigt. Um diese Ressource zu schützen, wurde das neue ÖROK-Flächenmonitoring eingeführt. Es liefert einheitliche und vergleichbare Daten zur Flächeninanspruchnahme und ermöglicht somit eine faktenbasierte Diskussion über Ursachen und Lösungen. Der Erhalt gesunder Böden und die Reduzierung des Flächenverbrauchs sind eng miteinander verknüpft und von zentraler Bedeutung für eine nachhaltige Zukunft. 05.12.2025 https://www.sonnenseite.com/de/umwelt/weltbodentag-boden-schuetzen-flaechenverbrauch-sichtbar-machen/
Deutschlands fossile Lebenslüge und der Preis, den andere dafür zahlen
In seinem Artikel kritisiert Achim B. C. Karpf Deutschlands anhaltende Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, die jährlich Kosten in Höhe von etwa 80 Milliarden Euro für Öl und Gas verursacht. Diese Abhängigkeit wird durch Lieferverträge mit Ländern wie Oman und Katar verstärkt, deren wirtschaftliche Stabilität oft fragil ist. Dadurch entstehen neue geopolitische Risiken. Zudem weist der Autor auf die ökologischen und humanitären Schäden hin, die durch den Import fossiler Energien entstehen, da die Zerstörung von Lebensgrundlagen und Umweltschäden in den Produktionsländern oft ignoriert wird. Der Autor fordert einen sofortigen Ausstieg aus der fossilen Energiepolitik sowie einen ehrlichen Umgang mit den globalen Konsequenzen dieser Abhängigkeit. 05.12.2025 https://fuckfossilfuels.de/deutschlands-fossile-lebenslge-und-der-preis-den-andere-dafr-zahlen/
Verkehrswende mit Plan: Warum das Ende fossiler Antriebe unverzichtbar ist
In seinem Artikel thematisiert Achim B. C. Karpf die Notwendigkeit einer Verkehrswende in Deutschland, um die Klimakrise zu bekämpfen und die Emissionen im Verkehrssektor zu reduzieren. Durch die Elektrifizierung von Antrieben, die Verlagerung des Verkehrs auf öffentliche Verkehrsmittel und die Steigerung der Effizienz soll der CO₂-Ausstoß gesenkt werden. Die Grünen setzen sich für ein verbindliches Enddatum für neue Verbrennungsmotoren und eine umfassende Förderung von Elektromobilität und entsprechender Infrastruktur ein, um nachhaltige und gerechte Mobilität zu gewährleisten. Der Artikel weist zudem auf die gesundheitlichen, sicherheitstechnischen und finanziellen Vorteile einer solchen Wende hin und entkräftet gängige Mythen über E-Autos und synthetische Kraftstoffe. 04.12.2025 https://fuckfossilfuels.de/verkehrswende-mit-plan-warum-das-ende-fossiler-antriebe-unverzichtbar-ist/
US-Präsident: Autos sollen wieder mehr Sprit verbrauchen dürfen
US-Präsident Donald Trump kündigte an, die Vorschriften für den Kraftstoffverbrauch von Autos und leichten Nutzfahrzeugen in den Vereinigten Staaten zu lockern. Diese Entscheidung steht im Gegensatz zu den strengen Auflagen der vorherigen Regierung unter Joe Biden, die darauf abzielten, den Kraftstoffverbrauch zu senken und die Umwelt zu schützen. Anstelle des ursprünglich angestrebten Wertes von etwa 4,7 Litern pro 100 Kilometer soll nun ein Wert von rund 6,8 Litern angestrebt werden. Die neuen Richtlinien sind noch nicht in Kraft getreten. Zudem plant die Regierung, den Handel mit Emissionsrechten ab dem Modelljahr 2028 zu beenden. 04.12.2025 https://www.heise.de/news/US-Regierung-Vorgaben-fuer-Spritverbrauch-sollen-gelockert-werden-11102197.html
Wir sind nicht auf dem Weg in die Klimakrise – wir befinden uns bereits mitten in ihr.
Der Artikel thematisiert die aktuelle Klimakrise und kritisiert, dass Deutschland die Realität der Klimaveränderungen ignoriert und sich stattdessen in Ablenkungsdebatten verstrickt. Die Daten zeigen, dass das Jahr 2023 das wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen war und die CO₂-Werte sowie die Klimaschäden in Deutschland alarmierend hoch sind. Der Text fordert ein Umdenken in der Klimapolitik und betont die Notwendigkeit, in erneuerbare Energien zu investieren, statt fossile Brennstoffe weiter zu subventionieren. Abschließend wird auf die Bedeutung von Plattformen wie FuckFossilFuels.de und F3future.earth hingewiesen, die Klarheit schaffen und Lösungen für eine fossilfreie Zukunft entwickeln wollen. 04.12.2025 https://fuckfossilfuels.de/wir-sind-nicht-auf-dem-weg-in-die-klimakrise-wir-befinden-uns-bereits-mitten-in-ihr/
Forschende der Uni Graz belegen Klimawandel in der Atmosphäre
In einer neuen Studie haben Forschende des Wegener Centers der Universität Graz belegt, dass sich die Troposphäre in den letzten zwei Jahrzehnten um bis zu 500 Meter nach oben ausgedehnt hat. Dies ist ein Hinweis auf den vom Menschen verursachten Klimawandel. Die stärkste Zunahme wurde in den mittleren Breiten der Nordhalbkugel, insbesondere über Asien, festgestellt. Diese Veränderungen könnten auch die Jetstreams beeinflussen und somit das Wettergeschehen weltweit verändern. Die Ergebnisse wurden im Forschungsjournal „Atmospheric Chemistry and Physics” veröffentlicht und basieren auf Satellitendaten aus Radio-Okkultationsmessungen. 03.12.2025 https://www.sonnenseite.com/de/wissenschaft/forschende-der-uni-graz-belegen-klimawandel-in-der-atmosphaere/
SOS Kinderdörfer: Klimawandel und Konflikte führen zu immer mehr Behinderungen bei Kindern
Die SOS-Kinderdörfer berichten, dass der Klimawandel und Konflikte zu einem Anstieg von Behinderungen bei Kindern führen. So wurden im Jahr 2024 fast 8.500 Kinder in Kriegen verstümmelt, die meisten davon in Gaza und im Sudan. Die Hilfsorganisation betont, dass Kinder, die nicht für die aktuellen Krisen verantwortlich sind, am stärksten unter den Folgen leiden und ihr Leben lang eingeschränkt sein können. Zudem führt Mangelernährung, die durch klimabedingte Ernteausfälle verursacht wird, zu weiteren gesundheitlichen Beeinträchtigungen. 02.12.2025 https://www.deutschlandfunk.de/sos-kinderdoerfer-klimawandel-und-konflikte-fuehren-zu-immer-mehr-behinderungen-bei-kindern-102.html
Jährlich knapp 60.000 Todesfälle durch Feinstaub und 23.000 durch Stickstoffdioxid
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert angesichts neuer Daten der Europäischen Umweltagentur (EEA), wonach im Jahr 2023 fast 60.000 Todesfälle auf Luftverschmutzung, vor allem durch Feinstaub und Stickstoffdioxid, zurückzuführen sind, dringend Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität in Deutschland. Die DUH verlangt von der Bundesregierung, verbindliche Ozon-Grenzwerte einzuführen und die neuen EU-Luftqualitätsgrenzwerte für Feinstaub und Stickstoffdioxid bereits bis 2028 umzusetzen. Um die Luftqualität zu verbessern, empfiehlt die DUH den Umstieg auf emissionsfreie Technologien wie Wärmepumpen und Elektroautos sowie die Nachrüstung bestehender Heizungen und Fahrzeuge mit moderner Abgasreinigungstechnik. Trotz der neuen EU-Vorgaben bleiben die Grenzwerte hinter den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation zurück, was die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen unterstreicht. 01.12.2025 https://www.sonnenseite.com/de/umwelt/jaehrlich-knapp-60-000-todesfaelle-durch-feinstaub-und-23-000-durch-stickstoffdioxid/
» […] Die Überlegung war, aus den historischen Ereignissen auf deutschem Boden Lehren zu ziehen. Diese sollten vor allem dahin gehend wirken, dass eine Demokratie immer nur so stark ist wie das Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger, dass die Menschenwürde unantastbar sei und die Ausgrenzung von Menschen innerhalb der Gesellschaft aufgrund von Religion, Geschlecht, Ethnie etc. nicht geduldet werden dürfe, dass Kriege auf fremden Territorien ein Tabu und dass die Gewalten im Staat geteilt sein sollten. Und die Vision der die Katastrophe Überlebenden bestand darin, diese Lehren in den Köpfen der nachfolgenden Generationen fortpflanzen zu können. […] «
Krisen in der Welt – Krieg, Hunger, Vertreibungen beenden!
Der Artikel beschreibt die verheerenden humanitären Krisen in verschiedenen Ländern, insbesondere im Sudan. Dort sind seit dem Kriegsausbruch im April 2023 mindestens 140.000 Menschen gestorben und über 500.000 Kinder verhungert. Zudem wird auf die langanhaltende Krise im Jemen hingewiesen, wo seit 2014 zahlreiche Menschen durch Krieg und Hunger ums Leben gekommen sind. Auch im Gazastreifen und in der Ukraine gibt es große Verluste an Menschenleben. Der Artikel betont, dass politische Ideologien, ethnisch-religiöse Konflikte und ausländische Waffenlieferungen die Konflikte anheizen und die Zivilbevölkerung stark leiden lassen. MEP Sebastian Everding fordert strengere Rüstungskontrollen, die Verfolgung von Kriegsverbrechen sowie sofortige humanitäre Hilfe für alle betroffenen Regionen. | 26.11.2025 | https://www.tierschutzpartei.de/krisen-in-der-welt-krieg-hunger-vertreibungen-beenden/
Entmenschte Menschheit
Der Artikel „Entmenschte Menschheit“ thematisiert die zunehmende Gewalt und Bösartigkeit in der Gesellschaft – selbst in vermeintlich friedlichen Ländern. Es wird auf die steigende Zahl von Femiziden und anderen Gewalttaten hingewiesen, die als alarmierend empfunden werden. Der Autor sieht die Ursachen in der gesellschaftlichen Spaltung sowie der Zerstörung familiärer Strukturen. Dies führe dazu, dass sich Menschen von der Gemeinschaft entfremdeten und vandalistisch agierten. Zudem wird kritisiert, dass der öffentliche Raum immer stärker überwacht werden muss, was auf ein grundlegendes Problem im Umgang der Menschen miteinander hindeutet. | 24.11.2025 | https://autorenseite.wordpress.com/2025/11/24/entmenschte-menschheit/
Experte beklagt dramatische Unkenntnis über neue Medien: „Viele Schüler können nur Wischen und Klicken“
In der Debatte über den Umgang mit neuen Medien hat das „Forum Bildung Digitalisierung“ gravierende Defizite bei den digitalen Kompetenzen von Schülern festgestellt. Viele beherrschen lediglich grundlegende Fähigkeiten wie Wischen und Klicken. Laut Vereinsvorstand Müller-Eiselt scheitern 40 Prozent der Schulkinder an den Mindeststandards im Umgang mit Computern und der Verarbeitung digitaler Informationen. Er fordert eine bessere Fortbildung und Qualifizierung der Lehrkräfte sowie die Einführung eines Schulfachs Medienkunde oder Informatik, das auch das Thema Künstliche Intelligenz behandelt. Müller-Eiselt betont, dass Medienkompetenz der Schlüssel zur Bekämpfung von Cybermobbing, Desinformation und Hassrede ist und das Thema daher in alle Fächer integriert werden sollte. | 24.11.2025 | https://www.deutschlandfunk.de/experte-beklagt-dramatische-unkenntnis-ueber-neue-medien-viele-schueler-koennen-nur-wischen-und-klic-100.html
Deutschland Schlusslicht bei Ausgaben für Bildung
Laut einer europäischen Vergleichsstudie belegt Deutschland mit gut neun Prozent der Gesamtausgaben für Bildung den letzten Platz. Zum Vergleich: Länder wie Österreich und die Schweiz investieren fast doppelt so viel in den Bildungsbereich. Während Deutschland über 41 Prozent seines Etats für soziale Sicherung ausgibt – mehr als skandinavische Länder –, sind die Ausgaben für die öffentliche Verwaltung von 2001 bis 2023 von sieben auf elf Prozent gestiegen. Die Studie analysierte die Ausgaben im Zeitraum von 2001 bis 2023 und berücksichtigte dabei Länder mit ähnlicher wirtschaftlicher Entwicklung und kultureller Prägung. | 24.11.2025 | https://www.deutschlandfunk.de/deutschland-schlusslicht-bei-ausgaben-fuer-bildung-100.html
Weihnachtsmärkte: Nur noch Kommerz im Trauermonat? Gunther Hirschfelder
Der Artikel diskutiert die zunehmende Kommerzialisierung und Entchristlichung von Weihnachtsmärkten, die immer früher im Jahr, oft schon im November, eröffnet werden. Der Kulturwissenschaftler Gunter Hirschfelder äußert die Sorge, dass die ursprüngliche Bedeutung von Weihnachten, die mit christlichen Traditionen verbunden ist, verloren geht und durch Konsum und Kitsch ersetzt wird. Er beobachtet, dass sich viele Menschen, insbesondere jüngere Generationen und Personen aus sozial schwächeren Schichten, von diesen Märkten entfremdet fühlen. Dies ist ein Hinweis auf eine breitere gesellschaftliche Veränderung. Abschließend wird angedeutet, dass in Krisenzeiten eine Rückkehr zu traditionelleren Werten und Bräuchen möglich wäre, während die gegenwärtige Entwicklung als Eventisierung der Weihnachtsmärkte beschrieben wird. | 23.11.2025 | https://www.deutschlandfunk.de/weihnachtsmaerkte-nur-noch-kommerz-im-trauermonat-gunther-hirschfelder-100.html
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Die Rentner sind immer zu teuer – egal wie billig sie sind.
In seinem Artikel thematisiert Reiner Heyse die anhaltende Debatte um Rentenkürzungen in Deutschland. Obwohl die Kosten für die Rentenversicherung gesunken sind, besteht politische Einigkeit darüber, dass die Renten gesenkt werden müssen. In den Medien wird vor allem der Widerstand junger Abgeordneter gegen das Rentenpaket thematisiert, während die tatsächlichen finanziellen Belastungen und die steigende Zahl der Rentner kaum eine Rolle spielen. Heyse kritisiert die Darstellung der Renten als unfinanzierbar und argumentiert, dass die Rentenversicherung in der Vergangenheit stabil war, obwohl die Zahl der Rentner gestiegen ist. Er fordert eine ehrliche und umfassende gesellschaftliche Debatte über die Rentenfinanzierung, um die Interessen der Rentner zu wahren. | 23.11.2025 | https://www.seniorenaufstand.de/die-rentner-sind-immer-zu-teuer-egal-wie-billig-sie-sind/
Rentenpaket: Wo bleibt der Aufschrei der Jugend? Politologe Sebastian Kurtenbach
Der Artikel diskutiert die Herausforderungen der Generationengerechtigkeit in Deutschland, insbesondere im Kontext eines neuen Rentenpakets, durch das die junge Generation benachteiligt werden könnte. Der Politologe Sebastian Kurtenbach weist darauf hin, dass junge Menschen in politischen Entscheidungsprozessen oft nicht ausreichend gehört werden. Dies führe zu einem Mangel an Protest und Engagement. Er schlägt die Einrichtung von Zukunftsräten vor, die die Perspektiven junger Menschen in politische Entscheidungen einbringen und deren Stimme stärken könnten. Insgesamt wird die Notwendigkeit betont, die Solidarität zwischen den Generationen zu fördern und jungen Menschen mehr Gehör zu schenken, um eine gerechtere Gesellschaft zu schaffen. | 23.11.2025 | https://www.deutschlandfunk.de/rentenpaket-wo-bleibt-der-aufschrei-der-jugend-politologe-sebastian-kurtenbach-100.html
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Kinderarmut und die Langzeitfolgen – Wie Armut sich in den Körper einbrennt. Serie zu Kinderarmut (Teil 4)
Der Artikel beleuchtet die langfristigen Auswirkungen von Armut auf Kinder und ihre biologischen Manifestationen. Er beschreibt, dass Armut nicht nur soziale, sondern auch messbare biologische Folgen hat, die durch chronischen Stress, Mangelernährung und Gewalt bedingt sind. Kinder aus benachteiligten Verhältnissen weisen häufig dauerhafte Veränderungen ihres Stoffwechsels und ihres Immunsystems auf, die zu einer erhöhten Anfälligkeit für Krankheiten führen. Schlussendlich wird deutlich, dass die Gesundheit von Kindern in Armut nicht nur ein individuelles, sondern auch ein kollektives Problem darstellt, das die gesamte Gesellschaft beeinflusst. | 22.11.2025 | https://www.nachdenkseiten.de/?p=142454
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BMI, BMBFSFJ und BKA veröffentlichen Bundeslagebilder „Geschlechtsspezifisch gegen Frauen gerichtete Straftaten“ und „Häusliche Gewalt“ für das Jahr 2024
Im Jahr 2024 wurden in Deutschland 53.451 weibliche Opfer von Sexualdelikten registriert, was einen Anstieg von 2,1 % im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Die Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt auch einen neuen Höchststand bei Häuslicher Gewalt mit 265.942 Opfern, wobei 70,4 % weiblich sind. Besonders besorgniserregend ist der Anstieg der frauenfeindlichen Straftaten, die um 73,3 % zugenommen haben. Zudem gibt es ein hohes Dunkelfeld bei Häuslicher Gewalt, da viele Taten aus Angst oder Scham nicht angezeigt werden, was die tatsächliche Zahl der Betroffenen erheblich erhöhen könnte. | 21.11.2025 | https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/bmi-bmbfsfj-und-bka-veroeffentlichen-bundeslagebilder-geschlechtsspezifisch-gegen-frauen-gerichtete-straftaten-und-haeusliche-gewalt-fuer-das-jahr-2024/
Scham, Angst und Tabus: Der verborgene Kampf der Frauen in Rheinland-Pfalz
Wie die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2024 zeigt, ist Gewalt gegen Frauen in Rheinland-Pfalz ein ernstes Problem: Sie dokumentiert 8.941 Fälle von Partnerschaftsgewalt, wobei 78 Prozent der Opfer Frauen sind. Vom 25. November bis 10. Dezember wird die internationale Kampagne „Orange the World” durchgeführt, um auf dieses Thema aufmerksam zu machen. Das Landeskriminalamt ermutigt betroffene Frauen, Hilfe zu suchen und den Notruf 110 zu wählen, da viele von ihnen aus Scham oder Angst schweigen. Zudem wird ein Kinospot mit dem Titel „Lost Lifetime” ausgestrahlt. Er thematisiert die Herausforderungen, eine gewaltvolle Beziehung zu verlassen, und wird durch das Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz unterstützt. | 20.11.2025 | https://www.nr-kurier.de/artikel/163925-scham–angst-und-tabus–der-verborgene-kampf-der-frauen-in-rheinland-pfalz
WHO: Weltweit jede dritte Frau von Gewalt betroffen
Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind weltweit etwa 30 Prozent aller Frauen von Gewalt betroffen, was rund 840 Millionen Frauen entspricht. Die WHO betont, dass das tatsächliche Ausmaß des Problems noch größer sein könnte, da viele Betroffene aus Angst nicht über ihre Erfahrungen sprechen. Die meisten Gewalttaten werden von Partnern oder Ex-Partnern verübt. In Deutschland sind etwa 16 Prozent der Frauen betroffen. Der Generaldirektor der WHO, Tedros, kritisierte, dass sich die Situation in den letzten 20 Jahren kaum verbessert hat und Gewalt gegen Frauen eine der am weitesten verbreiteten Ungerechtigkeiten bleibt. | 20.11.2025 | https://www.deutschlandfunk.de/who-weltweit-jede-dritte-frau-von-gewalt-betroffen-106.html
Versorgung, Prävention und Systemfehler – Wie Armut das Gesundheitssystem spiegelt. Serie zu Kinderarmut (Teil 3)
Der Artikel thematisiert die Ungerechtigkeiten im deutschen Gesundheitssystem, das trotz hoher Kosten und technischer Ausstattung sozial selektiv wirkt. Besonders betroffen sind Kinder aus armen Familien. Diese Kinder haben oft längere Wartezeiten auf Behandlungen, eine schlechtere medizinische Versorgung und einen geringeren Zugang zu präventiven Maßnahmen. Dies verstärkt die sozialen Unterschiede. Strukturelle Probleme wie Bürokratie und fehlende Ressourcen führen dazu, dass arme Familien häufig von notwendiger medizinischer Versorgung ausgeschlossen sind. Das hat langfristig negative Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der betroffenen Kinder. | 15.11.2025 | https://www.nachdenkseiten.de/?p=142104
Der Artikel „Grenzen überwinden” thematisiert die aktuelle Marketingstrategie der Bundeswehr. Diese zielt darauf ab, die Militärpräsenz in der Gesellschaft zu normalisieren und das Image von Soldaten als „Freund und Helfer” zu fördern. Bis 2029 soll das bisherige Flecktarnmuster durch das Multitarnmuster ersetzt werden, um den Anforderungen moderner urbaner Kriegsführung gerecht zu werden. Dies umfasst auch eine verstärkte Propaganda zur Mobilisierung der Gesellschaft. Es wird erörtert, wie die Bundeswehr soziale Medien und emotionale Ansprache einsetzt, um eine breitere Akzeptanz für Militarisierung zu schaffen und gleichzeitig eine neue Krieger-Elite zu fordern. Der Artikel kritisiert die Vermischung von Werbung und Militärpräsenz im öffentlichen Raum, die den Krieg als Teil des Alltags etablieren soll. | 24.11.2025 | https://www.hintergrund.de/globales/kriege/grenzen-ueberwinden/
Sand ins Getriebe von Wehrdienst und Rekrutierung
Der Artikel kritisiert das neue Wehrdienstmodernisierungsgesetz, das am 1. Januar 2026 in Kraft treten soll, und bezeichnet die damit verbundene „Freiwilligkeit” als irreführend. Denn es zwingt junge Männer zur Abgabe einer Bereitschaftserklärung. Zudem wird darauf hingewiesen, dass Wehrpflichtige zur Musterung und zur Zustimmung zur Datenübermittlung an die Bundeswehr gezwungen werden, während das Recht auf Widerspruch entfällt. Die DFG-VK bezieht klar Stellung gegen Zwangsdienste und unterstützt Kriegsdienstverweigerer, indem sie über die Möglichkeiten der Kriegsdienstverweigerung informiert und entsprechende Beratungen anbietet. Der Artikel schließt mit einem Aufruf zum zivilen Ungehorsam gegen die neuen Regelungen und betont die Notwendigkeit, Jugendlichen friedenspolitische Alternativen zu bieten. | 24.11.2025 | https://www.imi-online.de/2025/11/24/sand-ins-getriebe-von-wehrdienst-und-rekrutierung/
„Wie kriegstüchtig ist unser Gesundheitssystem?“ – Eine propagandistische Frage und ein Chefarzt, der der Propaganda auf den Leim geht
Der Artikel kritisiert die im Rahmen eines Interviews mit einem Chefarzt aufgeworfene Frage nach der Kriegstüchtigkeit des deutschen Gesundheitssystems als politisch motivierte Propaganda. Der Autor Markus Klöckner argumentiert, dass Mediziner die politische Realität oft unkritisch übernehmen und somit unbewusst zur Verbreitung von Propaganda beitragen. Er weist darauf hin, dass die Aussagen des Arztes, der über die Unzulänglichkeiten des Gesundheitssystems im Kriegsfall spricht, keine kritische Distanz zur politischen Situation aufweisen, sondern die vorherrschenden Narrative bestätigen. Insgesamt stellt Klöckner die Frage nach der Kriegstüchtigkeit als Teil einer gefährlichen gesellschaftlichen Propaganda dar, die von verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren unreflektiert weitergetragen wird. | 24.11.2025 | https://www.nachdenkseiten.de/?p=142470
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Strack-Zimmermann (FDP): Auch Frauen sollten zur Musterung
Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Europaparlament, hat sich für die Einbeziehung von Frauen in die Musterung für den Wehrdienst ausgesprochen. Sie argumentiert, dass es keinen Grund gebe, auf die Hälfte der Bevölkerung zu verzichten. Während die Bundesregierung plant, eine verpflichtende Musterung für junge Männer einzuführen, kritisiert Strack-Zimmermann den geplanten Fragebogen als überflüssig, da dieser das Verfahren unnötig verlängert. Stattdessen sollten junge Menschen direkt angesprochen werden. Die Attraktivität des Wehrdienstes könne durch konkrete Angebote wie Stipendien gesteigert werden. | 24.11.2025 | https://www.deutschlandfunk.de/strack-zimmermann-fdp-auch-frauen-sollten-zur-musterung-100.html
Rüstungskonzern-Chef fühlt sich wie in einer Wunderwelt
Der Artikel beschreibt die euphorische Stimmung von Rheinmetall-Chef Armin Papperger, der sich in einer „Wunderwelt” wähnt, während sein Unternehmen signifikante Umsatzsteigerungen im Rüstungssektor ankündigt. Papperger prognostiziert einen Umsatzanstieg von 9,8 Milliarden Euro auf 50 Milliarden Euro bis 2030, was die Militarisierung Deutschlands und die anhaltende Nachfrage nach Waffen unterstreicht. Kritiker warnen jedoch vor den alarmierenden gesellschaftlichen Konsequenzen dieser Entwicklung, während die Medien eine jubelnde Berichterstattung liefern, die die Realität ignoriert. Der Artikel schließt mit der Feststellung, dass trotz der Rüstungsgewinne die Zivilgesellschaft leidet und der Frieden nicht zu einer Entspannung führen wird. | 23.11.2025 | https://www.nachdenkseiten.de/?p=142466
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Infos zum Schulstreik am 5.12.25
Um den Widerstand gegen die Wehrpflicht zu stärken, findet am 5. Dezember 2025 ein Schulstreik statt. Die Organisatoren rufen dazu auf, die Materialien der streikenden Schülerinnen und Schüler zu verbreiten und die Streiks sowie Kundgebungen zu unterstützen. Informationen zu lokalen Protesten sind vor allem auf den Instagram-Seiten des Bündnisses „Nein zur Wehrpflicht“ zu finden. Rückfragen können an die E-Mail-Adresse NeinzurWehrpflicht@proton.me gerichtet werden. | 21.11.2025 | https://friedensratschlag.de/infos-zum-schulstreik-am-5-12-25/
Frau Brantner will für den „Ernstfall“ planen – ihre Idee: ein „freiwilliges Wehr-Register für Ältere“
Die Co-Vorsitzende der Grünen, Frau Brandner, schlägt die Einrichtung eines freiwilligen Wehrregisters für ältere Bürger vor, um das Land auf mögliche Krisensituationen vorzubereiten. Diese Idee wird im Kontext einer zunehmend militarisierten Politik diskutiert, die den Fokus von Frieden auf Kriegstüchtigkeit verlagert. Kritiker bemängeln, dass solche Vorschläge absurd und gefährlich sind, insbesondere angesichts der möglichen Eskalation eines Krieges mit Russland. Der Artikel beleuchtet die besorgniserregende Entwicklung innerhalb der Grünen sowie die allgemeine politische Stimmung in Deutschland, die sich von einer Friedenspolitik entfernt. | 21.11.2025 | https://www.nachdenkseiten.de/?p=142424
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Nackte Propaganda fürs Militär und für Rüstungsausgaben
In seinem Artikel kritisiert Albrecht Müller die Darstellung in der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“, die steigende Rüstungsausgaben als Jobmotor anpreist. Müller argumentiert, dass diese Gelder auch für wichtige öffentliche Güter wie Schulen und Verkehrsinfrastruktur verwendet werden könnten, wodurch die Bürger direkt profitieren würden. Er weist außerdem darauf hin, dass solche Artikel nicht zufällig erscheinen, sondern gezielt verfasst werden, um höhere Militärausgaben zu unterstützen. Der Autor fordert die Leser dazu auf, sich über diese Militärpropaganda zu informieren und die Vorteile ziviler Investitionen zu erkennen. | 21.11.2025 | https://www.nachdenkseiten.de/?p=142446
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„Sicherheit ist unteilbar“ – Die Aktualität der „Charta von Paris“
Der Artikel erinnert an die Charta von Paris, die vor 35 Jahren das Ende des Kalten Krieges besiegelte und eine Ära des Friedens und der Zusammenarbeit in Europa einläutete. Er betont die Notwendigkeit, zu den Prinzipien dieser Charta zurückzukehren, um den aktuellen Konflikt in der Ukraine zu lösen und einen echten Frieden in Europa zu erreichen. Der Autor kritisiert Verletzungen der Charta durch verschiedene Akteure, insbesondere im Kontext des Ukrainekriegs, und warnt vor den Gefahren eines neuen Kalten Krieges. Abschließend fordert er eine radikale Wende in der Denkweise sowie einen Neustart der europäischen Sicherheitsstruktur, um die Zusammenarbeit und den Frieden in der Region zu fördern. | 21.11.2025 | https://www.nachdenkseiten.de/?p=142440
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Französischer General: “Wir müssen akzeptieren, unsere Kinder zu verlieren”
In einer Rede hat der französische Generalstabschef Mandon die Franzosen dazu aufgefordert, sich auf einen möglichen Krieg gegen Russland vorzubereiten und zu akzeptieren, dass sie möglicherweise ihre Kinder verlieren könnten. Diese Äußerungen haben in der Öffentlichkeit für große Empörung gesorgt – insbesondere, da Mandon eine aggressive Doktrin vertritt, die auch von Verteidigungsminister Pistorius unterstützt wird. Verteidigungsministerin Vautrin verteidigte Mandon und betonte die Legitimität seiner Warnungen bezüglich der Bedrohungslage. Durch die Unterstützung der Ukraine durch Frankreich, einschließlich der Lieferung von Rafale-Kampfjets und der Bereitstellung von Truppen, werden die Spannungen verstärkt und es werden Fragen zur Rolle des Landes im Konflikt aufgeworfen. | 20.11.2025 | https://lostineu.eu/franzoesischer-general-wir-muessen-akzeptieren-unsere-kinder-zu-verlieren/
EU plant Notfallsystem für Militärtransporte
Angesichts der Bedrohung durch Russland plant die EU ein Notfallsystem für militärische Transporte, um eine schnelle grenzübergreifende Verlegung von Streitkräften und Militärausrüstung zu ermöglichen. Ein entsprechender Vorschlag der Europäischen Kommission sieht vor, militärischen Transportoperationen in Krisenzeiten prioritären Zugang zu Verkehrsnetzen und Infrastruktur zu gewähren. Zudem sollen Ausnahmen von nationalen Vorschriften, wie Lenk- und Ruhezeiten sowie Umwelt- und Lärmschutzbestimmungen, eingeführt werden. EU-Verteidigungskommissar Kubilius strebt bis 2027 die Schaffung eines „militärischen Schengen-Raums” an, um die Sicherheitslage in Europa zu verbessern. | 20.11.2025, https://www.deutschlandfunk.de/eu-plant-notfallsystem-fuer-militaertransporte-100.html
Wehrdienst – Grünen-Vorsitzende Brantner fordert freiwilliges Register für Ältere – „Alle Generationen müssen ihren fairen Anteil leisten“
Die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner fordert die Einrichtung eines Freiwilligenregisters für die Bundeswehr. In diesem sollen sich ältere Menschen mit ihren Fähigkeiten eintragen können. Sie betont, dass im Verteidigungsfall nicht nur jüngere Wehrdienstleistende, sondern auch Personen mit speziellen Fähigkeiten wie Drohnenprogrammierung, Logistik und Großküchenbetrieb benötigt werden. Brantner argumentiert, dass solche Fähigkeiten altersunabhängig sind und ältere Menschen sich deshalb freiwillig melden sollten. Sie hebt hervor, dass alle Generationen ihren fairen Anteil an der Verteidigung leisten müssen. | 19.11.2025 | https://www.deutschlandfunk.de/gruenen-vorsitzende-brantner-fordert-freiwilliges-register-fuer-aeltere-alle-generationen-muessen-ih-100.html
Mehr Menschen verweigern Dienst an der Waffe
In Deutschland ist die Zahl der Kriegsdienstverweigerer auf den höchsten Stand seit der Aussetzung der Wehrpflicht vor 14 Jahren gestiegen. Bis Ende Oktober 2025 wurden über 3.000 Anträge beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben eingereicht. Dies entspricht dem höchsten Wert seit 2011. Das Grundgesetz garantiert auch nach der Aussetzung der Wehrpflicht das Recht auf Kriegsdienstverweigerung. Die Bundeswehr empfiehlt, von diesem Recht Gebrauch zu machen, um im Falle einer Wiedereinführung der Wehrpflicht einen Überblick über potenzielle Dienstleistende zu erhalten. | 18.11.2025 | https://www.deutschlandfunk.de/mehr-menschen-verweigern-dienst-an-der-waffe-100.html
Stationierung der US-Mittelstreckenraketen in Deutschland in 2026 – ein weiterer Schritt der Eskalation
Der Artikel kritisiert die Entscheidung von US-Präsident Joe Biden und Bundeskanzler Olaf Scholz, ab 2026 US-Mittelstreckenraketen in Deutschland zu stationieren, ohne dass eine angemessene Debatte im Bundestag oder in der Öffentlichkeit stattgefunden hat. Die Autorität der USA über diese Systeme wird als problematisch angesehen, da sie die militärische Situation in Europa destabilisieren könnte – insbesondere ohne ein begleitendes Abrüstungsangebot an Russland. Zudem wird darauf hingewiesen, dass das öffentliche Interesse an diesem Thema im Vergleich zu seiner militärischen Relevanz gering ist und jüngere Generationen ein geringeres Bewusstsein für die Gefahren eines Krieges haben. Der Artikel kommt zu dem Schluss, dass eine Rückkehr zu Verhandlungen über den INF-Vertrag notwendig ist, um eine Eskalation zu verhindern. | 18.11.2025 | https://www.nachdenkseiten.de/?p=142251
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Kleine Schritte für den Frieden – Rückblick auf eine besondere Aktion an der Gesamtschule
Mit der Aktion „Kleine Schritte für den Frieden“ setzte die Gesamtschule am 06.11.2025 ein Zeichen für Frieden und Erinnerungskultur. Dabei wurde der historische Ort der Friedensmauer mit einem eindrucksvollen Bild auf dem Schulhof verbunden. Johannes Heibel überreichte der Klasse 6c die weiße Friedensfahne als Appell für Frieden und würdigte die Schüler:innen für ihr Engagement. Rund 300 Schüler:innen formten ein großes Peace-Zeichen und gestalteten ein langes Friedensband mit Botschaften wie „Nie wieder Krieg!”. Diese Veranstaltung reiht sich in eine Reihe von Aktionen der Schule ein, die sich für Menschlichkeit und Frieden einsetzen. | 18.11.2025 | https://gesamtschule-waldbroel.de/wp/2025/11/18/kleine-schritte-fuer-den-frieden-rueckblick-auf-eine-besondere-aktion-an-der-gesamtschule/
„Wir erleben in Deutschland eine Militarisierung, die in mancher Beziehung an das Kaiserreich erinnert“
Der Artikel thematisiert die zunehmende Militarisierung in Deutschland, die an das Kaiserreich vor dem Ersten Weltkrieg erinnert, und kritisiert die aktuelle Politik als autoritär und krisenverschärfend. Fabian Scheidler, Autor des Buches „Friedenstüchtig“, argumentiert, dass der permanente Ausnahmezustand und die Kriegslogik dazu dienen, Widerspruch zu unterdrücken und die Gesellschaft hinter politischen Führern zu vereinen. Dafür würden äußere Feinde übertrieben dargestellt. Scheidler warnt vor den Gefahren dieser Militarisierung, insbesondere vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte, und stellt fest, dass die Argumente für eine massive Aufrüstung, insbesondere die Bedrohung durch Russland, nicht haltbar sind. Scheidler plädiert für eine Rückkehr zu einer Politik der gemeinsamen Sicherheit, um Konflikte zu entschärfen und die gesellschaftlichen und sozialen Strukturen zu schützen. | 17.11.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=142220
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Landesverrat? Kuscheln mit dem Feind? Hochverrat?
In dem Artikel wird kritisiert, dass etablierte Parteien wie CDU/CSU, SPD, Grüne und Linke die AfD als „Landesverräter“ brandmarken, obwohl sie selbst Versäumnisse in der politischen Verantwortung aufweisen. Der Autor Frank Kemper argumentiert, dass es einen Verrat an der Demokratie darstelle, wenn die Regierung keine Neuauszählung von Wahlen zulasse und keine ernsthaften diplomatischen Bemühungen zur Konfliktlösung zeige. Zudem bezeichnet er die Haltung der Regierung gegenüber EU-Sanktionen und den steigenden Energiepreisen als Hochverrat, da dadurch die Bürgerrechte und die wirtschaftliche Stabilität der Bevölkerung gefährdet werden. Kemper kommt zu dem Schluss, dass nicht die AfD, sondern die etablierten Parteien die wahren Verräter sind, da sie sich nicht um die Belange der Bürger kümmern. | 16.11.2025 | https://www.nachdenkseiten.de/?p=142077
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Scharfschützen am U-Bahnhof: Bundeswehr bringt den Krieg nach Berlin
Zwischen dem 17. und 21. November führt die Bundeswehr in Berlin die Übung „Bollwerk Berlin III” durch. Dabei werden der Orts- und Häuserkampf sowie der Objektschutz wichtiger Infrastruktur trainiert. Teile der Übung finden im öffentlichen Raum statt, unter anderem am U-Bahnhof Jungfernheide. Dort agieren die Soldaten unter realistischen Bedingungen, um Handlungssicherheit zu erlangen. Während der Übung kommen Scharfschützen zum Einsatz, allerdings wird keine scharfe Munition verwendet. Die Bundeswehr betont, dass von den Übungen keine Gefahr für die Bevölkerung ausgeht. Die Berlinerinnen und Berliner müssen mit Verkehrseinschränkungen und einer erhöhten Präsenz von Militärfahrzeugen rechnen. | 16.11.2025 | https://www.berliner-zeitung.de/news/scharfschuetzen-am-u-bahnhof-darauf-muessen-sich-berliner-wegen-bundeswehr-uebung-einstellen-li.10005834
Schulstreik gegen Wehrpflicht am 5. Dezember
Am 5. Dezember 2025 wird in mehreren deutschen Städten ein bundesweiter Schulstreik gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht stattfinden. Der Streik wird vom Bündnis „Nein zur Wehrpflicht“ und dem Bundesausschuss Friedensratschlag organisiert. Die Jugendlichen und Friedensgruppen warnen vor einer zunehmenden Militarisierung der Gesellschaft und fordern, dass Bildungseinrichtungen Orte des Friedens bleiben. Der Aktionstag gilt als Testlauf für die Mobilisierungsfähigkeit der Friedensbewegung und soll ein Zeichen setzen, dass junge Menschen in sicherheitspolitische Fragen aktiv einbezogen werden wollen. Ziel ist es, die öffentliche Debatte über Pflichtdienste und soziale Gerechtigkeit neu anzustoßen sowie langfristige Investitionen in Bildung und Frieden zu fördern.
Rosa Luxemburg: “Nein, auf unsere Brüder schießen wir nicht!”
Der Artikel erinnert an Rosa Luxemburg (1871–1919) und ihre bedeutenden antimilitaristischen Positionen, insbesondere in Bezug auf den Ersten Weltkrieg und den deutschen Militarismus. Er hebt ihre Ablehnung von Gewalt hervor und dokumentiert ihre Bemühungen, den Krieg durch Massenstreiks zu verhindern, wofür sie verhaftet und verurteilt wurde. Ein neuer Band mit ihren Schriften, einschließlich der Antikriegsschrift „Krise der Sozialdemokratie”, wurde von Bruno Kern herausgegeben und ist online verfügbar. | 15.11.2025 | https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015524.html
Der Artikel beschreibt die rechtlichen Grundlagen und praktischen Konsequenzen der Ausrufung des Spannungsfalls in Deutschland. Dieser gilt als Vorstufe zum Verteidigungsfall und könnte erhebliche Einschränkungen der Bürgerrechte sowie die Mobilisierung von Ressourcen und Arbeitskräften für militärische Zwecke zur Folge haben.
Der Artikel behandelt die rechtlichen und praktischen Implikationen des sogenannten Spannungsfalls in Deutschland. Dieser gilt als Vorstufe zum Verteidigungsfall und kann bei einer bedrohlichen Situation ausgerufen werden. Wird er ausgerufen, werden erhebliche Maßnahmen ergriffen, wie die Wiederherstellung der Wehrpflicht und die Mobilisierung ziviler Arbeitskräfte für militärische Aufgaben. Damit wird die Bevölkerung auf mögliche Einschränkungen ihrer Rechte vorbereitet. Zudem wird auf die Vorbereitungen für den Kriegsfall hingewiesen, einschließlich der Inanspruchnahme ziviler Krankenhäuser und der Notwendigkeit, in kriegsfeste Infrastrukturen zu investieren, während die Finanzierung des zivilen Gesundheitswesens infrage gestellt wird.
»Der Spannungsfall – Leitmedien treiben die Debatte über die Ausrufung des „Spannungsfalls“ voran, einer Vorstufe zum „Verteidigungsfall“. Er wäre mit erheblichen Einschränkungen grundlegender Rechte verbunden.«, 14.11.2025, https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10198
» […] Die politische Klasse nimmt ihm[Anm.: dem Ex-SPD-Vorsitzenden Schröder]übel, dass er 2003 die Teilnahme der BRD am Krieg der NATO gegen den Irak verweigerte. Als Regierungschef hatte er damals erklärt: Dieser Krieg berge das Risiko, »die Reform- und Dialogbereitschaft in den islamischen Ländern zu blockieren und die Gefahr weiterer terroristisch motivierter Anschläge« zu erhöhen. Womit er recht behielt. […] «
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