🎙 Ausweg aus der Krise: Wie viel therapeutische Kraft steckt in der Kunst?

Im Gespräch „Heilung durch Kreativität: Kann Kunst unsere Psyche retten?” wird erörtert, wie Kunst und Kreativität der psychischen Gesundheit zuträglich sein können. Die Psychologin Stefanie Stahl und der Psychologe Lukas Klaschinski diskutieren mit der Künstlerin Elisa Klinkenberg über den Zusammenhang zwischen Kunst und Psyche.

Ausgangspunkt ist die Idee, dass kreative Fähigkeiten oft mit emotionalen Herausforderungen verbunden sind. Klinkenberg erzählt, wie sie nach einem Wendepunkt in ihrer sportlichen Karriere zur Kunst fand und wie ihr kreatives Schaffen ihr dabei hilft, mit ihren Gefühlen umzugehen. Sie beschreibt, dass sie beim Malen in einen „Flow-Zustand“ gerät, in dem sie alles um sich herum vergisst und hochkonzentriert ist.

Stahl und Klaschinski erläutern, dass Kunsttherapie eine wertvolle Methode sein kann, um innere Emotionen auszudrücken, die oft schwer in Worte zu fassen sind. Sie betonen, dass kreative Prozesse dabei helfen können, Emotionen zu verarbeiten und das Selbstwertgefühl zu steigern. Studien zeigen, dass es einen Zusammenhang zwischen psychischen Erkrankungen und Kreativität geben könnte, was auf gemeinsame genetische Grundlagen hindeutet.

Im Gespräch wird auch die Bedeutung der Kunsttherapie hervorgehoben. Diese ist in vielen Ländern anerkannt, wird in Deutschland jedoch noch nicht vollständig von den Krankenkassen unterstützt. Klinkenberg und Stahl diskutieren verschiedene Methoden der Kunsttherapie, die dabei helfen können, innere Konflikte sichtbar zu machen und zu verarbeiten.

Zusammenfassend zeigt dieses Gespräch, dass Kunst nicht nur eine Form des Ausdrucks ist, sondern auch eine therapeutische Wirkung haben kann, indem sie Menschen dabei hilft, ihre Emotionen zu verstehen und zu bewältigen.


Podcastfolge „Heilung durch Kreativität: Kann Kunst unsere Psyche retten? mit Elisa Klinkenberg“ vom –28.08.2024– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://open.acast.com/public/streams/695b7e82511175cf3ed1d504/episodes/695b7e9afb49dbac00f43fca.mp3

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🎙 Wenn die Welt zu laut wird: Ein Gespräch über Hochsensibilität und den Alltag.

Die 64-jährige Renate hat eine interessante Lebensgeschichte. Obwohl sie sich oft so fühlt, bezeichnet sie sich selbst nicht als „hochsensibel”. Renate hat Schwierigkeiten mit Lärm und fand den Schulalltag als Lehrerin sehr anstrengend. In ihrer Kindheit hat sie viel durchgemacht: Sie hatte liebevolle, aber überforderte Eltern und kämpfte später mit Essstörungen und Depressionen.


Aus der Podcastfolge „Hochsensibel oder nicht? Ein Leben auf der Suche“ vom 26.06.2024 des RB-Podcasts „Eine Stunde reden – Gespräche mit Unbekannten“ (Verfügbar bis 12.09.2026).


Durch Selbsthilfegruppen lernte sie, ihre Probleme zu verstehen und mit ihrer Sensibilität umzugehen. Sie hat gelernt, auf ihre innere Stimme zu hören, und hat Frieden mit ihren Besonderheiten geschlossen. Heute malt und musiziert sie gerne und findet Freude in kleinen Dingen wie den Schatten an der Wand oder Insekten im Gras.

Renate spricht offen darüber, wie wichtig es ist, die eigenen Empfindlichkeiten zu akzeptieren, und davon, wie sie trotz ihrer Herausforderungen ein erfülltes Leben führt. Sie hat ein tiefes Verständnis für psychische Erkrankungen entwickelt und möchte anderen helfen, die ähnliche Erfahrungen machen.

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