„Geschlecht“ oder „Rolle“  |  Citation.

» […] „Die dauerhaften und schädlichen Folgen der sozialen und medizinischen Transition von Kindern sind zunehmend dokumentiert“[…] „Sie beinhalten: das Weiterbestehen oder die Intensivierung psychischer Probleme; das Weiterbestehen der Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper; Unfruchtbarkeit und sexuelle Funktionsstörungen, das vorzeitige Einsetzen der Menopause und ein gestiegenes Osteoporose-Risiko (um nur einige zu nennen).“ […] „Das hat eine Reihe Länder wie Brasilien, die Niederlande oder Großbritannien dazu gebracht, den Kurs zu wechseln und den Zugang von Kindern zu Pubertätsblockern, Hormonen und chirurgischen Maßnahmen zu begrenzen.“ […] «

~ Reem Alsalem, UN-Sonderberichterstatterin, EMMA Nr. 5 (382) September/Oktober 2025, S. 54, im Artikel „Was ist eine Frau? – UN-Sonderberichterstatterin Reem Alsalem hat auf diese Frage eine eindeutige Antwort: Das biologische Geschlecht zählt! Warum vertreten deutsche NGOs das Gegenteil und manipulieren internationale Richtlinien?“

https://www.emma.de/artikel/un-sonderberichterstatterin-reem-alsalem-was-ist-eine-frau-341891

Bildung – Resilienz – Mut.  |  Citation.

[…] Bildung muss Kinder und Jugendliche widerstandsfähig machen – gegen Gehirnwäsche, Fake News und autoritäre, gewaltbereite Ideologien. Ob zu Hause, auf TikTok, in der Moschee oder im Umfeld radikaler Gruppen: Resilienz ist das Schlüsselwort. Dafür braucht es Pädagoginnen und Pädagogen, die Rechtsstaat und Freiheit entschlossen verteidigen – und Kollegien, die an einem Strang ziehen. Es braucht den Mut zu politischen Debatten in Schulen, ohne Tabus, auch bei Themen wie Nahost, Islamismus, Migration, Integration, Frauenrechte, Kinderrechte und Toleranz. […] Wer Schulen nicht schützt, lässt die Demokratie im Stich. Und die beginnt bei unseren Kindern.

~ Ahmad Mansour am 31.08.2025 in EMMA Nr. 5 (382) September/Oktober 2025 S. 39, https://www.emma.de/artikel/wie-bei-den-taliban-341931 (Bezahlschranke)

Ahmad Mansour ist der Sohn arabisch-israelischer Eltern aus einer „nicht praktizierenden” muslimischen Familie. Er studierte Psychologie in Tel Aviv und Berlin, wo er seit 2004 lebt. Er engagiert sich gegen den politischen Islam: Bis 2016 war er im Projekt „Heroes” aktiv, das sich gegen Gewalt im Namen der Ehre einsetzt. Seit 2017 ist er zudem in der von ihm gegründeten Initiative MIND für „Demokratieförderung und Extremismusprävention” aktiv.

Die Missstände kann man nicht mehr leugnen.  |  Citation.

Es gibt kein arabisches Land, in dem Frauen und Kinder zuverlässig vor häuslicher Gewalt geschützt sind. Es gibt kein arabisches Land, in dem Nicht-Muslime Muslimen rechtlich gleichgestellt sind. Und jetzt haben wir Antisemitismus auf den Straßen und ich erlebe keine Juden mehr, der noch mit Kippa durch Berlin geht. Der Judenhass hat so Überhand genommen, dass die Juden sich anpassen müssen und nicht umgekehrt. Und wir haben dramatisch viele Fälle von Gewalt und Missachtung von Frauenrechten erlebt, sei es in unserem Umfeld oder in den Medien. Das kann man nicht mehr abstreiten.

~ Nina Coenen, Tochter einer Frauenbeauftragten aus Estland – Die Journalistin ist seit 2018 Vorsitzende des Vereins demokratielotsen.de (Aufklärungsprojekte in Flüchtlingsheimen)

https://www.emma.de/artikel/mehr-sanktionen-341925

Wohnungslos. | Readably.

Zum Tag der Wohnungslosen – Vom Leben auf der Straße | Der Artikel thematisiert die alarmierende Zunahme von Wohnungslosigkeit in Deutschland. Schätzungsweise leben derzeit 50.000 Menschen auf der Straße und über 600.000 sind wohnungslos. Als Hauptursachen werden die Privatisierung des Wohnungsmarktes, steigende Miet- und Energiekosten sowie unzureichende staatliche Hilfsmaßnahmen genannt. Zudem wird die gesellschaftliche Stigmatisierung obdachloser Menschen thematisiert, die oft als lästig empfunden werden und bei denen die individuellen Schicksale in der öffentlichen Wahrnehmung keine Beachtung finden.

»Doch diese düsteren Zahlen sind nur die Spitze des Eisbergs. Denn darin nicht erfasst sind Asylbewerber in Sammelunterkünften sowie die vermutlich ziemlich hohe, nicht genau bezifferbare und offensichtlich wachsende Dunkelziffer: Menschen, darunter viele Kinder und Jugendliche, die bei Freunden und Bekannten unterkommen – oder direkt auf der Straße leben.«

Sicherer Wohnraum und menschenwürdiges Wohnen sind unveräußerliche Menschenrechte.

In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Menschen ohne Wohnung in Deutschland gestiegen: Schätzungsweise 50.000 Menschen leben auf der Straße, über 600.000 sind wohnungslos.

Die Dunkelziffer der wohnungslosen Menschen, einschließlich Asylbewerber und Kinder, ist hoch und nicht genau erfasst.

Ursachen der Obdachlosigkeit sind vor allem der privatisierte Wohnungsmarkt, steigende Mieten, der Abbau von Sozialwohnungen und Einkommensarmut.

Ein häufiges Problem sind Zwangsräumungen, durch die viele Menschen ihre Wohnung verlieren, bevor sie die Möglichkeit haben, Hilfe zu erhalten.

Der Staat versagt oft bei der Unterstützung wohnungsloser Menschen, da viele Anträge auf Hilfe abgelehnt werden.

Die Anzahl der Zwangsräumungen hat während der Pandemie nicht abgenommen – trotz versprochener Schutzmaßnahmen.

Wohnungslosen Menschen fehlt es häufig an medizinischer Versorgung, was zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führt.

Ihr Alltag ist geprägt von Überlebenskampf, Diskriminierung und ständiger Angst vor Gewalt.

Menschen auf der Straße werden oft kriminalisiert und aus dem öffentlichen Raum vertrieben, um das Stadtbild zu „schützen“.

Verstorbene wohnungslose Menschen werden als „Unbedachte“ bezeichnet, da sie oft niemanden haben, der um sie trauert oder ihre Lebensleistungen würdigt.

10.09.2025

Es kann keine gerechte Gesellschaft ohne Sozialstaat geben!

Welche Gerechtigkeit braucht der Sozialstaat? Stefan Gosepath, Philosoph | Der Artikel diskutiert die mit dem deutschen Sozialstaat verbundenen Herausforderungen und Gerechtigkeitsfragen, insbesondere im Hinblick auf die wachsende Ungleichheit und die Notwendigkeit einer gerechten Umverteilung von Vermögen, um die Schwächeren in der Gesellschaft zu unterstützen.
31.08.2025, https://www.deutschlandfunk.de/welche-gerechtigkeit-braucht-der-sozialstaat-stefan-gosepath-philosoph-100.html
hören:

Objektive Fakten:

  1. Die Idee des Sozialstaates in Deutschland ist etwa 150 Jahre alt.

  2. Der Sozialstaat soll Bürgerinnen und Bürger im Falle von Krankheit und Arbeitslosigkeit sowie für Kinder, Bildung und Gesundheitsvorsorge absichern und im Alter für ein ausreichendes Einkommen sorgen.

  3. Im Jahr 2024 betrugen die Sozialausgaben in Deutschland mehr als 1,3 Billionen Euro.

  4. Die Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland geht immer weiter auseinander, was zu der Wahrnehmung führt, dass die Gesellschaft ungerechter wird.

  5. Stefan Gosepath lehrt praktische Philosophie an der Freien Universität Berlin.

  6. Gosepath argumentiert, dass es eine Frage der Gerechtigkeit ist, den Sozialstaat zu begründen und Sozialleistungen zu rechtfertigen.

  7. Er betont, dass stärkere Schultern mehr zum Gemeinwohl beitragen sollten, während schwächere Schultern Unterstützung benötigen.

  8. Die Ungleichheit, insbesondere die Vermögensungleichheit, hat in Deutschland zugenommen. Gosepath schlägt deshalb vor, ererbte Vermögen stärker zu besteuern.

  9. In Deutschland wird Chancengleichheit als wichtig erachtet, jedoch wird festgestellt, dass sie nicht ausreichend gegeben ist, insbesondere im Bildungssystem.

Meinungen des Autors:

  1. Gosepath ist der Ansicht, dass es ohne einen Sozialstaat keine gerechte Gesellschaft geben kann, da die Schwächeren Unterstützung benötigen.

  2. Er kritisiert Almosen und Mitleid als ineffiziente Methoden zur Unterstützung Bedürftiger und plädiert für eine staatlich organisierte Hilfe.

  3. Gosepath sieht die Notwendigkeit, über den Verdienstgedanken zu diskutieren, da viele Menschen glauben, dass sie ihr Einkommen und Vermögen verdient haben, was jedoch oft nicht der Fall ist, besonders bei Erbschaften.

  4. Er hält die progressive Besteuerung für notwendig und gerechtfertigt, um soziale Ungleichheit auszugleichen.

  5. Gosepath äußert Zweifel daran, dass der zunehmende Reichtum der Gesellschaft tatsächlich den am schlechtesten Gestellten zugutekommt.

  6. Er kritisiert das dreigliedrige Schulsystem in Deutschland als ungerecht und nicht chancengleich, insbesondere für Kinder mit Migrationshintergrund.

  7. Gosepath betrachtet Chancengleichheit als Minimalmodell und Umverteilung als stärkeres Modell für Gerechtigkeit.

Wie man Feindbilder züchtet.

Die Masse ist niemals kriegslüstern, solange sie nicht durch Propaganda vergiftet wird. Wir müssen sie gegen Propaganda immunisieren. Wir müssen unsere Kinder gegen Militarismus impfen, indem wir sie im Geiste des Pazifismus erziehen.

Albert Einstein, aus seinem Briefwechsel mit Sigmund Freud, der unter dem Titel „Warum Krieg?“ im Jahr 1933 veröffentlicht wurde

Dieser Brief ist Einsteins Antwort auf die Frage des Völkerbundes nach Möglichkeiten zur Verhinderung von Kriegen.

In dem Artikel »Wie man Feindbilder züchtet.« kritisiert Oskar Lafontaine die Kriegspropaganda in Europa, die seiner Meinung nach die Bevölkerung gegen Russland aufhetzt und die wirtschaftlichen Interessen des Kontinents gefährdet. Er stützt sich dabei auf ein Zitat von Albert Einstein, demzufolge die Masse nur durch Propaganda kriegslüstern werde. Lafontaine argumentiert, dass die USA ihr Ziel, Deutschland und Russland zu entzweien, um eine eurasische Machtbildung zu verhindern, durch den Ukraine-Krieg erreicht haben. Er warnt davor, dass Europa dem US-amerikanischen Anti-China-Kurs blindlings folgen könnte, was einen weiteren wirtschaftlichen Niedergang zur Folge hätte.

01.09.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=138279
hören: