In dem verlinkten Interview spricht die bekannte Feministin Alice Schwarzer über einen Vorfall während einer Lesung in Hamburg, bei dem Protestierende die Bühne stürmten. Schwarzer erklärt, dass es bereits im Vorfeld Forderungen gab, sie von der Veranstaltung auszuschließen, was das Theater jedoch abgelehnt hat.
Während der Lesung gab es viel Lärm von den Protestierenden, was dazu führte, dass Schwarzer ihre Lesung unterbrechen musste. Sie hatte zuvor um Unterstützung gebeten, falls die Proteste zu laut werden würden, aber die Theaterleitung entschied, die Protestierenden nicht herauszuwerfen. Trotz der Störung und der aggressiven Atmosphäre blieb Schwarzer ruhig und wollte einen Dialog mit dem Publikum führen.
Sie berichtet, dass sogar Mitarbeiter des Theaters, darunter die Bühnenmeisterin, an den Protesten teilnahmen. Der Protest richtete sich gegen ihre Ansichten zu Themen wie Trans-Rechte, die in der aktuellen Debattenkultur als kontrovers gelten. Schwarzer kritisiert die „Woke“-Bewegung und betont, dass es wichtig sei, unterschiedliche Meinungen zuzulassen und zu diskutieren.
Am Ende der Lesung konnten einige Zuschauer die Protestierenden beruhigen, und die Veranstaltung konnte fortgesetzt werden. Schwarzer sieht den Vorfall als möglichen Wendepunkt in der Debattenkultur, in der sie mehr Offenheit und Austausch wünscht. Sie betont, dass sie weiterhin für ihre Überzeugungen einstehen wird, auch wenn sie dafür Bodyguards benötigt.
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Das Interview „Wenn Kinder gewalttätig gegenüber den Eltern werden: Ein Gespräch mit Lilly Shanahan“ in der Deutschlandfunk Sprechstunde vom 10.02.2026 behandelt das Thema, dass Kinder manchmal gewalttätig gegenüber ihren Eltern werden. Eine Studie der Universität Zürich hat gezeigt, dass etwa ein Drittel der Jugendlichen im Alter von 11 bis 24 Jahren mindestens einmal körperliche Aggressionen gegenüber ihren Eltern gezeigt hat, beispielsweise in Form von Schlägen oder dem Werfen von Gegenständen. Diese Gewalt tritt oft in Konfliktsituationen auf, besonders während der Pubertät, und ist in der Regel kein dauerhaftes Verhalten.
Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass diese Art von Gewalt in allen sozialen Schichten vorkommt, unabhängig von der Bildung oder dem Einkommen der Eltern. Faktoren, die dazu führen können, sind beispielsweise, wenn die Eltern selbst gewalttätig sind oder häufig streiten. Auch wenn Kinder außerhalb der Familie Gewalt erlebt haben oder Schwierigkeiten mit der Impulskontrolle haben, können sie eher aggressiv gegenüber ihren Eltern werden.
Wenn solche Vorfälle passieren, ist es wichtig, dass Eltern ruhig bleiben und die Situation reflektieren. Sie sollten klare Grenzen setzen und bei wiederholten oder intensiver werdenden Aggressionen Hilfe von außen suchen. Präventiv ist es hilfreich, wenn Eltern viel Zeit mit ihren Kindern verbringen und ihnen beibringen, Konflikte gewaltfrei zu lösen.
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„Mitten in unserer Gesellschaft besteht ein Sklavinnenmarkt“, erklärte sie. „Frauen aus den Armenhäusern Europas“ würden in der Prostitution „geschlagen, sie müssen sich ins Gesicht spucken lassen und auf den Knien vor ihren Freiern rumrutschen“. Den deutschen Sonderweg, Prostitution zu einem „Beruf wie jeder andere“ zu erklären, befand Julia Klöckner für gescheitert. „Wir beobachten in Deutschland seit mehr als zwei Jahrzehnten, dass wir Prostituierte mit unserer Gesetzgebung eben nicht ausreichend schützen. Ganz im Gegenteil: Deutschland ist der Puff Europas!“
– Julia Klöckner, Bundestagspräsidentin
Zuvor hatte Alice Schwarzer in ihrer Eröffnungsrede aus der UN-Konvention zur Bekämpfung des Menschenhandels von 1949 zitiert:„Prostitution und das sie begleitende Übel des Menschenhandels sind mit der Würde und dem Wert der menschlichen Person unvereinbar“. Und zwar unabhängig von der „Einwilligung“ der Person. Ebenso solle „jede Person bestraft werden, die ein Bordell unterhält“. Das war vor 76 Jahren. Schwarzer erklärte: „Wenn wir eine wahre Gleichberechtigung in der Gesellschaft wollen, werden wir die niemals kriegen, solange es Prostitution gibt – solange Frauen das käufliche Geschlecht sind.“ Deshalb, brauche es die Bestrafung der Freier, die andere Länder wie Schweden, Irland oder Frankreich längst eingeführt haben. „Warum? Weil sie den Markt überhaupt erst schaffen.“
– Alice Schwarzer
„Ich habe unvorstellbares Leid gesehen: Frauen, die blutig geschlagen, verletzt, zerbrochen waren. Und fast alle haben schon in der Kindheit Gewalt erlebt. Diese Geschichten sind keine Krimis. Es sind Tragödien – mitten unter uns“, erklärte die sichtlich bewegte Cathrin Schauer-Kelpin. Und versicherte: „Ich bleibe empört über ein System, das Armut, Gewalt und Missbrauch mit schönen Worten zudeckt! Ich bleibe empört über Strukturen, die Frauenkörper zur Ware machen – und das ‚sexuelle Selbstbestimmung‘ nennen! Ich bleibe empört, wenn Politik und Gesellschaft wegsehen!“
– Cathrin Schauer-Kelpin, eine der beiden Preisträgerinnen, Schutzhaus an der tschechischen Grenze & Verein KARO
„Da draußen wird immer noch von ‚freiwilliger Sexarbeit‘ gesprochen. Aber die meisten Frauen, die mir begegneten, hatten bereits als Kinder oder Jugendliche sexualisierte Gewalt erlebt.“ Sie forderte: „Wir brauchen den Mut, das Sexkaufverbot auch in Deutschland umzusetzen!“ Als Laudatorin von Sabine Constabel setzte Bundestagspräsidentin Klöckner nahtlos an: „Wir müssen den Sexkauf hierzulande endlich auch verbieten!“
– Sabine Constabel, eine der beiden Preisträgerinnen, Prostituierten-Café La Strada mitten in der Stuttgarter Rotlicht-Meile & Vorsitzende von „Sisters – für den Ausstieg aus der Prostitution“
„Wir haben ein Prostituiertenschutzgesetz – und das ist gescheitert. Ziel war, dass die Prostituierten sich anmelden, dass sie sogar Zugang zur Sozialversicherung, Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung bekommen. Tatsache ist, dass nur 10 bis 15 Prozent der Frauen behördlich gemeldet sind. Das heißt, der Rest arbeitet auch jetzt schon im Verborgenen und ist den Zuhältern und Freiern schutzlos ausgeliefert“, klagt die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion. Und in Richtung der Pro-Prostitutionslobby sandte sie eine klare Botschaft: „Die zehn Prozent, die es freiwillig tun, rechtfertigen nicht, dass wir die 90 Prozent im Stich lassen.“
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Die Podcastfolge „Jolie – Teil 1: “Die Jagd nach dem Unsichtbaren” und Prozessauftakt White Tiger“ aus dem c’t-Podcast „They Talk Tech – mit Eckert und Wolfangel“ handelt von Jolie, einer jungen Frau, die Opfer digitaler Gewalt wurde. Ihre Nacktfotos wurden ohne ihr Einverständnis im Internet veröffentlicht, wodurch sie schwer erpresst wurde. Jolie beschreibt, wie sie mit dieser Situation umging, nachdem ein anonymer Täter sie auf 4chan darüber informiert hatte, dass ihre Bilder online sind.
Die Geschichte wird im Kontext des aktuellen White-Tiger-Prozesses in Hamburg erzählt. In diesem Prozess ist ein junger Mann angeklagt, Jugendliche im Internet manipuliert und erpresst zu haben, was zu schweren psychischen Folgen einschließlich Selbstverletzung führte. Der Artikel beleuchtet die Gefahren digitaler Gewalt und die Herausforderungen, mit denen Opfer konfrontiert sind, wenn sie sich wehren und Hilfe suchen.
Jolie stammt aus einem konservativen Umfeld, ist die Erste in ihrer Familie, die studiert, und fühlte sich anfangs hilflos. Sie dachte sogar daran, ihr Leben zu beenden. Doch sie entschied sich, nicht aufzugeben, und begann, Beweise zu sammeln und sich gegen den Täter zu wehren. Der Artikel thematisiert auch die gesellschaftlichen Probleme rund um digitale Gewalt und wie Täter die Schwächen ihrer Opfer ausnutzen.
Die Diskussion zeigt, dass digitale Gewalt ein ernstes und wachsendes Problem ist, das viele Menschen betrifft. Es ist wichtig, darüber zu sprechen und Maßnahmen zu ergreifen, um Opfer zu unterstützen.
In der zweiten Podcastfolge „Jolie – Teil 2: “Der Cyberfahnder”“ trifft Jolie auf den Cyberermittler Philipp Polleit, der ihr bei der Aufklärung des Falls hilft. Es wird beschrieben, wie sie zur Polizei geht und was dort geschieht. Jolie erzählt von ihrer Angst und den Drohungen, die sie erhält. Der Ermittler erklärt, welche Möglichkeiten die Polizei in solchen Fällen hat und welche rechtlichen Rahmenbedingungen es gibt.
Auch die Belastung für Opfer, ihre Geschichte immer wieder erzählen zu müssen, und die Herausforderungen für die Polizei bei der Suche nach Beweisen, vor allem im Internet, wo viele Nutzer anonym sind, werden thematisiert. Der Artikel beleuchtet die verschiedenen in Betracht gezogenen Straftaten wie Erpressung und Nötigung und macht deutlich, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist.
Jolie zeigt viel Entschlossenheit und beginnt, selbst Nachforschungen anzustellen, indem sie Informationen und Hinweise sammelt, um den Täter zu identifizieren. Die Folge endet mit einem Cliffhanger, der die Spannung für die nächste Episode erhöht.
Insgesamt behandelt der Artikel wichtige Themen wie digitale Gewalt, die Schwierigkeiten bei der Strafverfolgung im Internet und den Mut von Opfern, sich gegen ihre Täter zu wehren.
Spoiler: In der dritten Folge erfolgt die Auflösung:
In der letzten Podcastfolge „Jolie – Teil 3: “Die Auflösung des Falls” + Update zu White Tiger“ der Miniserie über Jolie erkennt sie, dass der Täter ein Bekannter ist, der über ihren Ex-Freund an die Fotos gelangt ist. Trotz intensiver Ermittlungen und einer Hausdurchsuchung kann die Polizei zunächst keine Beweise finden, da der Täter seine Daten gelöscht hat. Doch Polleit gibt nicht auf und findet schließlich Beweise, die zur Anklage führen.
Der Täter wurde durch einen Strafbefehl verurteilt, was bedeutet, dass er eine Geldstrafe zahlen muss, ohne dass es zu einem öffentlichen Gerichtsverfahren kommt. Jolie möchte jedoch auch Schmerzensgeld verlangen, da sie durch die Vorfälle psychisch stark belastet ist. Sie entscheidet sich, einen Anwalt zu engagieren und erhält Prozesskostenhilfe.
Am Ende der Geschichte hat Jolie eine finanzielle Entschädigung erhalten, der emotionale Schaden bleibt jedoch bestehen. Sie nutzt das Geld, um ihrer Mutter einen Traum zu erfüllen und mit ihr nach Paris zu reisen, ohne dass diese von den Vorfällen erfährt.
In der Episode wird auch der laufende Fall „White Tiger” thematisiert, in dem ein junger Mann beschuldigt wird, über Jahre hinweg Jugendliche im Internet manipuliert zu haben. Die Diskussion dreht sich um die Gefahren digitaler Gewalt und die Herausforderungen, mit denen Opfer in solchen Situationen konfrontiert sind.
Insgesamt zeigt Jolies Geschichte, wie wichtig es ist, gegen digitale Gewalt vorzugehen und nicht aufzugeben, auch wenn der Weg schwierig ist.
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