Angst vor russischem Angriff kann zu selbsterfüllender Prophezeiung werden
Der Artikel thematisiert die Angst vor einem möglichen russischen Angriff auf EU- und NATO-Länder und warnt davor, dass diese Ängste sich selbst erfüllen könnten. Es wird diskutiert, dass die Rhetorik um einen bevorstehenden Krieg die militärische Aufrüstung in Europa vorantreibt und gleichzeitig das Risiko einer Eskalation erhöht, da sich Russland durch diese Ängste provoziert fühlen könnte. Hanna Notte betont, dass die Vorstellung eines unvermeidlichen Krieges sowohl in Europa als auch in Russland zu irrationalen Reaktionen führen könnte. Abschließend wird darauf hingewiesen, dass fehlende Kommunikationskanäle zwischen den Parteien die Situation weiter verschärfen und die Gefahr von Missverständnissen erhöhen. 21.12.2025 https://overton-magazin.de/top-story/angst-vor-russischem-angriff-kann-zu-selbsterfuellender-prophezeiung-werden
Großauftrag für Rüstungsunternehmen
Die Bundeswehr hat einen Großauftrag über mehrere hundert Panzer und Haubitzen im Wert von über fünf Milliarden Euro an die Rüstungsunternehmen Rheinmetall und KNDS vergeben. Der Auftrag umfasst 200 Puma-Schützenpanzer für 4,2 Milliarden Euro, von denen die ersten Fahrzeuge bis 2028 ausgeliefert werden sollen, sowie 84 Radhaubitzen für 1,2 Milliarden Euro. Zuvor hatte der Haushaltsausschuss des Bundestags neue Rüstungsaufträge über insgesamt 50 Milliarden Euro genehmigt. Dies ist der größte Rüstungsbeschluss in der Geschichte der Bundeswehr. 19.12.2025 https://www.deutschlandfunk.de/grossauftrag-fuer-ruestungsunternehmen-102.html
Endspiel: Eskalation und Verhandlungen
Der Artikel thematisiert die aktuelle Situation im Ukraine-Krieg. Während Kiew und die NATO eine Eskalation des Konflikts anstreben, finden gleichzeitig Friedensverhandlungen zwischen der Trump-Regierung und Moskau statt. Die Ukraine führt Angriffe auf russische Öltanker durch, was als Beginn einer neuen Kriegsphase interpretiert wird. Die NATO plant unterdessen möglicherweise einen „Präventivschlag“ gegen Russland, den sie als Verteidigungsmaßnahme darstellt. Zudem wird die Rolle der USA als treibende Kraft hinter den militärischen Aktionen Europas betont, während die europäische Rüstungsindustrie davon profitiert. Der Artikel kritisiert die Rhetorik der EU und der NATO, die aggressive Maßnahmen als defensive Strategien rechtfertigen, und warnt vor den Gefahren eines Dritten Weltkriegs. 03.12.2025 https://www.nachdenkseiten.de/?p=143085
„Kriegstaugliches Mindset“
Der Artikel beschreibt die Verabschiedung des „Bundeswehrförderungsgesetzes“ in Bayern. Dieses verpflichtet Schulen und Hochschulen zu einer engeren Zusammenarbeit mit der Bundeswehr und treibt somit die Militarisierung im Bildungsbereich voran. Verteidigungsminister Boris Pistorius betont die Notwendigkeit einer „kriegstüchtigen” Bundeswehr und fordert mehr Rekruten, während gleichzeitig die Wehrpflichtmodelle überdacht werden. Kritiker:innen warnen vor einer möglichen Verletzung der Gewissensfreiheit und der Autonomie der Hochschulen, da das Gesetz militärische Forschung und Ausbildung in Bildungseinrichtungen fördert. Die gesellschaftliche Akzeptanz für eine verstärkte Militarisierung scheint zu wachsen, obwohl es Bedenken hinsichtlich der Kosten und der ethischen Implikationen gibt. 07.08.2024 https://www.nachdenkseiten.de/?p=119289
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SOS Kinderdörfer: Klimawandel und Konflikte führen zu immer mehr Behinderungen bei Kindern
Die SOS-Kinderdörfer berichten, dass der Klimawandel und Konflikte zu einem Anstieg von Behinderungen bei Kindern führen. So wurden im Jahr 2024 fast 8.500 Kinder in Kriegen verstümmelt, die meisten davon in Gaza und im Sudan. Die Hilfsorganisation betont, dass Kinder, die nicht für die aktuellen Krisen verantwortlich sind, am stärksten unter den Folgen leiden und ihr Leben lang eingeschränkt sein können. Zudem führt Mangelernährung, die durch klimabedingte Ernteausfälle verursacht wird, zu weiteren gesundheitlichen Beeinträchtigungen. 02.12.2025 https://www.deutschlandfunk.de/sos-kinderdoerfer-klimawandel-und-konflikte-fuehren-zu-immer-mehr-behinderungen-bei-kindern-102.html
Auf dem Weg in die erste Rüstungsliga (I)
Der Artikel berichtet über einen Anstieg der Umsätze der hundert größten Rüstungskonzerne weltweit um 5,9 Prozent auf den Rekordwert von 679 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024. Insbesondere Unternehmen aus den USA, Europa, Japan und Südkorea profitierten davon. Mit einem Umsatz von 334 Milliarden US-Dollar bleibt die US-Rüstungsindustrie führend, während europäische Unternehmen, angeführt von BAE Systems, ein Wachstum von 13 Prozent auf 151 Milliarden US-Dollar verzeichneten – stark beeinflusst durch den Ukraine-Krieg. Deutsche Rüstungsunternehmen wie Rheinmetall erzielten ein bemerkenswertes Umsatzwachstum von 36 Prozent und könnten bald die führende Position in der EU übernehmen. Der Artikel hebt zudem hervor, dass auch die Rüstungsunternehmen in Israel und der Türkei von regionalen Konflikten profitierten, während chinesische Firmen Umsatzeinbußen verzeichneten. 02.12.2025 https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10223
Es knirscht bei der SAP-Umstellung der Bundeswehr
Die Umstellung der Bundeswehr auf das neue SAP-System S/4HANA verläuft problematisch: Die Software funktioniert nicht zuverlässig und eine fehlerfreie Datenweitergabe ist nicht gewährleistet. In einem internen Dokument des Verteidigungsministeriums wird die „mangelhafte Funktionalität” sowie die unzureichende Einsatzreife der Software bemängelt. Dies führte zu einer Verschiebung des geplanten Go-Live-Termins auf Frühjahr 2026. SAP hat die mangelhafte Softwarequalität eingeräumt und die Bundeswehr benötigt mehr Zeit, um die Lösung zu optimieren und die Akzeptanz zu verbessern. Dies ist bereits das zweite große Digitalprojekt der Bundeswehr, das auf erhebliche Schwierigkeiten stößt, nachdem auch die Ausrüstung mit digitalen Funkgeräten problematisch verlief. 29.11.2025 https://www.heise.de/news/Es-knirscht-bei-der-SAP-Umstellung-der-Bundeswehr-11097336.html?view=print
Eine alarmierende Entwicklung: Immer mehr Jobs in der Rüstungsindustrie
Der Artikel thematisiert den alarmierenden Anstieg von Arbeitsplätzen in der Rüstungsindustrie, während in anderen Branchen in Deutschland zahlreiche Stellen abgebaut werden. So plant etwa der Rüstungskonzern Rheinmetall, sein Personal um mehr als zehn Prozent zu erweitern. Dies ist Teil eines globalen Trends, bei dem auch große US-Rüstungsunternehmen Tausende neue Stellen schaffen. Diese Entwicklung wirft Fragen zu den wirtschaftlichen und politischen Implikationen auf – insbesondere vor dem Hintergrund der Forderungen nach einer Umstellung auf Kriegswirtschaft in Europa. Der Artikel kommt zu dem Schluss, dass diese Situation besorgniserregend ist und eine wachsame Haltung erfordert. 28.11.2025 https://www.nachdenkseiten.de/?p=142771
Präsident Macron stellt neuen freiwilligen Militärdienst vor
Präsident Macron hat ein neues Programm für einen freiwilligen Militärdienst für 18- und 19-Jährige in Frankreich vorgestellt.Es soll zehn Monate dauern. Die ersten Teilnehmer sollen im kommenden Jahr beginnen und ausschließlich in Frankreich und den französischen Außengebieten dienen, ohne an Auslandseinsätzen teilzunehmen. Das Programm zielt darauf ab, die Streitkräfte Frankreichs angesichts zunehmender Bedrohungen durch Russland zu stärken. Eine Wiedereinführung der zuvor abgeschafften Wehrpflicht ist jedoch nicht geplant. 27.11.2025 https://www.deutschlandfunk.de/praesident-macron-stellt-neuen-freiwilligen-militaerdienst-vor-100.html
Tödliche Technologie
Der Artikel thematisiert die Gefahren der Militarisierung von künstlicher Intelligenz, insbesondere durch autonome Waffensysteme wie Kamikazedrohnen, die aktuell in Konflikten eingesetzt werden. Er verweist auf das Video „Slaughterbots” des Future of Life Institute, das die potenziellen Folgen solcher Technologien aufzeigt und zur Ächtung letaler autonomer Waffensysteme (LAWS) aufruft. Trotz internationaler Bemühungen, diese Technologien zu regulieren, zeigt Deutschland eine ambivalente Haltung und plant den Erwerb autonomer Drohnen. Dies wird als Rückschritt in der Debatte um Rüstungskontrolle gewertet. Zudem wird auf die koloniale Prägung dieser Technologien hingewiesen: Viele Daten werden in Ländern des Globalen Südens erhoben und Tests durchgeführt, was die betroffenen Bevölkerungsgruppen stark belastet. | 26.11.2025 | https://www.imi-online.de/2025/11/26/toedliche-technologie/
Friedensplan zum Kriegsplan gemacht
Der Artikel kritisiert die Entscheidung von Bundeskanzler Friedrich Merz, der Ukraine 11,5 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen, während in Deutschland die Renten gekürzt werden. Es wird argumentiert, dass die Bundesregierung den Friedensplan von Donald Trump in einen Kriegsplan umgewandelt habe, indem sie die NATO-Ostexpansion fortsetze und eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine nicht mehr zur Diskussion stelle. Dies wird als Zeichen des Desinteresses an einer Konfliktbeendigung interpretiert und könnte einen Dritten Weltkrieg heraufbeschwören. Zudem stellt der Artikel die Doppelmoral der Diplomatie infrage und kritisiert die fortgesetzte militärische Unterstützung für die Ukraine. | 26.11.2025 | https://www.nachdenkseiten.de/?p=142680
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Schulstreiks gegen Wehrpflicht: Kommen jetzt die „Fridays for Frieden“?
Für den 5. Dezember 2025 planen Schüler- und Jugendbündnisse bundesweite Schulstreiks gegen die von der schwarz-roten Koalition beschlossene Wiedereinführung der Wehrpflicht. Die Initiative wird von lokalen Bündnissen und Friedensorganisationen unterstützt. Es sind bereits zahlreiche Aktionen in verschiedenen Städten vorbereitet. Die Schüler:innen fordern das Recht auf Frieden und Selbstbestimmung und kritisieren die Militarisierung sowie die drohende Zwangseinberufung. Die Bewegung könnte auf erheblichen ideologischen Widerstand stoßen, was die Bedeutung ihres Engagements für die Zukunft unterstreicht. | 26.11.2025 | https://www.nachdenkseiten.de/?p=142673
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Pax Americana: Trump schockt Kiew und Brüssel mit Friedensplan
Der durchgesickerte Friedensplan der Trump-Regierung deutet auf eine signifikante geopolitische Verschiebung hin, die sowohl Europa als auch das globale Sicherheitssystem betrifft. Der Plan sieht vor, dass die USA die geopolitische Karte Osteuropas nach eigenen Interessen neu zeichnen, während die EU weiter marginalisiert und Russland teilweise anerkannt wird. Die Ukraine befindet sich in einer schwierigen Lage, da sie unter Druck steht, territoriale Zugeständnisse zu machen. Dies könnte als politischer Selbstmord angesehen werden, während sie gleichzeitig die Unterstützung der USA aufrechterhalten möchte. Der Plan könnte in der Ukraine zu einer tiefen politischen Krise führen und die Suche nach einem unabhängigen europäischen Weg fördern. Die Aussicht auf einen echten Frieden bleibt jedoch weiterhin ungewiss. | 25.11.2025 | https://www.nachdenkseiten.de/?p=142581
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Europa will von Frieden nichts wissen: „Land muss bereit sein, seine Kinder zu verlieren“ und Luftwaffe soll „Siegfähigkeit“ mitbringen
Der Artikel kritisiert die militärische Rhetorik und die Fokussierung auf Krieg in Europa. Insbesondere werden dabei Äußerungen von Militärs zur „Siegfähigkeit“ der deutschen Luftwaffe sowie die Bereitschaft Frankreichs, im Krieg Kinder zu verlieren, thematisiert. Der Autor Markus Klöckner hinterfragt die Notwendigkeit solcher Aussagen und betont, dass im Krieg niemand „gewinnt“, da das menschliche Leid im Vordergrund steht. Zudem kritisiert er die Medienberichterstattung, insbesondere die des Spiegels, da diese den Krieg und militärische Strategien statt Friedensverhandlungen thematisiert. Klöckner fordert ein Umdenken und eine Rückbesinnung auf die Lehren der Geschichte, um zukünftige Konflikte zu vermeiden. | 25.11.2025 | https://www.nachdenkseiten.de/?p=142589
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Friedensangst
In seinem Artikel „Friedensangst“ thematisiert Jens Berger die Schwierigkeiten der deutschen politischen und medialen Eliten, die Realität des Ukrainekriegs, insbesondere die Möglichkeit einer Niederlage des Westens, zu akzeptieren. Berger kritisiert die Weigerung, einen ernsthaften Friedensprozess einzuleiten, und beschreibt die „Friedensangst” als zynische Selbsttäuschung, die aus der Angst vor der Realität resultiert. Er zieht Parallelen zur Endphase des Ersten Weltkriegs, als ähnliche Ängste und Widerstände gegen Friedensverhandlungen vorherrschten. Insgesamt wird deutlich, dass die gegenwärtige Haltung der deutschen Eliten sowohl historisch als auch moralisch problematisch ist. | 24.11.2025 | https://www.nachdenkseiten.de/?p=142551
Der Artikel kritisiert Bundeskanzler Friedrich Merz dafür, dass er sich auf dem Weltklimagipfel in Brasilien für den Klimaschutz ausspricht, während seine Regierung in der Praxis Maßnahmen zugunsten der fossilen Industrie ergreift und somit keinen ausreichenden Fortschritt im Klimaschutz erzielt.
Auf dem „World Climate Leaders‘ Summit“ in Brasilien hat Friedrich Merz für den internationalen Klimaschutz plädiert und betont, dass alle Länder, insbesondere Industrieländer wie Deutschland, Verantwortung für die Reduktion von Emissionen tragen. Trotz dieser positiven Rhetorik zeigt seine Regierung durch Zugeständnisse an die fossile Lobby und eine zögerliche Klimapolitik, dass es an konkreten Maßnahmen mangelt. Der Kommentar kritisiert, dass Merz, ähnlich wie sein Vorgänger Helmut Kohl, mutigere Schritte im Klimaschutz hätte wagen sollen, was er jedoch verpasst hat.
Kommentar: Ein weiteres Beispiel für die Fälschung der Welt, für den Bluff. Während der Bundeskanzler zwischen den Fassaden, vor den Kulissen, die für uns errichtet wurden, flammend für den Klimaschutz redet, hält er sich hinter diesen Kulissen nicht daran. Uns soll Folgendes in Erinnerung bleiben: Klimakanzler Merz.
Ein Leben für die Miete – wenn die Würde des Alters unter Finanzierungsvorbehalt steht | Der Artikel thematisiert die wachsende finanzielle Belastung älterer Menschen in Deutschland durch steigende Wohnkosten, die zunehmend zur Armutsfalle werden. Während die Mieten zwischen 2005 und 2017 um 29 Prozent stiegen, wuchsen die Renten nur um 20 Prozent. Das hat zur Folge, dass immer mehr Senioren mehr als 40 Prozent ihres Einkommens für Wohnen aufbringen müssen. Politische Versäumnisse wie der Rückgang des sozialen Wohnungsbestands und unzureichende Mietregulierungen verschärfen die Situation und führen dazu, dass viele ältere Mieter in prekären Lebenslagen stecken. 18.09.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=139202 hören:
„Diese Friedensbewegung verdient den Namen nicht“ – Welche dann? Die „NATO-Friedensbewegung“ mit Bomben und Raketen? | Der Artikel kritisiert die „Frankfurter Rundschau“, die der aktuellen Friedensbewegung in Deutschland den Namen absprechen möchte, da einige Redner Verständnis für die Positionen von Wladimir Putin gezeigt haben. Der Autor Marcus Klöckner argumentiert, dass echte Friedensbewegungen das Ziel verfolgen sollten, Blutvergießen zu stoppen, und dass die Medien die Verantwortung tragen, diesen Diskurs nicht zu torpedieren. Er weist außerdem darauf hin, dass die anhaltende Kriegsberichterstattung und die Ablehnung von Friedensinitiativen auf eine gefährliche Ignoranz gegenüber der Realität hindeuten. 17.09.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=139150 hören:
Dunja Hayali und der „Online-Hass“ | Die ZDF-Moderatorin Dunja Hayali hat nach ihren Äußerungen über den ermordeten US-Aktivisten Charlie Kirk eine „Online-Pause“ eingelegt, da sie Opfer eines Shitstorms geworden war. In dem Artikel wird die sprachliche Verrohung und die Beleidigungen in Online-Kommentaren kritisiert. Es wird jedoch betont, dass diese Probleme nicht isoliert sind, sondern auch durch die Medien und die politische Rhetorik gefördert werden. Der Autor fordert eine Rückkehr zu sprachlicher Zurückhaltung sowie ein Ende der gegenseitigen Polarisierung in der Gesellschaft. 17.09.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=139167 hören:
Interview mit Michael Werz, Soziologe, zu: US-Polarisierung und Pressefreiheit | Im Interview mit dem Politikanalysten Michael Werz wird die zunehmende Polarisierung in den USA und die damit verbundene Gefährdung der Pressefreiheit thematisiert. Werz betont, dass die politische Rhetorik zunehmend verhärtet ist und es an Stimmen mangelt, die einen respektvollen Dialog fördern könnten. Dies führe zu einer Atmosphäre der Selbstzensur. Zudem wird die Besorgnis über die Auswirkungen dieser Entwicklungen auf die amerikanische Demokratie und die öffentliche Diskussionskultur deutlich – insbesondere im Kontext der bevorstehenden Wahlen. 17.09.2025, https://www.deutschlandfunk.de/interview-mit-michael-werz-soziologe-zu-us-polarisierung-und-pressefreiheit-100.html hören:
Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat … | Der Artikel kritisiert die seit über 20 Jahren andauernden Angriffe auf den deutschen Sozialstaat, die von verschiedenen Regierungen, insbesondere der rot-grünen unter Gerhard Schröder und der aktuellen schwarz-roten, ausgehen. Trotz der verfassungsrechtlichen Verpflichtungen sowie der im Grundgesetz verankerten Ewigkeitsklausel, die den Sozialstaat schützen sollen, ignorieren die Politiker diese Vorgaben. Stattdessen fördern sie eine neoliberale Agenda, die zu einer massiven Verschlechterung der sozialen Bedingungen führt. Der Autor fordert eine Rückbesinnung auf soziale Werte sowie eine kritische Auseinandersetzung mit politischen Maßnahmen, die das Existenzminimum der Bürger gefährden. 17.09.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=139155 hören:
Mindestens 16.500 Hitzetote in Europas Städten durch Klimawandel | Schätzungen des Imperial College London zufolge sind in diesem Sommer in europäischen Städten über 24.400 Menschen an Hitze gestorben, wobei etwa 16.500 dieser Todesfälle auf den Klimawandel zurückzuführen sind. Die meisten Hitzetoten wurden in italienischen und spanischen Städten verzeichnet, Deutschland steht an dritter Stelle. Die noch nicht von unabhängigen Fachleuten überprüfte Studie weist darauf hin, dass insbesondere die alternde Bevölkerung in Europa zunehmend gefährdet ist und das Problem mit der fortschreitenden Erderwärmung weiter zunehmen könnte. https://www.deutschlandfunk.de/mindestens-16-500-hitzetote-in-europas-staedten-durch-klimawandel-102.html
NATO-„Friedenstruppen“ in der Ukraine: Worum geht es überhaupt? | Der Artikel kritisiert die westliche Rhetorik zur Unterstützung der Ukraine, insbesondere die Begriffe „Friedenstruppen” und „Friedensordnung”, die als Deckmantel für militärische Eskalation und geopolitische Interessen gedeutet werden. Trotz der Behauptungen, es gehe um eine friedliche Lösung, zeigen die tatsächlichen Frontverläufe und militärischen Entwicklungen, dass die westlichen Staaten vor allem darauf abzielen, Russland zu besiegen. Der Autor argumentiert, dass die Unterstützung der Ukraine durch die „Koalition der Willigen“ nicht aus altruistischen Gründen erfolgt, sondern durch eigene strategische Interessen motiviert ist. Dies schränkt die Möglichkeit einer diplomatischen Lösung erheblich ein. https://www.nachdenkseiten.de/?p=139073 hören:
Der Artikel „Medien im Propagandarausch: Der Militarismus sitzt in den Redaktionen” von Marcus Klöckner kritisiert die Berichterstattung deutscher Medien über den Konflikt mit Russland.
»In vielen Redaktionen sitzt der Stahlhelm stramm. Das Feindbild Russland ist ausgemacht, der russische Angriff auf die NATO wird regelrecht herbeiberichtet. Der Bayerische Rundfunk führt sogar einen Experten an, für den klar ist, dass ein russischer Angriff mit „100 Prozent Wahrscheinlichkeit“ kommt. Der exemplarische Blick in die Medien zeigt: Der Rausch der Propaganda hat sich im Journalismus ausgebreitet. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.«
Die Hauptargumente und Erkenntnisse des Artikels sind:
Propagandistische Berichterstattung: Klöckner argumentiert, dass viele Medien – insbesondere der Bayerische Rundfunk – eine alarmierende Rhetorik verwenden und einen bevorstehenden russischen Angriff auf die NATO als sicher darstellen. Diese Darstellung wird als unverantwortlich und als Teil einer propagandistischen Agenda angesehen.
Unkritische Expertenmeinungen: Der Artikel hebt hervor, dass Expertenaussagen wie die von Gustav Gressel unkritisch wiedergegeben werden, ohne deren Hintergründe oder mögliche Interessenkonflikte zu beleuchten. Gressel wird als Teil eines nicht neutralen Netzwerks beschrieben, was die Glaubwürdigkeit seiner Aussagen infrage stellt.
Vereinfachte Narrative: Klöckner kritisiert die vereinfachten Narrative in den Medien, die komplexe geopolitische Situationen nicht angemessen darstellen. Er erwähnt, dass Begriffe wie „Stellvertreterkrieg” in der Berichterstattung nicht verwendet werden, was zu einer verzerrten Wahrnehmung des Konflikts führt.
Militarismus in den Redaktionen: Der Artikel beschreibt einen wachsenden Militarismus in den deutschen Redaktionen, der sich in der Art und Weise äußert, wie über militärische Interventionen und die Rolle Deutschlands im Ukraine-Konflikt berichtet wird. Klöckner sieht eine Tendenz zur Kriegsbegeisterung und zur Schaffung eines Feindbildes.
Kritik an der politischen Verantwortung: Der Artikel fordert eine kritische Auseinandersetzung mit politischen Aussagen, die unreflektiert in den Medien wiedergegeben werden. Klöckner kritisiert, dass die Medien keine kritische Haltung gegenüber der Rekrutierung ukrainischer Soldaten einnehmen, sondern die militärische Verantwortung Deutschlands befürworten.
Der Artikel kommt zu dem Schluss, dass die deutsche Medienlandschaft in einem Zustand der Propaganda gefangen ist, was sich negativ auf die öffentliche Wahrnehmung und das Verständnis des Konflikts auswirkt. Klöckner fordert eine Rückkehr zu kritischer und ausgewogener Berichterstattung.
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