Verdächtig | Zitat

Zuneigung ist verdächtig geworden.
Verdächtig schön. Verdächtig nah.
Und alles, was nah kommt, könnte erneut wehtun.

Rebecca, Schreibtrunken.de, Über Kinder mit stillem Auftrag, 04.08.2025, https://schreibtrunken.de/2025/08/04/kindermitauftrag/
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Deutschland: Ein Land Der Gegensätze

Denk ich an Deutschland: der Musiker und Schriftsteller Johann Scheerer

Deutschlandfunk, Information und Musik

Johann Scheerer reflektiert die deutschen Eigenheiten, ihre Sicherheit, Ordnung und kulturellen Unterschiede im Vergleich zu anderen Ländern.

https://www.deutschlandfunk.de/denk-ich-an-deutschland-der-musiker-und-schriftsteller-johann-scheerer-100.html

Wichtige Punkte

  • Deutsche gelten oft als pünktlich und gewissenhaft, was sich auch in ihrem Verhalten äußert.
  • Zwischen deutschem Ordnungssinn und der manchmal empfundenen schlechten Laune der Menschen besteht eine Diskrepanz.
  • Deutschland gilt als sicheres und krisenfestes Land. Dennoch ist es komplex und nicht frei von dunklen Seiten.
  • Norddeutschland beeindruckt durch eine besondere, reservierte Höflichkeit, die sich im Alltag zeigt.
  • Das deutsche Rhythmus- und Klatschverhalten ist kulturell einzigartig und spiegelt nationale Eigenheiten wider.

Kulturelle Wahrnehmungen und Alltag

Johann Scheerer schildert, wie Musiker aus Mexiko und Puerto Rico Deutschland als ordentlich und zuverlässig erleben, aber auch die deutschen Launen hinterfragen. Er beschreibt, dass Glück und Schuld in Deutschland oft Hand in Hand gehen. Dies könnte auf ein kollektives Bewusstsein und gesellschaftliche Strukturen hinweisen.

Sicherheit und Regionalismus

Das Land ist für seine Sicherheit bekannt. Das ist auch ein Grund, warum Scheerer mit seiner Familie hier lebt. Norddeutschland, insbesondere Hamburg, zeichnet sich durch eine besondere Form der Zurückhaltung und respektvollen Distanz aus, die in der Kultur verankert ist.

Deutsche Besonderheiten in Musik und Verhalten

Scheerer hebt hervor, dass Deutsche beim Klatschen zur Musik meist auf eins und drei klatschen. Das ist typisch für den Marsch. In anderen Ländern klatscht man dagegen auf zwei und vier. Diese Eigenheit zeigt kulturelle Unterschiede im Rhythmus- und Tanzverhalten.

Schlussfolgerung

Deutschland ist ein Land voller Gegensätze, geprägt von Sicherheit, Ordnung und einer einzigartigen Kultur, die sich im Verhalten, im Rhythmus und in der Art der zwischenmenschlichen Begegnungen widerspiegelt.

Sich stellen.

Der Abstand von deinem Schmerz, deiner Trauer, deinen unbehandelten Verletzungen ist der Abstand von deinem Partner.

Stephen und Ondrea Levine, Embracing the Beloved (In Liebe umarmen), 1995

Emotionale Distanz in einer Partnerschaft ist oft ein Spiegelbild unserer eigenen inneren Konflikte und ungelösten Probleme.

Die eigene Heilung und Selbstreflexion sind die Grundlage für eine gesunde, enge Partnerschaft.

Unbehandelte traumatische Erlebnisse, Trauer oder Ängste (z. B. Bindungsangst oder Verlustängste) können dazu führen, dass man sich aus Selbstschutz emotional verschließt.

Diese inneren Wunden können dazu führen, dass wir unsere eigenen Unsicherheiten auf den Partner projizieren und ihn für unser Unbehagen verantwortlich machen.

Das Zitat ermutigt dazu, die Verantwortung für die eigene emotionale Gesundheit zu übernehmen und zu erkennen, dass wahre Nähe erst möglich ist, wenn man sich den eigenen Verletzungen stellt und sie verarbeitet.

Entscheidende Bindung.

Kein Einfluss ist so nachdrücklich wie der der Mutter.

Sarah Josepha Hale, The Ladis‘ magazine and literary Gazette, 1829

Sarah Josepha Hale (geborene Buell; * 24. Oktober 1788 in Newport, New Hampshire; † 30. April 1879 in Philadelphia, Pennsylvania) war eine amerikanische Schriftstellerin, Aktivistin und Chefredakteurin. Sie ist die Autorin des Kinderliedes „Mary Had a Little Lamb”.

Hale setzte sich für die Einführung des amerikanischen Feiertags Thanksgiving sowie für die Fertigstellung des Bunker Hill Monuments ein. Sie war zudem Chefredakteurin des „Godey’s Lady’s Book”, eines der einflussreichsten Frauenmagazine des 19. Jahrhunderts.

„The Ladies’ Magazine and Literary Gazette“ war eine der ersten amerikanischen Frauenzeitschriften. Sie wurde 1828 in Boston, Massachusetts, gegründet. Sie war auch unter den Namen „Ladies’ Magazine” und später „American Ladies’ Magazine” bekannt.

Die Zeitschrift war das erste amerikanische Frauenmagazin, das länger als fünf Jahre existierte. Von 1828 bis 1836 wurde sie von Sarah Josepha Hale herausgegeben.

Hale nutzte das Magazin als Plattform, um die Bildung von Frauen zu fördern und Artikel zu Literatur, Poesie, Musik und anderen Themen zu veröffentlichen. Im Jahr 1837 kaufte Louis Antoine Godey die Zeitschrift und führte sie mit seinem eigenen Magazin „Lady’s Book” zusammen, wodurch das sehr erfolgreiche „Godey’s Lady’s Book” entstand. Hale zog nach Philadelphia, um auch die kombinierte Zeitschrift zu leiten.

Die Bindung zwischen Mutter und Kind ist entscheidend für die Entwicklung eines gesunden Selbstbewusstseins und einer positiven Lebenseinstellung. Wird diese Bindung gestört, kann dies zu tiefgreifenden emotionalen und psychologischen Problemen führen, die sich in späteren Beziehungen – einschließlich romantischer Partnerschaften – manifestieren können.

Die frühe Mutter-Kind-Beziehung prägt unsere Wahrnehmung von Sicherheit, Liebe und Vertrauen. Eine gestörte Bindung kann zu Ängsten, Misstrauen und einem Mangel an Selbstwertgefühl führen. Diese unerfüllten Bedürfnisse und Sehnsüchte können in späteren Beziehungen zu unrealistischen Erwartungen und Enttäuschungen führen. Unbewusst erwarten wir dann von unserem Partner oder unserer Partnerin, dass er oder sie die Lücken füllt, die unsere Mutter nicht gefüllt hat.

Die Art und Weise, wie wir unsere Mutter erleben, beeinflusst unsere Erwartungen und unser Verhalten in Beziehungen. Eine frühe Trennung oder eine gestörte Bindung kann beispielsweise zu Angst vor Nähe, Klammern oder Distanz führen. Diese Muster können in romantischen Beziehungen zu Konflikten und Unzufriedenheit führen, da der Partner oder die Partnerin diese unerfüllten Bedürfnisse und Erwartungen nicht erfüllen kann.

Es ist wichtig, sich dieser dynamischen Prozesse bewusst zu sein und an der Heilung sowie der Entwicklung einer gesunden Selbstwahrnehmung zu arbeiten, um befriedigende und erfüllte Beziehungen aufzubauen. Durch das Verständnis und die Auseinandersetzung mit den Ursachen unserer emotionalen und psychologischen Muster können wir lernen, gesündere Beziehungen zu gestalten und unsere Bedürfnisse auf realistischere und erfüllendere Weise zu kommunizieren.

zusammengefasst aus: Dieser Schmerz ist nicht meiner – Wie wir uns mit dem seelischen Erbe unserer Familie aussöhnen, Mark Wolynn, Die Schlüsselsprache der Trennung, https://www.penguin.de/buecher/mark-wolynn-dieser-schmerz-ist-nicht-meiner/paperback/9783466346554