🎙 Aus einem autistischen Leben

In dieser Podcastfolge geht es um Moritz Jansen Gottschlich, einen Autisten, der auch an Multipler Sklerose leidet. Im Podcast erzählt er von seinem Leben, seiner Diagnose und seinen Erfahrungen.

Moritz wurde erst vor fünf Jahren als Autist diagnostiziert. Er hat eine schwierige Kindheit hinter sich, in der er oft das Gefühl hatte, unerwünscht zu sein. Sein Vater nahm sich das Leben und seine Kinder brachen den Kontakt zu ihm ab. Trotz dieser Tragödien hat er auch positive Erfahrungen gemacht: So beschreibt er zwei Nahtoderfahrungen als das Schönste in seinem Leben.

Er erklärt, dass Autisten Schwierigkeiten damit haben, Reize zu filtern und soziale Signale zu deuten. Moritz trägt häufig eine Kapuze, um sich geborgener zu fühlen. Er hat viel darüber nachgedacht, wie sein Autismus sein Leben beeinflusst hat, und versuchte, sich anzupassen, um weniger aufzufallen.

Moritz hat einen Doktortitel in Physik, hat in verschiedenen Berufen gearbeitet, aber seine gesundheitlichen Probleme haben ihn in den Ruhestand gezwungen. Er und seine Frau leben von ihren schmalen Renten. Trotz seiner Herausforderungen hat er eine positive Lebenseinstellung und betrachtet den Tod nicht als etwas Schlimmes, sondern als eine Art Befreiung.

Insgesamt zeigt der Artikel, wie Moritz mit seinen Schwierigkeiten umgeht und dass er trotz seiner schweren Vergangenheit auch schöne Momente und Erkenntnisse im Leben erfahren hat.


Aus der Podcastfolge „Glücklich in Todesnähe“ vom –26.05.2026– des RB-Podcasts „Eine Stunde reden – Gespräche mit Unbekannten“ (Verfügbar bis -21.08.2028-).


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🎙 Eine Zeitreise ist ganz einfach: Man nehme ein Wurmloch und eine Zeitverzögerung – fertig ist die Laube.

In diesem Vortrag erklärt der Physiker Albert Much die Idee von Zeitreisen und den möglichen Bau einer Zeitmaschine. Much beginnt seinen Vortrag mit einem Hinweis auf eine Party für Zeitreisende, die Stephen Hawking im Jahr 2009 veranstaltet hat, und stellt die Frage, ob Zeitreisen wirklich möglich sind.

Much erklärt, dass Zeitreisen, also Reisen von der Gegenwart in die Vergangenheit, theoretisch möglich sein könnten, basierend auf der Allgemeinen Relativitätstheorie. Dazu benötigt man ein Wurmloch und eine Zeitverzögerung. Ein Wurmloch ist eine Art Abkürzung durch die Raumzeit und eine Zeitverzögerung könnte durch extreme Geschwindigkeiten oder starke Gravitationsfelder erreicht werden.

Much spricht auch über die Herausforderungen und Paradoxien, die mit Zeitreisen verbunden sind. Er erwähnt das berühmte Großvaterparadoxon, bei dem man in die Vergangenheit reist und seinen eigenen Großvater tötet, wodurch die eigene Existenz infrage gestellt würde. Much erwähnt verschiedene Theorien, die versuchen, diese Paradoxien zu erklären, und betont, dass die Wissenschaft noch nicht alle Antworten hat.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die Erde irgendwann verlassen werden muss, da die Sonne in etwa fünf Milliarden Jahren zu heiß werden wird. Much schlägt vor, dass interstellarer Flug notwendig sein wird, um das Überleben der Menschheit zu sichern, und dass Technologien zur Zeitreise dabei helfen könnten.

Zusammenfassend stellt der Vortrag fest, dass Zeitreisen theoretisch möglich sind, es jedoch noch viele technische und theoretische Herausforderungen zu bewältigen gibt.


Podcastfolge „Astrophysik – Anleitung zum Bau einer Zeitmaschine“ vom –21.08.2025– aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Hörsaal„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2025/08/21/deutschlandfunknova_astrophysik_anleitung_zum_20250821_493dbb38.mp3

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