Scott Ritter, ein ehemaliger UN-Waffeninspektor, berichtet, dass ihm die Citizens Bank ohne Angabe von Gründen die Konten gekündigt hat. Er sieht dies als gefährlich für die Meinungsfreiheit an. Der Artikel kritisiert die Praxis des „De-Banking“, von der mutmaßlich auch andere Personen und Organisationen betroffen sind, die aufgrund ihrer Meinungen oder politischen Ansichten von Banken diskriminiert werden. Es wird ein Verbot dieser Praxis gefordert, da sie eine Form der Einschüchterung darstellt, von der jeder Bürger betroffen sein kann. Der Autor betont die Notwendigkeit einer breiten Solidarität gegen solche Kontokündigungen – unabhängig von politischen Überzeugungen.
von Tobias Riegel, Auch Scott Ritter wurden nun die Konten gekündigt – diese Praxis muss verboten werden, 16.01.2026, https://www.nachdenkseiten.de/?p=144885
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Das Einwirken auf jemanden oder die Möglichkeit dazu wird als Einfluss bezeichnet.
Den größten Einfluss auf mein Leben haben der Staat Bundesrepublik Deutschland mit seiner Gesetzgebung und seinen Verordnungen, das Bundesland, in dem ich lebe, und in geringerem Maße der Landkreis und die Stadt, in der ich lebe. Am stärksten wirkt die Summe aller Rechtsnormen und Rechtsrahmen. Der Einfluss der Erziehung durch meine Eltern, meine Großmutter mütterlicherseits und meine Vorbilder wirkt bis heute nach. Die Kultur, in die ich hineingeboren wurde, inklusive des Christentums, sowie das Vorbild des Mannes, dessen Geburtstag heute gefeiert wird, haben den größten Einfluss auf mich. Dabei bin ich nicht gläubig oder religiös, sondern es geht mir um die Idee und die Leitplanken des christlichen Gedankenguts. Hinzu kommen die Ideen des Humanismus, der Gleichwertigkeit allen Lebens – Mensch und Tier – und die Idee der Bewahrung der Schöpfung.
Da ich allein lebe, gibt es zurzeit niemanden an meiner Seite, der neben den oben Genannten den größten Einfluss auf mein Leben hat. Einen großen Einfluss hat natürlich meine langjährige beste Freundin, mit der ich viele gemeinsame Interessen und Themen habe, die sich langsam und stetig wandeln.
Einen großen Einfluss haben auch die Journalistinnen und Journalisten, Autorinnen und Autoren sowie Bloggerinnen und Blogger, deren Veröffentlichungen ich sehe, höre oder lese. Hier öffnen sich Türen zu Welten und Alltagen, die mir sonst verschlossen blieben. Das Nachdenken über das Gesehene, das Gehörte …
… und das Gelesene erweitert meinen Horizont und lässt mich oft meine Perspektive auf etwas ändern oder gar meine Denkweise komplett ändern. –
Abschließend möchte ich den heutigen Daily Prompt in Gedenken an alle Journalistinnen und Journalisten, Fotografinnen und Fotografen widmen, die im Jahr 2025 bei der Ausübung ihres Berufs ihr Leben verloren haben – allein im Gazastreifen waren es 29 durch die israelische Armee.
Ebenso gedenke ich der mindestens zwei Dutzend Journalistinnen und Journalisten, Autorinnen und Autoren sowie Bloggerinnen und Blogger, die 2025 für ihre kritischen Meinungen von der Europäischen Union sanktioniert wurden. Das heißt, ihre Geldkonten sind gesperrt, niemand darf sie finanziell unterstützen und sie dürfen nicht mehr in EU-Staaten ein- oder durchreisen. Alle ihre Social-Media-Kanäle sind gesperrt und sie sind als Bedrohung für die Sicherheit oder die demokratische Ordnung gelistet. Dies kommt einem Berufsverbot gleich. Sie können nur vor dem Europäischen Gerichtshof klagen und sind beweispflichtig.
Verstoßen die Sanktionierten oder Dritte gegen diese Sanktionen, ist dies seit Mai 2025 eine EU-weit harmonisierte Straftat, die mit bis zu zehn Jahren Haft oder Geldbußen für Privatpersonen bis zu 500.000 Euro oder bis zu 40 Millionen Euro für Unternehmen geahndet wird.
Um sanktioniert zu werden, genügt es beispielsweise, zu behaupten, die Ukraine oder die NATO hätten den Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine durch ihr Tun oder Unterlassen provoziert. –
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern schöne, friedliche, harmonische und besinnliche Weihnachtsfeiertage!
Täglicher Schreibanreiz
Welche Personen haben den größten Einfluss in deinem Leben?
Die Personalisierung unseres Geschichtsbildes, die Dämonisierung von Personen und Gruppen ist keine Politik, sondern Dummheit. […]
Der Narzissmus unserer wertewestlichen Welt überträgt sich in menschliches Leben auf allen Ebenen als Katastrophe.
Unter dem Vorwand von Kriegsgegnerschaft hetzen wir die Ukraine in einen Krieg gegen Russland. Unter dem Vorwand von Gesundheitspolitik stehlen wir den Afrikanern ihr Immunsystem. Unter dem Vorwand von Freiheit bereiten wir uns auf einen Krieg gegen China vor. Unter dem Vorwand von gedachten Bedrohungen überfallen wir den Iran. Kein Land ist vor unseren Regime-Changes sicher. […]
GABRIELE GYSI ist Schauspielerin, Regisseurin und Autorin. Sie wurde 1946 in Berlin als Tochter der kommunistisch-jüdischen Verleger Klaus und Irene Gysi geboren. Sie besuchte die Staatliche Schauspielschule Berlin. Anschließend wurde sie an die Volksbühne Berlin engagiert. 1984 verließ sie die DDR und wechselte das Engagement ans Stadttheater Bochum. Nach Tätigkeiten an verschiedenen Theatern und Schauspielschulen kehrte sie 2006 als Assistentin der Intendanz und später als Chefdramaturgin an die Volksbühne Berlin zurück. Seit 2010 lebt sie als freischaffende Künstlerin in Berlin.
Nur durch Gefühle, in affektiver Betroffenheit, erfahren wir uns selbst; nur durch Gefühle leben wir in der Welt, in der Personen und Dinge von Bedeutung sind, in der wir spüren, was es wert ist, uns zu engagieren. Ohne Gefühle wäre die Welt ein Ort ohne Sinn, Wert oder Bedeutsamkeit.
Thomas Fuchs, Psychiater und Philosoph, Verkörperte Gefühle – Zur Phänomenologie von Affektivität und Interaffektivität. Suhrkamp 2024, 412 S., 26 EUR
Anders formuliert:
Wir lernen uns selbst nur kennen, wenn wir uns emotional berührt fühlen. Wir leben nur, wenn wir Gefühle haben. Wir spüren, was es wert ist, uns zu engagieren, und was in der Welt wirklich wichtig ist. Ohne Gefühle wäre die Welt ein Ort ohne Sinn, Wert oder Bedeutsamkeit.
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