🎙 Ausweglosigkeit und brennende Bäume: Die psychischen Wunden des Sommers 2026

Der Radiobeitrag von Robert Fishman behandelt ein wichtiges Thema: die sogenannte Klimaangst, die durch die Folgen des Klimawandels entsteht. So gab es beispielsweise im Sommer 2026 in Deutschland über 16.000 hitzebedingte Todesfälle und extreme Temperaturen belasteten viele Menschen stark. Diese Belastungen führen zu einer emotionalen Reaktion, die zwar keine offizielle psychische Erkrankung ist, das Wohlbefinden und die mentale Gesundheit der Betroffenen jedoch stark beeinträchtigen kann.

Menschen mit Klimaangst fühlen sich oft hilflos und erleben verstärkte Symptome von Angst und Depression. Eine Psychotherapeutin erklärt, dass diese Angst eine natürliche Reaktion auf die reale Bedrohung durch den Klimawandel ist. Eine Umfrage der Universität Greifswald zeigte, dass 27 Prozent der Befragten angaben, dass die Klimakrise ihre psychischen Probleme verstärkt.

Experten empfehlen, über diese Ängste zu sprechen und aktiv zu werden, um das Gefühl des Kontrollverlusts zu verringern. Wichtig ist, sich für Klimaschutz zu engagieren und gleichzeitig auf die eigenen Möglichkeiten zu achten. Der Artikel weist darauf hin, dass Gespräche und praktische Maßnahmen dabei helfen können, mit der Klimaangst umzugehen und die mentale Gesundheit zu stärken.


Aus dem Interview „Klimaangst: Wenn die Folgen der Erderwärmung die Psyche belasten“ der Deutschlandfunk-Sendung „Sprechstunde“ vom –08.09.2026-.


Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/09/08/klimaangst_wenn_die_folgen_der_erderwaermung_die_psyche_dlf_20260908_1042_3284760b.mp3

Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/klimaangst-wenn-die-folgen-der-erderwaermung-die-psyche-belasten-100.html

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