🎙 Von Bautzen bis Kabul: Zwei Frauen, zwei Umbrüche und der gleiche Mut.

In dieser Podcastfolge wird am Beispiel von Ludmilla (DDR-Wende) und Subeyda (Flucht aus Afghanistan) beleuchtet, wie Menschen radikale Systemwechsel durch persönlichen Mut und enorme Resilienz bewältigen.

Während Ludmilla den Sprung aus der Verwaltung in die Selbstständigkeit als Landschaftsarchitektin wagte, kämpfte Subeyda in Deutschland mit massiven Bildungsbarrieren, finanzieller Not während der Pandemie und teils empathieloser Bürokratie. Beide Biografien verdeutlichen, dass neben einer klaren Vision vor allem private Unterstützungsnetzwerke den entscheidenden Unterschied machen, wenn staatliche Integrationsmaßnahmen oder Arbeitsmarktprogramme versagen.

Aus wissenschaftlicher Perspektive sind starre Behördenstrukturen und mangelnde Empathie oft die größten Hürden für ein erfolgreiches Ankommen.

Letztlich zeigt die Folge, dass eine gelungene Veränderung sowohl Eigeninitiative als auch eine gesellschaftliche Haltung erfordert, die Menschen als Bereicherung und nicht als Belastung begreift.


Podcastfolge „Veränderung meistern (2/4): Neue Freiheit und Zukunftsängste“ vom –26.02.2026– aus dem Deutschlandfunk-Podcast „Systemfragen“.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/03/05/veraenderung_meistern_24_neue_freiheit_und_zukunftsaengste_dlf_20260305_2010_036ecd74.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/veraenderung-meistern-2-4-neue-freiheit-und-zukunftsaengste-100.html

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🎙 Das WG-Leben mit 60 bedeutet Bereicherung und stellt zugleich eine Herausforderung dar.

Claudia Emma Maier und ihr Mann leben seit sechs Jahren in einer Wohngemeinschaft in Bremen. Sie sind beide in ihren 60ern und wurden als ältere Mieter in die WG aufgenommen, was eher unüblich ist. In der WG wohnen sie mit zwei jungen Männern aus Marokko zusammen. Claudia hat ein abwechslungsreiches Leben hinter sich: Sie hat Physik studiert, in verschiedenen Berufen gearbeitet und viel Zeit in Israel und Frankreich verbracht.


Aus der Podcastfolge „Mit 60 in die WG“ vom 05.02.2025 des RB-Podcasts „Eine Stunde reden – Gespräche mit Unbekannten„.


Sie erzählt, dass das Leben in der WG für sie sehr bereichernd ist. Sie schätzt die Vielfalt und die neuen Erfahrungen, die diese Lebenssituation mit sich bringt. Claudia und ihr Mann besuchen regelmäßig eine Eheberatung, um ihre Beziehung zu stärken. Sie betont, dass eine gute Kommunikation und die Arbeit an der Beziehung wichtig sind, um glücklich zu sein.

Claudia ist eine aktive Rentnerin, die gerne reist und ihre drei Söhne besucht. Außerdem unterstützt sie Flüchtlinge beim Deutschlernen, um ihnen zu helfen. Trotz der Herausforderungen des Lebens fühlt sie sich vital und glücklich. Sie betrachtet das Alter nicht als Hindernis, sondern als Zeit, in der man neue Dinge ausprobieren kann.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://rbprogressivedl-a.akamaihd.net/clips/148/148779/148779_00580008_audio_stereo.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.bremenzwei.de/audios/eine-stunde-reden-claudia-emma-maier-100.html

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• Afrodeutsche • Künstlerin • Ehefrau • Mutter •

Die Dokumentation „Schwarz. Deutsch. Brücke sein: Menna Mulugeta“ beleuchtet das Leben und Engagement von Menna Mulugeta, einer in Wiesbaden geborenen Künstlerin mit äthiopischen Wurzeln. Sie hat einen Migrationshintergrund, wie etwa jeder vierte Deutsche. Bekannt wurde sie durch ihre Teilnahme an „The Voice of Germany“ und wird seither als „Stimmwunder“ bezeichnet.

Ein zentrales Thema in Mulugetas Leben sind die Fragen nach Identität und Heimat, die sie seit ihrer Kindheit beschäftigen. Sie bewegt sich zwischen verschiedenen kulturellen Identitäten – als Afrodeutsche, Künstlerin, Ehefrau und Mutter – und ist dabei sensibel für Diversität sowie den Abbau diskriminierender Sprach- und Verhaltensmuster.

Mulugeta setzt sich aktiv für mehr Offenheit gegenüber kultureller Vielfalt ein. Sie engagiert sich sozial, unter anderem als Botschafterin für den Verein „Kinder unserer Welt“, der sich für Kinder in Äthiopien und Südafrika einsetzt, sowie als Schulpatin gegen Rassismus.

In ihrem Bühnenprogramm thematisiert sie zunehmend antirassistische Inhalte und möchte dazu beitragen, Vielfalt als Chance und Miteinander als Bereicherung wahrzunehmen. Ihr Ziel ist es, Brücken zu bauen und Menschen dazu zu ermutigen, aufeinander zuzugehen.

https://www.zdf.de/video/reportagen/37-grad-leben-schwarz-und-deutsch-100/schwarz-deutsch-engagiert-menna-mulugeta-102

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