📅❓ Energie im Jahr 2046: Klein, effizient und überall verfügbar – wenn wir es bis dahin schaffen.

Falls wir die kommenden 20 Jahre überleben – was ich bezweifle – und ein lebenswertes Leben führen können, fallen mir einige Technologien ein, die es meiner Meinung nach in 20 Jahren ganz sicher geben wird.

Eine davon ist die Energiegewinnung aus Sonne, Wind, Wasser und Erdwärme.

Wenn ich die Entwicklung des Computers der letzten 50 Jahre als Vergleich heranziehe, werden Solarpaneele, Windräder, die Stromerzeugung aus fließendem Wasser und die Nutzung jeglicher Abwärme mit immer kleineren Bauteilen möglich sein.

Eine Solarzelle in Briefmarkengröße wird ausreichen, um ein Auto selbst im Winter zu fahren und zu laden. Vermutlich werden Glasflächen, Gebäudefassaden oder Karosserien Licht (nicht nur direkte Sonneneinstrahlung) in Energie umwandeln können.

Kleine Windmühlen auf Dächern werden zusammen mit Licht den Strombedarf eines Hauses selbst im Winter decken können.

Strom und Wärme werden aus fließendem Abwasser gewonnen werden können.

Energiespeicher werden auf immer kleinerem Raum immer größere Mengen Energie speichern können.

Zukünftige Generationen werden nicht verstehen, wie die Menschheit jemals auf die Idee kommen konnte, Kohle, Öl oder Gas zu verbrennen und die Warnungen von Wissenschaftlern und Forschern bereits im 19. Jahrhundert zu ignorieren bzw. zu unterdrücken.

Tägliche Schreibanregung
Welche Technologie wird es deiner Meinung nach in 20 Jahren ganz sicher geben?

What’s a piece of technology you’re convinced will exist in 20 years?  |  Welche Technologie wird es deiner Meinung nach in 20 Jahren geben?

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📅❓ Brunner und Pestalozzi: Gelesene Warnungen aus der Vergangenheit

Es sind zwei Bücher, die ich öfter gelesen habe als alle anderen. Über beide habe ich bereits geschrieben.
 
»Wenn keine Schafe mehr aufblicken. Wie eine Nachtwache beim Bund meinen Blick auf die Welt veränderte.«  |  https://rueckzuginsprivate.de/2026/04/08/%F0%9F%93%85%E2%9D%93-wenn-keine-schafe-mehr-aufblicken-wie-eine-nachtwache-beim-bund-meinen-blick-auf-die-welt-veraenderte/
 
»Nach uns keine Zukunft?«  |  https://rueckzuginsprivate.de/2026/06/26/%F0%9F%93%85%E2%9D%93-nach-uns-keine-zukunft/
 
Für die eiligen Leser:innen gibt es hier eine einfache Zusammenfassung:
 
Schafe blicken auf:
 
In meinem Blogpost berichte ich von meinen Erfahrungen während meiner Jugend und meiner Zeit beim Grundwehrdienst, als ich John Brunners Science-Fiction-Roman „Schafe blicken auf” las. Ich beschreibe, wie das Buch meine Sicht auf die Welt verändert hat.
 
In dem Buch wird eine düstere Zukunft beschrieben, in der die Umwelt durch Verschmutzung und das Profitstreben großer Firmen zusammenbricht. Die Menschen leiden an Krankheiten und haben keinen Zugang zu sauberem Wasser und gesunder Nahrung. Die Themen des Buches sind heute sehr aktuell, da Umweltprobleme und die Macht von Konzernen in den Nachrichten allgegenwärtig sind.
 
Brunner nutzt einen fragmentierten Schreibstil, um das Chaos einer zerfallenden Gesellschaft zu zeigen. Es gibt keinen klaren Hauptcharakter, sondern viele verschiedene Perspektiven, die die Situation beleuchten. Der Umweltaktivist Austin Train ist eine der Figuren, die vor den Gefahren warnen, jedoch ignoriert werden, bis es zu spät ist.
 
Insgesamt zeigt mein Blogbeitrag, wie Literatur dazu beitragen kann, das Bewusstsein für gesellschaftliche und ökologische Probleme zu schärfen.
 
Nach uns die Zukunft:
 
In meinem Blogpost reflektiere ich über die Veränderungen in Gesellschaft und Umwelt im Laufe der Jahre. Ich erinnere mich an meine Kindheit, als ich im Fernsehen Berichte über den Vietnamkrieg und die Not von Flüchtlingen sah. Diese Erlebnisse haben mich geprägt und mir das Gefühl gegeben, dass die Menschheit ihre Lebensgrundlagen aktiv zerstört, obwohl sie es besser wissen sollte.
 
Ich erwähne die Zeitschrift Natur, die mir neue Perspektiven aufzeigte, sowie das Buch Nach uns die Zukunft von Hans A. Pestalozzi, das wichtige Fragen zur Umwelt und Gesellschaft aufwirft. Ein zentrales Beispiel ist die Frage, ob Städte verkehrsgerecht oder der Verkehr stadtgerecht gestaltet werden sollten.
 
Ich kritisiere, dass sich die Mächtigen und Reichen trotz der in der Vergangenheit diskutierten Erkenntnisse und Lösungen gegen Veränderungen wehren, um ihre Gewinne nicht zu gefährden. Abschließend möchte ich eine ernste Warnung aussprechen: Die Erde steht kurz vor einem evolutionären Kollaps.

Tägliche Schreibanregung
Welches Buch hast du öfter gelesen als jedes andere?

Which book have you read more than any other?  |  Welches Buch hast du öfter gelesen als jedes andere?

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📅❓ Liebe & Frieden.

Für die Zukunft würde ich mir wünschen, dass die Menschen, dass die Menschheit diese Lücke zwischen Reiz und Reaktion erkennt und innehält, bevor sie dem Impuls nachgeben: der Gier, dem maßlosen Verlangen, der Lust, der Begierde. Vermutlich würde dies bereits genügen, um die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte mit Leben zu erfüllen. Kein Kain müsste einen Abel mehr erschlagen. Friede und Liebe wären deutlich sichtbar und auffallend präsent.

Ich weiß, dass ich das wahrscheinlich nicht mehr erleben werde.

Den fortschreitenden Impulskontrollverlust allerdings schon.

Täglicher Schreibanreiz
Was würdest du in der Zukunft total gern sehen, obwohl du weißt, dass du es wahrscheinlich nicht mehr erleben wirst?

What’s something you’d love to see in the future, but know you probably won’t live to witness?  |  Was würdest du dir für die Zukunft wünschen, von dem du aber weißt, dass du es wahrscheinlich nicht mehr erleben wirst?

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Jetzt | dailyprompt

Die Antworten auf die „Daily Prompts” führen zwangsläufig dazu, dass ich über die Vergangenheit und die Zukunft nachdenke. Darüber hinaus grübele ich nicht, schlage mich nicht mit quälenden Gedanken herum.

Ich habe meine Lehren aus der Vergangenheit gezogen und ziehe sie auch aus dem jüngst Vergangenen. Großartige zukünftige Ziele strebe ich nicht an.

Wie bereits geschrieben, lasse ich mich gerne treiben und überraschen. Ebenfalls habe ich bereits einmal geschrieben, dass ich hoffe, dass „die Leute” über mich sagen: „Er liebt.” Er lebt. Er ist …

Denk ich an Deutschland
in der Nacht dann bin ich um
meinen Schlaf gebracht

… treu, zuverlässig, freundlich, umgänglich, verträglich, genügsam, mitfühlend, vorausschauend, selbstlos, hilfsbereit, neugierig, aufgeschlossen, agil, anpassungswillig und veränderungsbereit.“ … Kurz: Er ist lebendig.

Das erreiche ich nicht, wenn ich mich mit der Vergangenheit oder der Zukunft beschäftige. Die Grundsteine dafür möchte ich täglich in der Gegenwart legen.

„Ich erwarte getrost, was kommen mag.” Ich vertraue darauf, dass sich alles fügt. Nicht, dass es so wird, wie ich es mir wünsche, sondern dass rückblickend alles Sinn gehabt hat.

Angst vor dem Tod habe ich nicht. Lampenfieber vielleicht.

Täglicher Schreibanreiz
Denkst du öfter über die Zukunft oder die Vergangenheit nach? Warum?

Do you spend more time thinking about the future or the past? Why? | Verbringst du mehr Zeit damit, über die Zukunft oder über die Vergangenheit nachzudenken? Warum?

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