📔 Das Video beeinträchtigt die Live-Auftritte.

Irgendwann während der zurückliegenden Pandemie habe ich mir den Konzertfilm „Hans Zimmer: Live in Prague (2017)” angesehen. Dieser Konzertfilm wurde mir empfohlen. Bislang erregte Filmmusik nicht meine Aufmerksamkeit; sie war für mich immer nur Teil des Gesamtkunstwerks. Nur wenn sie störte, merkte ich es. Seit diesem Konzertfilm achte und hochachte ich Filmmusik.

Über zwei Stunden war ich ergriffen. Ich saß da, schaute auf den Bildschirm und mir liefen bei vielen Stücken oder an vielen Stellen die Tränen herunter. Diese Musik, diese Performance, berührte mich tief in meiner Seele und brachte die Saiten meiner Seele zum Schwingen. Zeitweise schüttelte sie meinen ganzen Körper. So etwas hatte ich zuletzt vor Jahrzehnten in der Berliner Philharmonie bei einer Aufführung von Bachs Johannes-Passion erlebt. „Live in Prague” war mehr oder weniger ein Rock-Spektakel.

Später hörte ich mir noch die Live-Aufnahmen von „The World of Hans Zimmer – A Symphonic Celebration” an. Diesmal stand das klassische Orchester im Vordergrund und es wiederholte sich, was ich beim Schauen von „Live in Prague” erlebt hatte.

Ich wollte Hans Zimmer unbedingt einmal live erleben. Die Gelegenheit ergab sich 2025 mit „HANS ZIMMER LIVE – THE NEXT LEVEL”. Mir war bewusst, dass die Fallhöhe für mich außerordentlich war. Meine beiden jüngsten Kinder, die beide in ihren Zwanzigern sind, begleiteten mich.

Es war eine grandiose Show, der es an nichts mangelte. Besonders freute es mich, Lisa Gerrard einmal live erleben zu dürfen. Und doch flossen keine Tränen, ich war nicht ergriffen und mein Körper schüttelte sich nicht. Es lag nicht an der Gewöhnung, denn bei „Live in Prague” kann ich die oben beschriebenen Reaktionen wiederholen.

Nachdem Hans Zimmer die Mitwirkenden vorgestellt hatte, wusste ich, woran es lag. In den Performances, auf die ich so heftig reagiert hatte, war Gavin Greenaway der musikalische Direktor. Er schuf einen luftigen Sound und gab den Harmonien Raum. Bei „The Next Level” war dies jemand anderes, ein wesentlich Jüngerer, der mehr Wert auf Elektronik legte. Der Musik fehlte die Luft zum Atmen.

Mein Sohn hörte diese Musik zum ersten Mal und war bei „The Next Level” genauso ergriffen wie ich bei „Live in Prague”.

Hans Zimmer live zu erleben, ist ein wirkliches Erlebnis, das ich jedem musikbegeisterten Menschen nur empfehlen kann. Bitte schaut euch die Konzert-DVDs erst danach an.

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🎙 Rücken, Bauch, Seite & Flamingo

In dieser Podcastfolge werden die verschiedenen Schlafpositionen behandelt. Rücken-, Bauch- und Seitenlage. Die meisten Menschen schlafen am liebsten auf der Seite. Das wurde in einer dänischen Studie festgestellt. Die Teilnehmer trugen dort Bewegungssensoren, die zeigten, dass mehr als die Hälfte der Schlafzeit in Seitenlage verbracht wird. Am zweithäufigsten wird auf dem Rücken geschlafen, am seltensten auf dem Bauch.


Podcastfolge „Rücken, Bauch, Seite – Gibt es die perfekte Schlafposition?“ vom 03.09.2024 aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Über Schlafen“„, verfügbar bis ??.??.????.


Es wird auch darüber gesprochen, dass ältere Menschen und Personen mit höherem Körpergewicht eher auf der Seite schlafen, da dies das Atmen erleichtert und angenehmer ist als das Schlafen auf dem Bauch. Die Studie zeigt außerdem, dass Menschen im Durchschnitt ein- bis zweimal pro Stunde ihre Schlafposition wechseln. Dies ist wichtig, um Druckstellen zu vermeiden.

In der Podcastfolge werden auch einige Mythen über Schlafpositionen aufgeklärt. So wird beispielsweise erklärt, dass das Schlafen auf dem Rücken oft mit Schnarchen verbunden ist, da die Zunge den Atemweg blockieren kann. Es wird daher empfohlen, beim Schnarchen auf die Seite zu wechseln.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es keine „perfekte“ Schlafposition gibt, sondern dass jeder Mensch unterschiedlich schläft und sich im Schlaf bewegt. Wichtig ist, eine Position zu finden, die angenehm ist und die Gesundheit unterstützt.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2024/09/03/deutschlandfunknova_ruecken_bauch_seite_gibt_20240903_6ec55eab.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/ruecken-bauch-seite-gibt-es-die-perfekte-schlafposition

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Die CO2-Schwankungen haben sich um rund 50 Prozent verstärkt.

Die globale Erwärmung führt zu einer drastischen Steigerung der jahreszeitlichen CO₂-Schwankungen in arktischen und borealen Regionen. Dies könnte die Erreichung der globalen Klimaziele ernsthaft gefährden.

Die globale Erwärmung führt dazu, dass die Erde schneller „atmet“, was die jahreszeitlichen Schwankungen der Kohlendioxidwerte in der Atmosphäre extrem verstärkt. Eine internationale Metastudie, an der Prof. Dr. Wolfgang Buermann von der Universität Augsburg beteiligt war, zeigt, dass diese Schwankungen in arktischen und borealen Regionen seit den 1960er-Jahren um 50 Prozent zugenommen haben. Diese Beschleunigung des Kohlenstoffkreislaufs könnte ernsthafte Auswirkungen auf die globalen Klimaziele haben, da die erhöhte Produktivität der Pflanzen im Sommer mit einer stärkeren CO₂-Emission im Winter einhergeht.

Der „Atem“ der Erde wird extremer, https://www.sonnenseite.com/de/umwelt/der-atem-der-erde-wird-extremer/