Hier vor schrecke ich am meisten zurück, fürchte ich mich mich am meisten:

Am meisten schrecke ich davor zurück, sich schnell bewegende Insekten, Spinnen, Schlangen und Skorpione (nicht das Sternzeichen) in die Hand zu nehmen. Um meine Furcht zu verlieren, wäre eine Expositionstherapie nötig. Für die Diagnose ICD-10 F40.2 reicht diese Furcht jedoch nicht aus, da ich weder in eine Schockstarre falle, noch Herzrasen, Schweißausbrüche, Zittern oder Atemnot bekomme. Lediglich ein starkes Vermeidungsverhalten zeige ich.

Ansonsten schrecke ich vor nichts zurück. Was nötig ist, wird gemacht oder ich lasse es machen.

Doch: ich werde mich im Freibad nicht vom Zehn-Meter-Sprungturm in die Tiefe stürzen. Damit ich mich überwinde, ins Wasser zu springen, müsste ich erstens in dieser Höhe zum Stehen kommen und zweitens müssten mich schnell bewegende Insekten, Spinnen, Schlangen oder Skorpione (nicht das Sternzeichen) jagen. Dann würde ich wahrscheinlich in eine Schockstarre fallen und Herzrasen, Schweißausbrüche, Zittern und Atemnot bekommen. Mit starkem Vermeidungsverhalten käme ich nicht weiter.

Täglicher Schreibanreiz
Vor welcher Sache schreckst du am meisten zurück? Was wäre nötig, damit du dich überwindest, es zu tun?

What’s the thing you’re most scared to do? What would it take to get you to do it?  |  Was ist das, wovor du dich am meisten fürchtest? Was müsste passieren, damit du es tust?

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Worüber ich mich am meisten beklage oder beschwere:

„Sich beschweren“ bedeutet, sich bei jemandem über eine andere Person oder eine Sache zu beklagen. „Sich beklagen“ bedeutet hingegen, seinen Unmut über etwas zu äußern. Unmut ist eine negative Einstellung zu etwas.

» Ich möchte lieber traurig sein.

Ich will nicht mehr wütend sein.

Die Wut bekommt mir nicht,

sie zerfurcht mir das Gesicht.

So wie meine Gedanken möchte ich nicht aussehen.

Ich könnt‘ mich dann selber nicht aussteh’n.

Ich will eigentlich nur traurig sein.

Die Wut macht einen doch sehr allein.

Dieser kleine Parasit

macht sehr unbeliebt. «

~ von Michel van Dyke in „Lieber traurig“ aus „Doppelleben“ vom 29.08.2014

Was für die Wut gilt, gilt auch für den Unmut.

Am meisten beklage ich mich bei mir über mich selbst.

Täglicher Schreibanreiz
Worüber beklagst du dich am meisten?

What do you complain about the most? | Worüber beschwerst du dich am meisten?

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Welche Sportarten ich am liebsten schaue und betreibe:

Sport ist, wenn man sich aus eigenem Antrieb (ohne direkt was davon zu haben) bewegt, um fitter zu werden, sich zu messen oder einfach gesünder zu leben.

Ich schaue mir schon seit langer Zeit keine Sportarten mehr an, weder mittelbar auf einem Bildschirm noch unmittelbar. Sport ist kein Vergnügen mehr, sondern Teil einer Industrie, in der Sportlerinnen und Sportler keine Subjekte mehr sind, sondern Objekte. „Höher, schneller, weiter” sollen die Gewinne der Sponsoren und der sogenannten Komitees wachsen – mittels der Sportlerinnen und Sportler und ihrer kleinen, weißen oder bunten Helferlein. Gelegentlich schaue ich mir ein Damentennis-Halbfinale oder -Finale auf einem Bildschirm an. Fußball schaue ich gar nicht mehr. Elf Freunden habe ich gerne zugesehen, elf Aktionären zuzuschauen, widert mich hingegen an. Leider arbeitet die Sportindustrie mit aller Konsequenz daran, auch aus den elf Freundinnen elf Aktionärinnen zu machen.

Die größte Pervertierung des Sports ist das Sponsoring von Borussia Dortmund durch einen Rüstungskonzern – und das ohne nennenswerten Protest in der deutschen Bevölkerung.

Am liebsten jogge ich jeweils zwischen fünf und zehn Kilometern. Zurzeit pausiere ich wegen einer Zerrung im rechten Bein. An dieser Stelle bin ich empfindlich. Nicht beim Joggen, sondern im täglichen Leben, wenn ich mich zu plötzlich zu schnell drehe. Das mir fehlende Joggen gleiche ich durch längere tägliche Spaziergänge aus.

Täglicher Schreibanreiz
Welche Sportarten schaust und betreibst du am liebsten?

What are your favorite sports to watch and play? | Welche Sportarten schaust du dir am liebsten an und welche treibst du selbst?

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Was ich tun würde, wenn ich im Lotto gewinnen würde:

Wenn ich im Lotto gewinnen würde, was ich gar nicht spiele, würde ich eine Summe ab 500.000 Euro als Gewinn bezeichnen. Alles darunter wäre lediglich ein Ausgleich des bislang Eingezahlten, also ein Nullsummenspiel.

Die Gewinnquote am 21.01.2026 betrug für sechs Richtige plus Superzahl 14.427.968,20 Euro und für sechs Richtige 580.027,20 Euro.

Es ginge also um 13.927.968,20 Euro.

Ich beobachte, wie Menschen jeden Alters in Mülltonnen nach Glas-Pfandflaschen suchen, für die sie zwischen 8 und 15 Cent bekommen. Ich würde meine Augen und Ohren offenhalten und mit kleinen Beträgen helfen.

Ich würde die Tafel in meiner Stadt unterstützen, denn Tierheime erhalten leichter Zuwendungen als Tafeln. Derzeit werden 1,6 bis 2 Millionen Menschen in Deutschland von den Tafeln unterstützt.

Ich würde Kindergärten und Schulen fragen, ob es Kinder gibt, die aus familiärer Armut nicht an Veranstaltungen und Fahrten teilnehmen können. Ich würde nach Kindern suchen, die in ihren Begabungen gefördert werden sollten, deren Familien entsprechende Förderungen jedoch nicht finanzieren könnten. Beim derzeitigen Zustand dieser Gesellschaft wären ein paar Millionen Euro allein in meiner Stadt schnell verbraucht. Und so weiter und so fort …

Ich würde lieber eine Stiftung gründen, das Geld dort einzahlen und es langfristig und mündelsicher anlegen. Von den Zinserträgen könnten über einen längeren Zeitraum hinweg viel mehr Menschen unterstützt werden.

Ich würde versuchen, alle anderen Millionäre davon zu überzeugen, ihre Millionen ebenfalls in meine Stiftung einzuzahlen.

Man könnte so viel Gutes tun.

Nach einem Lottogewinn würde mich ein Fernsehteam zu Hause besuchen, um mich zu interviewen. Lest selbst:

» REGISSEUR: Also, Herr Lindemann, Sie wissen ja, um was es sich handelt. Ein kleiner Film für den Kulturbericht der Abendschau. Sie sagen uns kurz, wie Sie heißen …

LINDEMANN: Lindemann …

REGISSEUR: Richtig … und daß Sie 500.000 D-Mark im Lotto gewonnen haben … und was sie damit machen wollen. Wir probieren es jetzt mal … ohne Kamera … bitte sehr …

LINDEMANN: … Ja … eben … daß ich Erwin Lindemann heiße …

REGISSEUR: Im ganzen Satz … Ich … heiße … Erwin … Lindemann …

LINDEMANN: Ich … heiße … Erwin … Lindemann, bin Rentner und 66 Jahre … mit meinem Lottogewinn von 500.000 D-Mark mache ich erst mal eine Reise nach Island … dann fahre ich mit meiner Tochter nach Rom und besuche eine Papstaudienz … und im Herbst eröffne ich dann in Wuppertal eine Herren-Boutique.

REGISSEUR: Ge … nau … so! Können wir?

KAMERAMANN: Wir können … Ton

TONMEISTER: Läuft!

KAMERAMANN: Klappe!

KAMERAASSISTENT: Lottogewinner, die erste … (schlägt Klappe)

(Lindemann erschrickt.)

REGISSEUR: Bitte, Herr Lindemann … genau wie eben … und ganz entspannt …

LINDEMANN: Ja, ich heiße Erwin Lindemann, bin Rentner, 66 Jahre, und mit meinem Lottogewinn von 500.000 D-Mark …

KAMERAMANN: Aus … Das geht mit dem Licht so nicht … Geh mal mit dem Halb-K.W. noch weiter rüber …

(Beleuchter verstellt den Scheinwerfer)

KAMERAMANN: Gut! … Wir können … Ton ab!

TONMEISTER: Läuft!

KAMERAMANN: Klappe!

KAMERAASSISTENT: Lottogewinner, die zweite … (schlägt Klappe)

REGISSEUR: Bitte!

LINDEMANN: (hat die Tätigkeit des Teams irritiert verfolgt) Ich heiße Erwin Lindemann, ich bin 500.000 Jahre … halt … falsch …

REGISSEUR: Ganz ruhig … gleich nochmal … ohne Klappe …

LINDEMANN: Ich heiße Erwin Lindemann … ich bin Rentner und 66 Jahre …

(Das Licht geht aus.)

LINDEMANN: … mit meinem Lottogewinn von 500.000 D-Mark mache ich erst einmal eine Reise nach Island, dann fahre ich mit meiner Tochter nach Rom und besuche eine Papstaudienz, und im Herbst eröffne ich dann in Wuppertal eine Herren-Boutique …

REGISSEUR: Aus! … was ist denn das nun wieder?!

BELEUCHTER: Guck mal nach der Sicherung …

TONMEISTER: Der Ton läuft!

KAMERAMANN: Kamera auch! … und die Birnen?

BELEUCHTER: Weiß nicht … sind noch zu heiß … ah! … Der Stecker is‘ raus!

(Das Licht geht an.)

LINDEMANN: War es so richtig?

REGISSEUR: Hervorragend … aber wir hatten da ein Problem … bitte noch einmal, Herr Lindemann … und ganz locker …

TONMEISTER: Ton läuft!

KAMERAMANN: Klappe!

KAMERAASSISTENT: Lottogewinner, die dritte … (schlägt Klappe)

(Der Regisseur gibt Lindemann ein Zeichen.)

LINDEMANN: Ich heiße Erwin Lindemann, bin Rentner, 66 Jahre und … und ein Lottogewinn von 500.000 D-Mark. Erst mal mache ich mit meiner Wupper … äh … mit meiner Tochter eine Reise nach Wuppertal und eröffne dann in … Island eine Herren-Boutique …

REGISSEUR: Aus! … Entschuldigen Sie, wenn ich Sie unterbreche, aber sie planten doch erst eine Reise nach Island und wollten dann mit Ihrem Fräulein Tochter nach Rom zur Papstaudienz, und im Herbst eröffnen Sie eine Herren-Boutique in Wuppertal …

LINDEMANN: Jawohl …

REGISSEUR: Na, dann erzählen Sie das doch einfach … Also neue Klappe …

TONMEISTER: Ton läuft!

KAMERAMANN: Klappe!

KAMERAASSISTENT: Lotto, die vierte … (schlägt Klappe)

REGISSEUR: Bitte!

LINDEMANN: Ich heiße Erwin Lottemann …

REGISSEUR: Aus! … Wie heißen Sie?!

LINDEMANN: Lottemann … äh … Lindemann!

REGISSEUR: Bitte neue Klappe …

KAMERAASSISTENT: Lotto, die fünfte … (schlägt Klappe)

REGISSEUR: Bitte!

LINDEMANN: Ich heiße Lindemann, bin seit 66 Jahren Rentner …

REGISSEUR: (schlägt sich aufs Knie) Aus!

LINDEMANN: … und habe 500.000 D-Mark gemacht mit meiner Tochter in Wuppertal … nee!

REGISSEUR: Herr Lindemann …

LINDEMANN: Jetzt weiß ich …

REGISSEUR: Klappe!

KAMERAASSISTENT: Lotto, die sechste … (schlägt Klappe)

REGISSEUR: Bitte!

LINDEMANN: Ich heiße Erwin …

KAMERAMANN: Halt … Mikro im Bild …

REGISSEUR: Gleich weiter … ohne Klappe …

KAMERAASSISTENT: Wir haben noch 5 Meter!

REGISSEUR: Bitte!

LINDEMANN: Ich heiße … na! … Erwin … ich heiße Erwin und bin Rentner. Und in 66 Jahren fahre ich nach Island … und da mache ich einen Gewinn von 500.000 D-Mark … und im Herbst eröffnet dann der Papst mit meiner Tochter eine Herren-Boutique in Wuppertal …

REGISSEUR: Danke … das war‘s. «

Quelle: https://www2.klett.de/sixcms/media.php/229/927209_0001_2.pdf

Der Lottogewinner ist ein Sketch des deutschen Humoristen Loriot. Er wurde erstmals 1976 in der Fernsehserie Loriot mit Heinz Meier und Claus Dieter Clausnitzer in den Hauptrollen ausgestrahlt. [https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Lottogewinner]

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Was würdest du tun, wenn du im Lotto gewinnen würdest?

What would you do if you won the lottery? | Was würdest du tun, wenn du im Lotto gewinnen würdest?

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Diese Bücher möchte ich lesen:

Diese Frage lässt sich sowohl allgemein als auch konkret beantworten.

Ich beantworte sie allgemein: Ich lese Sachbücher (wenn sie flüssig zu lesen sind), Romane, philosophische Essays, psychologische Populärliteratur, Science-Fiction, Thriller oder Skurriles. Fünfundneunzig Prozent aller Bücher kaufe ich aufgrund von Empfehlungen, Rezensionen, gesehener oder gehörter Interviews oder Gesprächen mit den Autorinnen und Autoren. Fünf Prozent kaufe ich, indem ich in einer Buchhandlung stöbere.

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Welche Bücher möchtest du lesen?

What books do you want to read? | Welche Bücher möchtest du lesen?

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Einige meiner liebsten Familientraditionen:

Als Familientraditionen werden alle Prinzipien und Verhaltensweisen bezeichnet, die in einer Familie über einen längeren Zeitraum hinweg bewahrt werden. Zu meinen liebsten Familientraditionen zählen diejenigen, die ich schätze oder mag. Prinzipien sind Grundsätze oder Maßstäbe des Handelns, die einen Menschen leiten.

Welche Familientraditionen mir am wichtigsten sind, habe ich erst nach längerem Nachdenken erkannt. Dazu gehören nicht die sich im Jahreskreis wiederholenden Handlungen wie der Kirchgang am 24. Dezember eines Jahres, den ich aus Protest gegen die militaristische und unchristliche Haltung der evangelischen Kirche in Deutschland beendet habe, oder das Käsefondue an jedem 24. Dezember, das für meine Kinder eine liebgewonnene Tradition ist. Ich mag solche immer wiederkehrenden Handlungen nicht.

Meine liebsten Familientraditionen stammen aus den nach außen gerichteten Werten meiner Herkunftsfamilie, der angeheirateten Familie und meiner eigenen Familie. Aus der sozialdemokratischen (bis 1982) und christlichen Tradition entstammen unter anderem die Nächstenliebe, das altruistische und uneigennützige Handeln zum Wohl anderer, besonders der Schwächeren, sowie das Zeigen von Mitgefühl und Hilfsbereitschaft, um dort zu helfen, wo Not herrscht – kurz: Barmherzigkeit. Dazu gehört auch die Bereitschaft, ehrenamtlich Zeit und Energie für das Gemeinwohl einzusetzen. Leider gehört Zivilcourage nicht zur Familientradition.

Zu meinen liebsten Familientraditionen gehören auch Integrität und Verlässlichkeit. Ich kenne über die Generationen hinweg nur zuverlässige Familienmitglieder, die sich an Abmachungen halten. Aufrichtigkeit und Authentizität werden gelebt, niemand treibt ein „falsches Spiel”. Alle haben ein ausgeprägtes Pflichtbewusstsein.

Gäste sind herzlich willkommen und werden auch so empfangen. Andere Meinungen, sexuelle Orientierungen und Lebensentwürfe werden respektiert und mindestens toleriert. Grundsätzlich wird ein wertschätzender Umgangston gepflegt; Ausnahmen bestätigen diese Regel. Auch Bescheidenheit wird als Wert gelebt.

Einer meiner liebsten Werte ist der Sinn für Gerechtigkeit bzw. das Erkennen von Ungerechtigkeit. Allen liegt daran, die Schöpfung zu bewahren und möglichst nachhaltig zu leben. Ein weiterer wichtiger Wert ist für mich die Solidarität, das Miteinander, das Füreinander-Dasein, wenn es darauf ankommt.

Das klingt jetzt sehr idealistisch. Die Bandbreite, in der diese Werte ausgelebt werden, ist groß. Mal werden sie mehr, mal weniger gelebt. Wichtig ist mir die Abwesenheit negativer Gegenwerte. Es wird auch nicht aktiv über diese gelebten Werte gesprochen, denn sie müssen von niemandem angemahnt werden. Vor allem, wenn man bedenkt, dass meine drei Kinder adoptiert sind oder sich dauerhaft in Pflege befanden (alle Kinder sind jetzt erwachsen).

Über die heutige Frage hatte ich bislang nicht nachgedacht. Jetzt wurde mir bewusst, dass ich stolz sein kann auf diese Familie.

Mir wird auch klar, dass wir alle – die Gesellschaft – unter der heutigen politischen, gesellschaftlichen und kirchlichen Entwicklung leiden und die damit verbundene Schockstarre noch nicht überwunden haben.

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Schreibe über einige deiner liebsten Familientraditionen.

Write about a few of your favorite family traditions. | Schreiben Sie über einige Ihrer liebsten Familientraditionen.

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Was mache ich in meiner Freizeit am liebsten:

Für mich hat die Begegnung mit Menschen oberste Priorität.

Am liebsten höre ich Musik. Seit ich mich zurückerinnern kann, fasziniert mich Musik. Immer wieder fand und finde ich Songs, die mir Gänsehaut bereiten, und Songs, die ich seit Jahrzehnten hören kann, ohne dass sich der Hörgenuss abnutzt – entsprechende Pausen dazwischen vorausgesetzt. Ich unterscheide nicht zwischen sogenannter ernsthafter Musik und Unterhaltungsmusik oder zwischen den Genres. In allen Genres, einschließlich Klassik, Jazz und Volksmusik, gibt es Musik, die mich berührt. Täglich bin ich auf der Suche nach neuer Musik und im Jahresdurchschnitt finde ich auch täglich einen neuen Song.

Auf die „Einsame-Insel-Frage“ antworte ich, dass ich meine Musiksammlung mitnehmen würde (wenn ich keinen Menschen mitnehmen dürfte oder könnte).

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Was machst du in deiner Freizeit am liebsten?

What do you enjoy doing most in your leisure time? | Was machst du in deiner Freizeit am liebsten?

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Eine Sehenswürdigkeit oder Stadt in meiner Nähe, die ich noch nicht besucht habe, weil ich noch nicht dazu gekommen bin:

Diese Frage überschneidet sich teilweise mit meiner Antwort zur Frage vom 15.12.2025, daher beginne ich einmal mit den Städten.

Die Städte in meiner Nähe habe ich bereits besucht. In einer Zeit, in der Mobilität einfach ist, ist Nähe nur ein relativer, ein subjektiv zu definierender Begriff. Ich fasse ihn weit.

Ganz oben auf meiner Liste stehen Hamburg, Paris und Wien. Würde ich schreiben, dass ich noch nicht dazu gekommen bin, sie zu besuchen, wäre das eine Lüge. Die Wahrheit ist, dass ich diese Besuche prokrastiniere. Ich schiebe sie vor mir her. Ich verlasse nur ungern meine Komfortzone. Ich bin nicht intrinsisch motiviert, was das Reisen angeht. Ich brauche äußere Motivation. Außerdem gehört zu meiner (introvertierten) Persönlichkeit, dass ich Schwellenangst habe.

Eine Sehenswürdigkeit in der Nähe, die ich noch nicht besucht habe, ist das wiedereröffnete Käthe-Kollwitz-Museum in Köln. Die Künstlerin selbst und ihr Werk beeindrucken mich sehr. Mein Besuch erfolgt in Kürze.

Am 18. Januar habe ich das wiedereröffnete Haus der Geschichte in Bonn besucht. Ein Besuch dort ist ein guter Impuls, sich mit der deutsch-deutschen Geschichte eingehender zu befassen. Trotz einiger berechtigter Kritik ist die Umgestaltung des Hauses insgesamt gelungen. Die Atmosphäre ist durchgehend kohärent.

Die Zeit des Nationalsozialismus bedarf jedoch dringend einer eigenen großen Ausstellung, um eine Ahnung von dem Ungeheuerlichen zu erhalten, zu dem Deutsche fähig waren und womöglich weiterhin sind. Diese Zeit darf nie zu Ende aufgearbeitet sein.

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Nenne eine Sehenswürdigkeit oder Stadt in deiner Nähe, die du noch nicht besucht hast, weil du noch nicht dazu gekommen bist.

Name an attraction or town close to home that you still haven’t got around to visiting. | Nennen Sie eine Sehenswürdigkeit oder Stadt in der Nähe Ihres Wohnortes, die Sie noch nicht besucht haben.

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Fun, fun, fun ‚til the madman blows our minds away

„Aufzählen“ bedeutet, etwas im Einzelnen und nacheinander zu nennen.

  1. Neue Songs entdecken.
  2. Lieblingsmusik hören.
  3. In einem Café Kaffee trinken, in abonnierten Zeitschriften lesen und Worte, Gesten, Blicke, Stimmungen – kurz: die Atmosphäre in mich aufnehmen.
  4. Bücher lesen, Sachbücher, Romane, philosophische Essays, psychologische Populärliteratur, Science-Fiction, Thriller, Skurriles.
  5. Das Gras wachsen hören, Entwicklungen erkennen, bevor das allgemeine Erstaunen oder Entsetzen einsetzt.
  6. Gehen, Joggen.
  7. Podcasts bzw. Radio per Audiothek hören.
  8. Dokumentationen streamen.
  9. krisewelchekrise.blog.
  10. Ich bin offen dafür, neue Menschen kennenzulernen, und unterhalte mich am liebsten über mehr als nur Small Talk.
  11. bis … [nach unten offene Spaß-Skala]

Die Reihenfolge entspricht nicht einer Wertung.

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Zähle fünf Dinge auf, die du tust, weil sie dir Spaß machen.

List five things you do for fun.  |  Nennen Sie fünf Dinge, die Sie zum Spaß tun.

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Gute Umgangsformen

Ein Haustier ist ein Tier, das nicht frei lebt und an den Menschen gewöhnt ist. Es muss sich in meinem Besitz oder Eigentum befinden oder mir zugehörig sein, also zu meinem Haushalt gehören. Oder so ähnlich …

Seit Oktober 2014 habe ich kein Haustier mehr. In Frage kämen ein Hund und/oder eine Katze. Mein Mietvertrag schließt jedoch Hunde und Katzen von meiner Wohnung aus.

Einem Haustier etwas verständlich zu machen (amerikanische Originalfrage) oder ihm etwas beizubringen (eingedeutschte Frage) sind zwei unterschiedliche Umgangsweisen.

Ich beantworte heute die eingedeutschte Frage.

Hätte ich eine Katze als Haustier, könnte ich ihr beibringen, ihr Geschäft im Katzenklo zu verrichten. Denn: Katzenklo, Katzenklo, macht die richtige Katze froh.

Außerdem könnte ich der Katze beibringen, zu mir zu kommen, wenn ich sie rufe, freiwillig in den Transportkorb zu gehen, sich überall berühren zu lassen (Medical Training), mit der Nase einem Stab zu folgen (Target-Training mit einem Target-Stick), Sitz zu machen, Pfötchen zu geben (High Five), Männchen zu machen, sich einmal um die eigene Achse zu rollen, zu apportieren, durch einen (brennenden) Reifen zu springen, Slalom zu laufen oder über Hindernisse zu springen.

Könnte. Würde ich aber nicht. Nur, wenn ich merke, dass die Katze es bräuchte. Ansonsten wäre es bestimmt so, dass die Katze mir beibringt, was ich tun soll, damit sie sich bei mir wohlfühlt.

Hätte ich einen Hund als Haustier, würde ich ihm alles beibringen, was das Leben mit ihm und für ihn erleichtert.

Er würde auf Anweisung „Sitz” oder „Platz” machen. Er würde dann nur aufstehen, wenn ich ihm die Erlaubnis signalisiere. Er würde nicht bellen oder zur Tür rennen, wenn jemand klingelt. Er könnte auf Anweisung bei Fuß gehen. Er könnte ohne Leine laufen und wäre jederzeit abrufbar. Ich könnte jederzeit eine Aktion/Handlung abbrechen lassen oder dafür sorgen, dass er Dinge, die er im Maul hat, fallen lässt. Der Hund könnte an der Leine gehen, ohne zu ziehen. Er wäre stubenrein und würde mir anzeigen, wenn es Zeit ist, mit ihm nach draußen zu gehen. Ich würde mir beibringen, seine Hinterlassenschaften einzutüten und in den Müll zu werfen. Mein Hund könnte entspannt alleine bleiben. Er würde lernen, zu warten (zu sitzen oder zu bleiben), bis ich ihn wieder abrufe. Er würde lernen, dass Autos, Fahrräder, Roller, Kettcars, Rollstühle, Rollatoren, Nordic-Walking-Stöcke, Kinderwagen, Regenschirme, Paketboten und Briefträger keine Bedrohung für ihn darstellen. Ich würde mit ihm Tierarztbesuche üben, sodass er sich überall anfassen ließe.

Dafür habe ich mir jahrelang „Der Hundeprofi” im Fernsehen angesehen. Ich würde mich auch nicht scheuen, eine Hundeschule zu besuchen, sofern das pädagogische Konzept der Schule auf Belohnung statt Bestrafung beruht.

Über Hunde und Katzen hinaus befürworte ich eine Haustierhaltung nur für domestizierte Tiere, also Tiere, die seit Jahrhunderten oder Jahrtausenden an die menschliche Umgebung gewöhnt sind.

Tierhaltung in Zirkussen und Zoos lehne ich kategorisch ab. Tiere dürfen niemals der Zurschaustellung des Menschen dienen.

Ich lehne es kategorisch ab, Nutzen aus Tieren zu ziehen, indem ich ihnen etwas wegnehme, das sie selbst brauchen, beispielsweise Milch oder Honig.

Wenn Hühner artgerecht gehalten werden, habe ich jedoch keine Bedenken, deren Eier zu verzehren.

Fleisch von Nutztieren, die nicht frei und nicht artgerecht gehalten werden, lehne ich kategorisch ab.

In Deutschland werden maximal 15 Prozent der Legehennen, 13 Prozent der Milchkühe, 8 Prozent der Rinder, 1,5 (!) Prozent der Schweine und 3 Prozent des Mastgeflügels in der Haltungsform 5 (Bio-Demeter, Bioland, Naturland) gehalten.

Von Fischen ganz zu schweigen: Der Dokumentarfilm „Leviathan” von Lucien Castaing-Taylor und Verena Paravel aus dem Jahr 2013 zeigt unkommentiert die Arbeit der Seeleute auf einem industriellen Fischereischiff. Entweder er löst etwas in dir aus oder nicht.

Während meiner Lebenszeit hat sich die Menschheit nicht als vernunftbegabt gezeigt, sondern als gierige, manipulierbare Masse. Ausnahmen bestätigen diese Regel und bezahlen ihre Abweichung gelegentlich mit ihrem prominenten Leben.

Ich weiß, dass ich es nicht mehr erleben werde, dass Menschen mit Haus- und Nutztieren anständig umgehen.

Die Menschheit sägt insgesamt mit vielen Sägen an dem Ast, auf dem sie sitzt – oder sie lässt es passiv geschehen. Dies zu ändern, wird nur noch unter Einsatz des eigenen Lebens möglich sein (an allen Sägen).

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Wenn du deinem Haustier etwas beibringen könntest, was wäre das?

If you could make your pet understand one thing, what would it be?  |  Wenn Sie Ihrem Haustier eine Sache verständlich machen könnten, welche wäre das?

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