🎶 Freundinnen müsste man sein & 📷 18.10.2026

zu den Fotos | Stell dir vor, wir streifen unbeschwert durch die belebten Straßen der Stadt, lassen uns von guter Musik treiben und tanzen die Nächte durch, als gäbe es kein Morgen. In dieser Welt sind wir vollkommen immun gegen Einsamkeit und Schwere.

https://youtu.be/82jQMvmAOho

Wir könnten stundenlang über Rätseln brüten, spontan in die Ferne fliegen, um im warmen Sonnenlicht zu dösen, oder einfach harmonisch einer Meinung sein, ohne je ein hitziges Wort der Diskussion zu benötigen.

https://open.spotify.com/intl-de/track/4tOfgavdYjre8PCYTqNfwc

Wir wären tief verbundene Vertraute, die jeden noch so geheimen Traum miteinander teilen, gemeinsam lachen und deren Band durch absolut nichts auf der Welt zerrissen werden kann.

https://link.deezer.com/s/34HTd5bnh2LxrKXFXPLeL

https://music.apple.com/ca/song/freundinnen/522326528

Eine vollkommene, schützende Utopie der Zweisamkeit, die jedoch nur so lange anhält, bis unsere Blicke auf denselben Mann fallen und die harte Realität die zarte Illusion zerbricht.

📷 18.10.2026

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📔 zeitlos

Das älteste Kleidungsstück, das ich heute trage, ist ein Hemd. Meistens sind es Hemden, T-Shirts, Sweatshirts oder Pullover.

Meine Kleidungsstücke sind grundsätzlich langlebig. Ich kaufe, was mir gefällt, und nicht, was gerade angesagt oder beworben wird. Ich kaufe nur selten Kleidung und ersetze lediglich, was ausgemustert werden muss.

Im Laufe der letzten Jahrzehnte haben sich auf einer einhundert Zentimeter breiten Stange in meinem Kleiderschrank „unzählige” Oberbekleidungsstücke angesammelt. Ich komme kaum noch mit der Hand dazwischen. Solange sie nicht verschlissen sind, bleibe ich ihnen treu. Da ich die einzelnen Stücke aufgrund der großen Auswahl nicht oft trage, verschleißen sie erst nach vielen Jahren oder Jahrzehnten. Ein Grund für die große Auswahl ist, dass ich lange und oft auf Dienstreisen war. Beruflich war es mir wichtig, nie businessmäßig, sondern lässig aufzutreten. Ich trage meine Oberbekleidung immer über der Hose.

Alle anderen Kleidungskategorien haben wesentlich kürzere „Laufzeiten”. Ich gehöre nicht zu den Männern, die in Matthias Brodowys Programmpunkt „Shortstory” beschrieben werden und ihre Slips oder Boxershorts so lange tragen, bis die vielen Löcher nur noch durch wenig Stoff zusammengehalten werden. Das heißt, alles außer der Oberbekleidung verschleißt schneller und wird in kürzeren Intervallen ausgetauscht.

Das zweitälteste Kleidungsstück, das ich heute trage, sind meine Straßenschuhe, meine dreistreifigen Sneakers, die ohne tierische Stoffe gefertigt wurden. Wenn Frauen einen Schuh-Tick nachgesagt wird, dann offenbart mein Schuh-Tick meine weiblichen Anteile. Da ich relativ viele Schuhe besitze, halten die einzelnen Paare entsprechend länger, sodass sie heute bereits mehrere Jahre alt sind.

Die ältesten Kleidungsstücke in meinem Kleiderschrank sind Fliegen, die ich schon lange nicht mehr regelmäßig trage – außer zu feierlichen Anlässen oder um den 6. Dezember herum, wenn ich die Fliege mit den Nikoläusen trage.

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