📅❓ bekömmlich, gesund, nährstoffreich, proteinreich, stärkend, vitalisierend, vollwertig

Angeregt durch den Daily Prompt habe ich am 11. Juli dieses Jahres auf die Frage, welche Gewohnheit mein Leben am meisten verbessert hat, geantwortet:

Im Frühsommer 2016 habe ich nach und nach meine Ernährung auf rein pflanzliche Kost umgestellt.

Zunächst aus Mitleid mit den unsäglich leidenden Tieren. Ich habe gesehen, was das alles bedeutet: Zwangsbefruchtung, Trennung von Mutter und Kind, Massentierhaltung, Platzmangel, Fixierung, kein Tageslicht, Spaltenböden, Leben in den eigenen Exkrementen, Qualzuchten, Verstümmelungen, Lebendtransporte bei jedem Wetter, Schlachtung im Akkord, Panik vor dem Tod, Fehlbetäubungen und die Tötung nutzloser Tiere.

Dann auch des Klimas und der Umwelt wegen: enorme Emissionen von Methan, Lachgas und CO₂ durch Verdauungsprozesse, Gülle und Landnutzung, hoher Wasserbedarf und massive Landnutzung. Es müssen deutlich mehr Kalorien in Form von Pflanzen verfüttert werden, als am Ende als Fleisch herauskommen. Zudem wird für den Anbau von Soja, das als Kraftfutter in die Massentierhaltung exportiert wird, Regenwald abgeholzt. Es kommt zur Überdüngung von Böden und zur Grundwasserverschmutzung durch immense Mengen an Gülle (Nitratbelastung).

Auch aus diesen Gründen:

– Flächen und Ernten, die für Tierfutter genutzt werden, fehlen für die direkte pflanzliche Ernährung von Menschen, was Welthunger begünstigt.

– Die Entstehung gefährlicher, multiresistenter Keime durch den massenhaften Einsatz von Antibiotika in Ställen.

– Das enge Zusammenpferchen genetisch ähnlicher Tiere auf engstem Raum begünstigt die Mutation und Übertragung von Viren.

Im Zuge dessen habe ich 20 Kilogramm abgenommen und halte seitdem mein Gewicht. Ich bewege mich täglich. Ich bin geistig beweglicher. Depressive Verstimmungen sind fast vollständig verschwunden. Seitdem bin ich kreativer. Ich bin so gut wie nie mehr erkältet. Ärzte haben seitdem nichts mehr an mir zu bemängeln – abgesehen von den angeborenen Faktoren. Mein Blick auf die Welt ist klarer geworden, vor allem, was die Abhängigkeiten betrifft und wie wir manipuliert und sediert werden. Ich bin toleranter geworden und möchte niemanden davon überzeugen, seinen Weg in den kollektiven Abgrund zu ändern. Ich kann mein Sellerieschnitzel in Gegenwart von Spare-Ribs-Esser:innen genießen.

Diese eine Gewohnheit, mich pflanzlich zu ernähren, hat mein Leben am meisten verbessert. Sie ist die beste Gewohnheit für eine gesunde, vollwertige, proteinreiche, vitalisierende, nährstoffreiche, bekömmliche und stärkende Ernährung.

Weitere Gewohnheiten in diesem Sinne sind, meine Kalorienzufuhr auf meinen täglichen Kalorienverbrauch zu begrenzen, auf die Zucker- und Eiweiß-/Proteinmenge zu achten sowie Schokolade und/oder Salziges in meinen Essensplan einzubauen.

Tägliche Schreibanregung
Welche gesunden Ernährungsgewohnheiten funktionieren für dich am besten?

What are your best healthy eating habits?  |  Was sind deine besten Gewohnheiten für eine gesunde Ernährung?

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