Werden die Deutschen bewusst krank gehalten?

Der Artikel kritisiert, dass das deutsche Gesundheitssystem das teuerste in Europa ist, gleichzeitig aber eine schlechte Gesundheitsqualität bietet. Trotz steigender Ausgaben für die Gesundheitsversorgung nimmt die Krankheitslast der Bevölkerung zu, während die Prävention vernachlässigt wird. Die Bundesregierung plant, die Pharmaindustrie zur „Leitindustrie“ zu machen, was die Profite in der Branche weiter steigern könnte, während die tatsächliche Gesundheitsversorgung leidet. Der Artikel fordert ein Umdenken in der Gesundheitspolitik, um die Kosten zu senken und die Gesundheit der Bevölkerung nachhaltig zu verbessern.

»Das deutsche Gesundheitswesen ist europaweit mit Abstand das teuerste und qualitativ eines der schlechtesten. Die Therapie: Weiter steigende Kassenbeiträge und neuerliche Leistungskürzungen. Wie wäre es damit, Herr Bundeskanzler, den überbordenden Kommerz im System auszumerzen und endlich die Pharmalobby an die Kandare zu nehmen? Nicht doch: Die Bundesregierung will die Branche zur „Leitindustrie“ machen. Leider kein Witz. Von Ralf Wurzbacher.«, 12.12.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=143511

» […] Der vor acht Tagen vom AOK-Bundesverband und dem Deutschen Krebsforschungszentrum veröffentlichte Public-Health-Index (PHI) verzeichnet für Spanien die EU-weit höchste Lebenserwartung. Die dort im Jahr 2023 geborenen Kinder werden absehbar im Schnitt 84 Jahre alt werden. Bei den Gesundheitsausgaben pro Kopf rangierte das Land 2022 dagegen auf Platz 16 und mit 2.822 Euro 711 Euro unter dem EU-Mittel (3.533 Euro).

Und die BRD? Bei der Lebenserwartung landet sie mit 81,1 Jahren auf Platz 17 und damit unter dem EU-Schnitt von 81,4 Jahren. Bei den Ausgaben allerdings „überragt“ sie die übrigen 26 Staaten mit großem Abstand. Mit 5.317 Euro pro Kopf hängen die Deutschen die zweitplatzierten Österreicher um 572 Euro ab und toppen den EU-Durchschnitt um satte 1.784 Euro. Wie es anders geht, beweist auch Italien: Zweiter bei den Lebensjahren, aber Zwölfter bei den Kosten. […] «

hören:

Zusammenfassung des Artikels:

Objektive Fakten:

~ Das deutsche Gesundheitswesen ist das teuerste in Europa, hat jedoch eine der niedrigsten Qualitätsbewertungen.

~ Die Lebenserwartung in Deutschland beträgt 81,1 Jahre und liegt damit unter dem EU-Durchschnitt von 81,4 Jahren.

~ Pro Kopf werden in Deutschland 5.317 Euro für Gesundheitsausgaben aufgewendet, während der EU-Durchschnitt bei 3.533 Euro liegt.

~ Laut einer Erhebung des Robert Koch-Instituts (RKI) schätzten 64,2 % der Erwachsenen ihre Gesundheit als „gut” oder „sehr gut” ein. Dies stellt einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr dar.

~ Die gesetzlich festgelegten Zusatzbeiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) werden voraussichtlich steigen.

~ Die AOK berichtete, dass die Ausgaben für Arzneimittel im Jahr 2024 auf 59,3 Milliarden Euro steigen werden, was einem Anstieg von über neun Prozent im Vergleich zu 2023 entspricht.

~ Die Pharmaindustrie ist ein bedeutender Teil des deutschen Wirtschaftssystems und soll als „Leitindustrie“ gefördert werden.

~ Im internationalen Vergleich schneidet Deutschland in der Prävention schlecht ab, insbesondere in den Bereichen Tabak- und Alkoholpolitik sowie Ernährungspolitik.

Meinungen des Autors:

~ Der Autor kritisiert den hohen Einfluss der Pharmalobby auf das Gesundheitssystem und fordert eine Reduzierung des kommerziellen Einflusses.

~ Er äußert Zweifel an der Effektivität des deutschen Gesundheitssystems und stellt infrage, ob die hohen Ausgaben tatsächlich zu einer besseren Volksgesundheit führen.

~ Er sieht die Gründe für die Gesundheitsprobleme der Bevölkerung in Armut und dem Mangel an Präventionsmaßnahmen.

~ Er beschreibt das Gesundheitssystem als „Blackbox“, in der unklar ist, wie das investierte Geld verwendet wird und ob es den Menschen zugutekommt.

~ Der Autor bemängelt, dass viele medizinische Eingriffe überflüssig sind und das System durch Gewinninteressen außer Kontrolle geraten ist.

~ Er schlägt vor, Gesundheitsprävention durch gesunde Lebensweisen zu fördern, und kritisiert den mangelnden politischen Willen, Präventionsmaßnahmen zu verbessern.

~ Der Autor sieht die Pharmaindustrie als profitgetrieben und nicht an der Gesundheit der Menschen interessiert.

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Herkunft entscheidet über Gesundheit, Bildung und Lebenschancen. | Zitat

» […] Man kann nicht von Chancengleichheit sprechen, wenn bereits das Geburtsgewicht, der Wohnort oder der Bildungsstand der Eltern über den Gesundheitszustand eines Kindes entscheiden. Und man kann nicht von Gerechtigkeit sprechen, wenn das System genau diese Unterschiede stillschweigend unterstützt und am Laufen hält. […]

Was in der Kita beginnt – zu wenig Betreuung, zu wenig Platz, zu wenig Sprache – setzt sich in der Schule fort, dann in Ausbildung, Arbeitsmarkt, Einkommen, Gesundheit. So entsteht ein unsichtbarer Strom, der Biografien in bestimmte Richtungen lenkt. In diesem Sinne ist Kinderarmut kein Randproblem, sondern ein strukturelles Organisationsprinzip moderner Gesellschaften. Sie produziert die Reservearmee des Niedriglohnsektors, sie stabilisiert soziale Hierarchien und sie liefert das moralische Narrativ, dass Aufstieg zwar schwierig, aber theoretisch möglich sei. […] «

~ Detlef Koch, Warum Kinderarmut kein Schicksal, sondern eine politische Entscheidung ist. Serie zu Kinderarmut (Teil 5), 29.11.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=142839

Der Artikel thematisiert Kinderarmut in Deutschland und argumentiert, dass diese nicht schicksalhaft bedingt ist, sondern auf politischen Entscheidungen und gesellschaftlichen Strukturen beruht. Es wird aufgezeigt, dass das Bildungssystem soziale Ungleichheiten reproduziert und Kinder aus armen Verhältnissen oft dauerhaft benachteiligt sind. Zudem kritisiert der Artikel die politische Rhetorik, die Eigenverantwortung propagiert, während sie die strukturellen Ursachen von Armut ignoriert. Abschließend wird betont, dass eine Gesellschaft, die ihre Kinder in Armut leben lässt, nicht nur ihren ökonomischen, sondern auch ihren moralischen Kompass verliert.

Die bisherigen Teile dieser Serie finden Sie

hier: »Noch bevor ein Kind atmet – Wie Armut bereits in der Schwangerschaft Spuren hinterlässt.« und

hier: »Das vererbte Risiko – Wenn Herkunft über Gesundheit entscheidet: Alltag und Schule.« und

hier: »Versorgung, Prävention und Systemfehler – Wie Armut das Gesundheitssystem spiegelt.« und

hier: »Kinderarmut und die Langzeitfolgen – Wie Armut sich in den Körper einbrennt.«.

Warum Kinderarmut kein Schicksal, sondern eine politische Entscheidung ist. Serie zu Kinderarmut (Teil 5)

Kinderarmut ist kein Schicksal, sondern eine politische Entscheidung.

Kinderarmut in Deutschland ist die Folge politischer Entscheidungen, die soziale Ungleichheit zementieren und zu gesundheitlichen sowie bildungstechnischen Nachteilen führen.

Schlüsselthemen

  • Kinderarmut ist eine Folge politischer und gesellschaftlicher Entscheidungen.
  • Frühprägung, psychosoziale Belastungen und strukturelle Barrieren beeinflussen gesundheitliche Risiken.
  • Das Bildungssystem reproduziert soziale Unterschiede, anstatt Chancengleichheit zu schaffen.
  • Kinderarmut hat tiefgreifende Auswirkungen auf das Selbstbild, die Lebensentwürfe und die Gesundheit.
  • Politische Maßnahmen wie die Kindergrundsicherung sind unzureichend; das System verwaltet nur, statt zu verändern.
  • Gesundheit ist ein Menschenrecht, doch das deutsche Gesundheitswesen folgt marktwirtschaftlichen Prinzipien.

Gesellschaftliche Verantwortung und Politik

  • Deutschland besitzt einen Sozialstaat, doch die Unterstützung ist oft bürokratisch, demütigend und unzureichend.
  • Kinderarmut bleibt epidemiologisch konstant, da langfristige Investitionen fehlen.
  • Gesellschaftliche und politische Strukturen fördern die kumulative Benachteiligung und den sozialen Abstieg.
  • Die Erzählung der Leistungsgesellschaft gilt nicht für Kinder aus sozial benachteiligten Familien.
  • Armut ist mehr als Geldmangel, denn sie beeinflusst Biografien, Gesundheit und Chancen ein Leben lang.

Gesundheit und Bildung als Menschenrecht

  • Das Gesundheitssystem sollte soziale Gleichheit fördern, operiert jedoch marktwirtschaftlich.
  • Kinderarmut ist eine moralische Diagnose, die auf gesellschaftliche Versäumnisse hinweist.
  • Investitionen in Bildung, Wohnen und frühkindliche Förderung sind notwendig, sind aber politisch unpopulär.
  • Armut in der Kindheit ist kein Randproblem, sondern ein gesellschaftlicher Skandal und Maßstab für den moralischen Zustand eines Landes.
  • Der Schutz der Schwächsten ist ein Prinzip der Menschenwürde und das Fundament einer demokratischen Gesellschaft.

Fazit

Kinderarmut ist keine natürliche Gegebenheit, sondern eine politisch verursachte Ungerechtigkeit, die die Zukunft unserer Gesellschaft bedroht. Es braucht Mut und politisches Handeln, um fundamentale Veränderungen herbeizuführen.

Ich fordere ein sofortiges Ende der industriellen Massentierhaltung! |

Die Massentierhaltung in Deutschland und Europa trägt maßgeblich zur Ausbreitung der Vogelgrippe bei. Diese bedroht nicht nur die Artenvielfalt, sondern birgt auch erhebliche gesundheitliche Risiken für Menschen.

Der Artikel thematisiert die Bedrohung der Artenvielfalt und der Umwelt durch die Massentierhaltung und setzt diese in den Kontext der aktuellen Vogelgrippewelle in Deutschland und Europa. Es wird argumentiert, dass die Geflügelindustrie maßgeblich für die Ausbreitung des Virus verantwortlich ist, während Wildvögel oft fälschlicherweise als Überträger dargestellt werden. Der Autor fordert ein Umdenken in der Politik, um nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken zu fördern und somit sowohl die Tierwelt als auch die menschliche Gesundheit zu schützen.

»Ein Käfig voller Keime – Die Massentierhaltung bedroht Artenvielfalt, Natur und Mensch – Die in Deutschland und Europa grassierende Vogelgrippe steuert auf eine neue Rekordsaison zu. Einmal mehr gibt es das große Sterben in der Natur und in den Großställen der Geflügelindustrie. Über die Ursachen des Desasters herrscht weitgehend Konsens, über die Konsequenzen ebenso. Die Politik lässt dem Kommerz trotzdem freien Lauf. Union und SPD wollen sogar mehr davon. Schlecht bekomm’s. Von Ralf Wurzbacher.«, 06.11.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=141615

hören:

Das Trinkwasser ist weit verbreitet mit Schadstoffen belastet. |

In einer Untersuchung des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) wurden in 42 von 46 Trinkwasserproben PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) nachgewiesen. Dies weist auf eine weit verbreitete Kontamination des Trinkwassers hin und unterstreicht den dringenden Bedarf an einer umfassenden Beschränkung dieser Stoffgruppe, um die Wasserqualität zu sichern.

Aktuelle Tests des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) haben ergeben, dass in 42 von 46 Trinkwasserproben PFAS, auch als „Ewigkeitschemikalien” bekannt, nachgewiesen wurden. Dies weist auf eine weit verbreitete Kontamination des Wassers hin. Diese Belastung stellt die Wasserbetriebe vor erhebliche technische und wirtschaftliche Herausforderungen, da die Aufbereitung von sauberem Trinkwasser immer aufwendiger und teurer wird. Der BUND fordert daher eine umfassende Beschränkung der gesamten PFAS-Gruppe sowie die konsequente Anwendung des Verursacherprinzips, um die Umwelt und die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen.

»Trinkwassertest: In 42 von 46 Stichproben wurden PFAS nachgewiesen – Umweltverband fordert Beschränkung der gesamten Stoffgruppe zum Schutz unseres Wassers.«, 04.11.2025, https://www.sonnenseite.com/de/umwelt/trinkwassertest-in-42-von-46-stichproben-wurden-pfas-nachgewiesen/

Scheindebatten und Symbolpolitik.

Nicht, dass wir nichts Dringendes hätten, worum wir uns alle kümmern müssten. Da toben Kriege vor unserer Haustür, da machen reihenweise Unternehmen dicht, da avanciert der Reichtum wie die Armut zur gleichen Zeit, da kümmern sich Parlamentarier nicht mehr um die Sorgen der Bevölkerung, da implodieren Institutionen wie die öffentliche Verwaltung und die Justiz, da herrscht überall eine Atmosphäre des Hasses und der Einschüchterung und das alles wird allen möglichen Verursachern zugeschrieben, die weit weg sind, die man nicht zur Verantwortung ziehen kann und die bei näherem Hinsehen gar nicht für die Malaise in dieser Dimension verantwortlich sind.

Die sitzen nämlich im eigenen Land, die haben durch ihre Hörigkeit und Passivität den Krieg in der Ukraine mit vorbereitet, die haben das Desaster mit den Energiepreisen hingenommen, die haben aus den Ärmsten immer mehr herausgepresst und die Couponschneider verschont, die haben die Interessen der Bevölkerung öffentlich als naives Gehabe diskreditiert, die haben die öffentliche Verwaltung zu einem Versorgungsfond für ermattete Politkarrieristen degenerieren lassen, die haben die Justiz mit eigenen Gefolgsleuten infiltriert und die haben seit der Corona-Krise gegen alles gehetzt, was sich gegen den Abbau unveräußerlicher Rechte gestellt hat. Und, das sei nicht vergessen, die haben einen Großteil der Organisationen der Zivilgesellschaft an den eigenen Finanztropf gehängt und zu eigenen Propagandatrupps umgewandelt.

Dr. Gerhard Mersmann, 26.10.2025, https://form-7.com/2025/10/26/scheindebatten/

In seinem Artikel kritisiert Gerhard Mersmann die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Zustände, die von Scheindebatten und Symbolpolitik geprägt sind, während dringende Probleme wie Kriege, wirtschaftliche Krisen und soziale Ungleichheit ignoriert werden. Mersmann argumentiert, dass die Verantwortlichen im eigenen Land sitzen und durch Passivität sowie Hörigkeit zur Verschärfung der Situation beigetragen haben, anstatt konstruktive Lösungen zu suchen. Er fordert einen Aufstand gegen diese Missstände sowie einen Fokus auf echte Reformen in Bereichen wie Frieden, Steuersystem, Gesundheit, Bildung und Kunst.

Mikroplastik stört den Stoffwechsel von Frauen und erschwert das Abnehmen. |

Mikroplastik ist in vielen alltäglichen Produkten und Lebensmitteln enthalten. Es kann insbesondere bei Frauen den Stoffwechsel stören und die Gewichtsreduktion erschweren.

Mikroplastik ist in unserer modernen Welt allgegenwärtig und kann den Stoffwechsel von Frauen erheblich belasten, wodurch eine Gewichtsreduktion erschwert wird. Die winzigen Plastikpartikel gelangen über Nahrungsmittel, Kleidung und Alltagsprodukte in den Körper und können Entzündungen sowie hormonelle Dysbalancen verursachen. Durch eine bewusste Ernährung, die Reduzierung von Plastik und gezielte Maßnahmen wie das Metabolic-Balance-Programm können Frauen ihre Gesundheit und ihre Gewichtsziele besser unterstützen.

»Mikroplastik im Alltag: Unsichtbare Blockaden für Stoffwechsel und Gewichtsreduktion bei Frauen – In unserer modernen Welt ist Plastik allgegenwärtig: Wir denken oft an Plastiktüten, Verpackungen oder Trinkflaschen – doch die kleinen, unscheinbaren Teilchen, die wir täglich aufnehmen, können unseren Stoffwechsel massiv belasten. Mikroplastik ist überall: in der Luft, in Kleidungsstücken, in Lebensmitteln – und kann insbesondere bei Frauen die Gewichtsreduktion blockieren.
Mit dem Metabolic Balance Programm begleiten wir seit 2007 erfolgreich Frauen beim gesunden Abnehmen. Dieses Programm, kombiniert mit gezielten Maßnahmen gegen Mikroplastik, hilft, Blockaden zu lösen und den Stoffwechsel wieder optimal arbeiten zu lassen.
«, 22.10.2025, https://www.metabolic4you.ch/blog/mikroplastik-im-alltag/