🎙 Der schwere Weg aus dem Doppelleben. Wenn die wahre Liebe ein familiäres Tabu ist.

Michael Steinbrecher spricht mit Mina Karisik. Sie wuchs in einer konservativen Familie mit Migrationshintergrund auf, in der Homosexualität als Tabu galt. Nachdem sie sich mit einem Mann verlobt hatte, entdeckte sie ihre Liebe zu Frauen, die sie viele Jahre lang geheim hielt. Ihre Familie, insbesondere ihr Vater, hatte Probleme damit, ihre Sexualität zu akzeptieren.

Mina erzählt von ihrer Kindheit und Jugend, in der Homosexualität negativ betrachtet wurde. Trotz ihrer Verlobung spürte sie einen inneren Widerstand und begann, ihre Gefühle für Frauen zu akzeptieren, als sie eine alte Freundin wiedertraf. Diese Beziehung führte schließlich dazu, dass sie sich von ihrem Verlobten trennte und mit ihrer Freundin zusammenlebte.

Ein wichtiger Wendepunkt war erreicht, als ihr Ex-Verlobter sie vor ihrer Mutter outete. Mina fühlte sich dadurch verraten und hatte Schwierigkeiten, offen über ihre Sexualität zu sprechen. Im Laufe der Zeit fand sie jedoch den Mut, ihrer Mutter von ihrer Ehefrau zu erzählen, was positiv aufgenommen wurde. Die Reaktion ihres Vaters war anders: Er war schockiert und brach den Kontakt zu Mina ab.

Mina reflektiert über ihre Erfahrungen und betont, wie wichtig es für sie ist, authentisch zu sein und zu ihren Gefühlen zu stehen. Sie hat inzwischen geheiratet und arbeitet daran, die Beziehung zu ihrem Vater zu verbessern. Der Artikel zeigt die Herausforderungen und den Weg zur Selbstakzeptanz und Offenheit in einer schwierigen familiären Situation auf.


Aus der Podcastfolge „Versteckspiel für die wahre Liebe – Mina Karisik“ vom –12.01.2025– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://pdodswr-a.akamaihd.net/swr/nachtcafe/podcast/versteckspiel-fuer-die-wahre-liebe-mina-karisik.m.mp3

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🎙 Eine Gefahr für die Demokratie? Warum Superreiche mehr als nur ihr Geld kontrollieren.

In ihrem Forschungsprojekt untersucht die Soziologin Nicole Burzan Reichtum als komplexes Beziehungsgeflecht innerhalb von Familien und bezieht dabei bereits Vermögen im einstelligen Millionenbereich mit ein.

Die Studie zeigt, dass Familienstrukturen und Vermögenswerte oft durch strikte, langfristige Verträge und Geheimhaltungsregeln untrennbar miteinander verwoben sind. Auffallend ist das Bestreben vieler dieser wohlhabenden Personen, sich selbst als „normal“ darzustellen, um ihren privilegierten Status zu legitimieren und soziale Unterschiede zu verschleiern.

Der Zugang zu den Befragten erwies sich dabei als äußerst schwierig, da Reichtum in Deutschland ein Tabuthema ist und ein großes Maß an Vertrauensaufbau erfordert. Abschließend wird zwischen „kleinem Reichtum“ und Superreichen unterschieden.

Letztere üben einen enormen Einfluss auf Politik und Recht aus, was als schädlich für die Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt bewertet wird.


Aus dem Interview „Vermögende Familien – Warum es mehr Reichtumsforschung braucht“ der Deutschlandfunk-Kultur-Sendung „Studio 9“ vom –13.04.2026-.


Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/04/13/vermoegende_familien_warum_es_mehr_reichtumsforschung_drk_20260413_0740_f26ffcbe.mp3

Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunkkultur.de/vermoegende-familien-warum-es-mehr-reichtumsforschung-braucht-100.html

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