» […] Frei werden wir erst, wenn wir uns mit dem Leben verbünden gegen die Todesproduktion und die permanente Tötungsvorbereitung. Frei werden wir weder durch Rückzug ins Private, ins ‘Ohne mich’, noch durch Anpassung an die Gesellschaft, in der Generale und Millionäre besonders hochgeachtet werden. Frei werden wir, wenn wir aktiv, bewusst und militant für den Frieden arbeiten. […] «
~ Dorothee Sölle, Im Hause des Menschenfressers. Texte zum Frieden., Hamburg 1981
Dorothee Sölle (1929–2003), geborene Nipperdey, war eine deutsche evangelische Theologin, Dichterin und Schriftstellerin sowie eine der wichtigsten Vertreterinnen der feministischen Theologie.
Sie zählt zu den einflussreichsten Theologinnen des Protestantismus und zu den profiliertesten Vertreterinnen eines „anderen Protestantismus”.
Ihre Theologie war untrennbar mit politischem Engagement verbunden. Zentrale Themen waren:
Gottes Vorliebe für die Armen (was sie zu einer führenden europäischen Befreiungstheologin machte).
Die Verknüpfung alltäglicher Lebenserfahrungen (Leiden, Armut, Benachteiligung) mit theologischen Inhalten.
Kritik an der Allmachtsvorstellung über Gott.
Sie war eine Aktivistin und engagierte sich in der Friedens-, Frauen- und Umweltbewegung. Sie war Mitbegründerin des „Politischen Nachtgebets” (1968–1972 in Köln), in dem christlicher Glaube und politisches Handeln in Beziehung gesetzt wurden. Sie setzte sich für Frieden, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung ein und protestierte gegen Aufrüstung.
Obwohl ihr in Deutschland ein Lehrstuhl weitgehend verwehrt blieb, erlangte sie als theologische Schriftstellerin und Rednerin weltweite Bekanntheit. Von 1975 bis 1987 hatte sie jedoch eine Professur für Systematische Theologie am Union Theological Seminary in New York inne.
Alle 23 Sekunden stirbt auf der Erde ein Mensch bei einem Autounfall. Das entspricht knapp 3.700 Menschen pro Tag beziehungsweise 1,35 Millionen pro Jahr. Es handelt sich dabei um die Todesursache Nr. 1 für Kinder und junge Menschen im Alter von 5 bis 29 Jahren. Alle 60 Sekunden wird zudem irgendwo auf der Welt ein Fußgänger totgefahren.
Der Flächenbedarf für das Fahren und Parken von Autos beträgt weltweit schätzungsweise über 500.000 km².
Die weltweiten Ölreserven – einschließlich der extrem umweltschädlichen Fracking-Methode – werden voraussichtlich noch etwa 40 Jahre zur Verfügung stehen. Das Umwelt- und Prognoseinstitut Heidelberg (UPI) prognostiziert für das Jahr 2030 eine Verdopplung des Primärenergieverbrauchs und der CO₂-Emissionen bei Pkw. Die Stickoxid-Emissionen (NO_x) werden demzufolge auf 35 Millionen Tonnen pro Jahr steigen. Auch das äußerst giftige Kohlenmonoxid (CO) wird sich verstärkt bemerkbar machen. Es wird sich fast verdoppeln. Die Kfz-Flotte wird gigantisch wachsen und damit fast alle technischen Fortschritte bei der Entwicklung abgasarmer Motoren zunichte machen. Die Kohlenwasserstoffe (VOC), darunter die besonders toxischen Benzo(a)pyrene und Benzol, werden ebenfalls erheblich zunehmen. Stickstoffdioxid (N₂O), ein äußerst gravierendes Treibhausgas, wird im Gegensatz zu den anderen Giftstoffen durch den Katalysator sogar verstärkt und wird zwei- bis dreimal so hoch sein. Das gesamte belastete Luftvolumen wird bis 2030 auf 600 Millionen km³ pro Jahr steigen.
Stickoxide und Feinstaub werden hauptsächlich durch Autos verursacht. Feinstaub entsteht nicht nur durch die Motoren, sondern auch durch den Abrieb von Fahrbahnasphalt und Fahrbahnmarkierungen, durch Bremsen und durch Staubaufwirbelung. Hauptverursacher von Mikroplastik in Meer, Luft und Organen bis hin zum Gehirn ist der Reifenabrieb (ein Drittel bis 60 %).
Das Auto führt Krieg gegen Menschen, Umwelt und …
mein absolutes Lieblingsauto ist für mich Mazda Xedos 6
… ein gesundes Klima. Ein Auto produziert im Durchschnitt bei seiner Herstellung einen „ökologischen Rucksack” von 30 Tonnen CO₂. Und der ökologische Rucksack eines Elektroautos ist sogar noch viel größer. Elektroautos sind nur im Kleinwagenbereich effizient – und selbst dann nur, wenn erneuerbare Energien einen überwältigenden Anteil haben. Dies wird jedoch erst 2040 bzw. vielleicht sogar erst 2050 der Fall sein. Das heißt, allenfalls als kleines Nischenprodukt ist das E-Auto sinnvoll – und auch nur im Rahmen einer wirklichen Verkehrswende, in der das Auto kein Massenverkehrsmittel mehr ist.
Ich war auf Dienstreisen oft mit Mietwagen unterwegs. Bis 2014 habe ich selbst diverse Autos gefahren. Ich habe fast alle Automarken gefahren. Mein erster Wagen war ein zitronengelber VW Käfer. Dem trauere ich noch heute hinterher. Nach diesem VW fuhr ich privat einen Fiat und einen Renault, dann lange Jahre diverse Mazdas und den „kleinen” Xedos (die Luxusmarke von Mazda mit einem samtenen Motor). Von allen Autos, die ich selbst gefahren habe, sind der VW Käfer (vermutlich ein 1200 L) und der Mazda Xedos 6 meine beiden absoluten Favoriten. Der Xedos 6 war das Einstiegsmodell der Premium-Linie von Mazda und wird oft als eine der formschönsten Limousinen seiner Zeit bezeichnet. Er hatte einen sehr kompakten 2,0-Liter-V6-Motor mit 144 PS, der für seine extreme Laufruhe bekannt war. Er hatte sehr runde, organische Formen und einen extrem niedrigen Luftwiderstandswert. –
» […] Bei uns gibt es immer noch Menschen, die selbst aus zwei Kriegen nicht viel, nicht genug gelernt haben. Es gibt Menschen hierzulande, die müssen unbedingt einen dritten Krieg vorbereiten, die fühlen sich mit mehr Militarismus und mehr Atombomben sicherer. […] «
~ Dorothee Sölle, Im Hause des Menschenfressers. Texte zum Frieden., Hamburg 1981
Dorothee Sölle (1929–2003), geborene Nipperdey, war eine deutsche evangelische Theologin, Dichterin und Schriftstellerin sowie eine der wichtigsten Vertreterinnen der feministischen Theologie.
Sie zählt zu den einflussreichsten Theologinnen des Protestantismus und zu den profiliertesten Vertreterinnen eines „anderen Protestantismus”.
Ihre Theologie war untrennbar mit politischem Engagement verbunden. Zentrale Themen waren:
Gottes Vorliebe für die Armen (was sie zu einer führenden europäischen Befreiungstheologin machte).
Die Verknüpfung alltäglicher Lebenserfahrungen (Leiden, Armut, Benachteiligung) mit theologischen Inhalten.
Kritik an der Allmachtsvorstellung über Gott.
Sie war eine Aktivistin und engagierte sich in der Friedens-, Frauen- und Umweltbewegung. Sie war Mitbegründerin des „Politischen Nachtgebets” (1968–1972 in Köln), in dem christlicher Glaube und politisches Handeln in Beziehung gesetzt wurden. Sie setzte sich für Frieden, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung ein und protestierte gegen Aufrüstung.
Obwohl ihr in Deutschland ein Lehrstuhl weitgehend verwehrt blieb, erlangte sie als theologische Schriftstellerin und Rednerin weltweite Bekanntheit. Von 1975 bis 1987 hatte sie jedoch eine Professur für Systematische Theologie am Union Theological Seminary in New York inne.
Meiner Meinung nach gehen Kreativität und Fantasie Hand in Hand. Eine lebhafte Fantasie hatte ich schon, so lange ich zurückdenken kann. Als Kind konnte ich stundenlang mit Legosteinen spielen. Ich schuf mir Handelsflotten und Wohnlandschaften und erweckte sie zum Leben. Später bekam ich eine elektrische Eisenbahn geschenkt, die ihr eigenes Zimmer bei meiner Oma mütterlicherseits hatte. Dort verbrachte ich viele Stunden an ungezählten Tagen. Ich simulierte einen Bahnbetrieb. Bis zum Beginn meiner Pubertät fuhr ich nicht einfach Fahrrad, sondern stellte mir vor, ich sei ein Fernfahrer, der mit seinem langen Sattelschlepper die Welt befährt.
Zur Verabschiedung meiner Berufsschulklasse am Ende meiner Ausbildung kreierte ich eine mehrere Seiten lange Bierzeitung mit dem Titel „Das Leben geht weiter“.
Ende meiner zwanziger Jahre besuchte ich einen Grundkurs Niederländisch. Wir sollten uns auf Niederländisch eine Fortsetzungsgeschichte ausdenken und niederschreiben. Ik liet een blinde vrouw door een park dwalen. Der Titel lautete „De blinde vrouw”.
Danach kam eine lange, fantasielose Zeit. Meine Kreativität beschränkte sich darauf, eigene Mixtapes für CDs, MDs …
Kreativität This is not a love letter bedingt Fantasie
… und MP3-Player zu erstellen.
Mit meinem ersten WordPress.com-Blog kehrten Fantasie und Kreativität allmählich zurück. Erst als ich regelmäßig an einem Schreibprojekt teilnahm, waren Fantasie und Kreativität wieder präsent. Die Geschichten durften nicht länger als 300 Wörter sein. Es wurden jeweils drei Wörter vorgegeben, die im Text sinnvoll erscheinen mussten. Also dachte ich mir kleine Geschichten aus. Oder ich verdichtete Erlebtes, Gesehenes im Kino oder im Fernsehen oder Gelesenes auf 300 Wörter.
Dann hatte ich mich auch an Gedichten versucht, doch damit war ich weniger glücklich, bis ich die Form des Haikus entdeckte.
Zurzeit lebe ich meine Kreativität durch die Beantwortung der „Daily Prompts” aus und baue dort jeweils ein Haiku ein. –
P. S.: Ich kann auch außergewöhnliche Liebesbriefe schreiben. Von romantisch schmachtend bis absolut sachlich – ich habe einmal einen Liebesbrief als sachliche „Bewerbung” formuliert. Keiner meiner vier Liebesbriefe der vergangenen Jahrzehnte bewirkte etwas. Bei den Empfängerinnen. Bei mir schon: Frustration und Trauer. Es lag nicht an den Liebesbriefen. Vergebliche Liebesmüh – ich schreibe keine mehr. (-;
Heimweh. Jan hat Heimweh. Sehnsucht. Jan hat Sehnsucht.
Er ist Architekt und arbeitet für ein international tätiges Architekturbüro. Seit sechs Wochen ist er in Katar. Er beaufsichtigt den Bau eines Wolkenkratzers.
Es ist nicht sein erster Auslandsaufenthalt. Aber ihm fallen sie immer schwerer. Erst in zwanzig Wochen kann er über Weihnachten nach Hause.
Zuhause ist das moderne Energieeffizienzhaus am Stadtrand. Zuhause sind seine Frau Zoé, seine Tochter Sophie, sein Sohn Paul, Wuff, der Hund, und Miau, die Katze.
Jeden zweiten Abend haben sie Facetime. Das verstärkt sein Heimweh und seine Sehnsucht.
Heimweh nach Hause. Sehnsucht nach seinen Kindern, nach seiner Frau, nach ihrer liebevollen Art, ihrem duftenden Haar und ihrer samtenen Haut.
Jeden zweiten Abend stellt er das Bild von sich und seiner Familie auf den Schreibtisch, hält inne und betrachtet es mit liebevollem Blick gedankenverloren.
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