Diese Bücher möchte ich lesen:

Diese Frage lässt sich sowohl allgemein als auch konkret beantworten.

Ich beantworte sie allgemein: Ich lese Sachbücher (wenn sie flüssig zu lesen sind), Romane, philosophische Essays, psychologische Populärliteratur, Science-Fiction, Thriller oder Skurriles. Fünfundneunzig Prozent aller Bücher kaufe ich aufgrund von Empfehlungen, Rezensionen, gesehener oder gehörter Interviews oder Gesprächen mit den Autorinnen und Autoren. Fünf Prozent kaufe ich, indem ich in einer Buchhandlung stöbere.

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Ein Bett im Café wäre schön. | dailyprompt

Ich möchte mich nicht an einen bestimmten Ort zum Lesen und Schreiben gebunden fühlen. Ich möchte überall lesen und schreiben können. Überall dort, wo es objektiv möglich ist.

Seit ein paar Jahren lese ich meine Zeitschriftenabonnements vorwiegend in meinen Lieblingscafés. Betrete ich das eine Lieblingscafé, empfängt mich stets eine familiäre Atmosphäre. Es ist gleichgültig, wer der oder die Barista des Tages ist, wer gerade für den Service zuständig ist oder wie voll oder leer es ist. Trotz der eng gestellten Tische in dem relativ kleinen Raum und der großen Geräuschkulisse versinke ich in meine Lektüre und komme für ein bis zwei Stunden in einen Leseflow.

Das andere Lieblingscafé wird von einer Bäckerei-Kette betrieben, hier ist nichts familiär. Wenn ich mit meinem Kaffee auf dem Tablett in die obere Etage gehe, geht mein Herz auf und ich finde Ruhe. Es ist ein großer, weiträumiger Ort mit einer hohen Decke. Ich habe Luft zum Atmen und Raum, mich auszudehnen. Nie begegne ich einem Gast ein weiteres Mal. Ich habe einen Lieblingsplatz: einen kleinen Tisch mit zwei gemütlichen, sesselähnlichen …

lesen im Bett und
schreiben lesen in Cafés
Schreibtisch Notizbuch

… Stühlen, der etwas abseits des Hauptgangs liegt. Hier ist es nie laut. Die Unterhaltungen sind gedämpft. Ich vergesse die Zeit und versinke in meine Lektüren.

Aus beiden Cafés komme ich tiefenentspannt wieder zu Hause an.

Bücher – grundsätzlich nur eBooks – lese ich in meinem Hochbett. Die Zimmerdecke ist zum Greifen nah, ich lege den Kopf auf zwei Kopfkissen, im Winter bin ich unter meiner kuscheligen, warmen und schweren Winterbettwäsche eingepackt, im heißen Sommer bin ich nur leicht bedeckt.
Mir gelingt es bislang nicht, Bücher in der Öffentlichkeit zu lesen, dafür brauche ich Ruhe um mich herum.

Ich schreibe hauptsächlich an meinem Schreibtisch und lasse die Buchstaben, Wörter und Sätze direkt aus dem Kopf über die Finger und die Tastatur in mein OneNote fließen. Ansonsten habe ich unterwegs immer mein „Focus Day“-Notizbuch im Format B5 mit linierten Seiten dabei, sodass ich zu jeder Zeit und an jedem Ort schreiben kann. Ich schreibe in meinen Lieblingscafés, auf Parkbänken, in Zügen, in Wartezimmern usw., immer dann, wenn ein Gedanke flüchtig zu werden droht und deshalb schnell festgehalten werden muss.

Täglicher Schreibanreiz
Du könntest deinen perfekten Platz zum Lesen und Schreiben schaffen. Wie würde er aussehen?

You get to build your perfect space for reading and writing. What’s it like? | Sie können sich Ihren perfekten Raum zum Lesen und Schreiben gestalten. Wie sieht er aus?

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Faszinosum.

Täglicher Schreibanreiz
Warum bloggst du?

Das WWW ist für mich einfach faszinierend.

In der ersten Hälfte der 1990er Jahre wurde ich beruflich zu einer Schulung über Microsoft-Office-Produkte entsandt, die noch unter dem Betriebssystem MS-DOS liefen.

Ich war angefixt.

Als ALDI 1995 den ersten Desktop-PC verkaufte, war ich sofort dabei. Er wurde noch mit Windows 3.1/3.11 ausgeliefert, mit der Option, auf Windows 95 upzugraden.

Am 25.10.1996 veröffentlichte Manfred Dworschak in DIE ZEIT den Artikel „Homepages: Private publizieren kostenlos im WWW – Wir selbst besitzen die herrliche Macht” und ich besorgte mir sofort eine eigene Domain und bastelte mir eine eigene Website.

Seitdem „publiziere” ich. (-;

Ich bezeichne mich bis heute nicht als Blogger, da ich nur selten das Zeitgeschehen selbst kommentiere.

Meine Leidenschaft galt von Anfang an dem Teilen von Informationen, die nicht im Mainstream veröffentlicht wurden oder in ihm untergegangen sind.

Schon in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre gab es viele kritische Artikel, die sich mit dem Handeln (Tun oder Unterlassen) der Gewählten auseinandersetzten.

Erst nach 9/11 begann die Zeit, in der diese Kritiker nach und nach das Etikett „Verschwörungstheoretiker” verpasst bekamen.
„Das erste Opfer eines Krieges ist die Wahrheit.“

Heute werden bereits die ersten kritischen Blogger beispielsweise von der EU und Deutschland sanktioniert und es wird versucht, ihre berufliche und finanzielle Existenz zu vernichten.

Für eine Demokratie ist Meinungsvielfalt überlebenswichtig, denn erst aus der Vielfalt unterschiedlicher Meinungen kann man sich eine eigene Meinung bilden. Es braucht einen breiten Diskursraum.

Und Bildung kommt bekanntlich nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene.

Ich blogge also, um Informationen, Gedanken und Meinungen, die ich selbst beim Lesen und Hören aufgeschnappt habe und die ich für allgemein interessant halte, zu teilen.