In der ersten Hälfte der 1990er Jahre wurde ich beruflich zu einer Schulung über Microsoft-Office-Produkte entsandt, die noch unter dem Betriebssystem MS-DOS liefen.
Ich war angefixt.
Als ALDI 1995 den ersten Desktop-PC verkaufte, war ich sofort dabei. Er wurde noch mit Windows 3.1/3.11 ausgeliefert, mit der Option, auf Windows 95 upzugraden.
Am 25.10.1996 veröffentlichte Manfred Dworschak in DIE ZEIT den Artikel „Homepages: Private publizieren kostenlos im WWW – Wir selbst besitzen die herrliche Macht” und ich besorgte mir sofort eine eigene Domain und bastelte mir eine eigene Website.
Seitdem „publiziere” ich. (-;
Ich bezeichne mich bis heute nicht als Blogger, da ich nur selten das Zeitgeschehen selbst kommentiere.
Meine Leidenschaft galt von Anfang an dem Teilen von Informationen, die nicht im Mainstream veröffentlicht wurden oder in ihm untergegangen sind.
Schon in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre gab es viele kritische Artikel, die sich mit dem Handeln (Tun oder Unterlassen) der Gewählten auseinandersetzten.
Erst nach 9/11 begann die Zeit, in der diese Kritiker nach und nach das Etikett „Verschwörungstheoretiker” verpasst bekamen. „Das erste Opfer eines Krieges ist die Wahrheit.“
Heute werden bereits die ersten kritischen Blogger beispielsweise von der EU und Deutschland sanktioniert und es wird versucht, ihre berufliche und finanzielle Existenz zu vernichten.
Für eine Demokratie ist Meinungsvielfalt überlebenswichtig, denn erst aus der Vielfalt unterschiedlicher Meinungen kann man sich eine eigene Meinung bilden. Es braucht einen breiten Diskursraum.
Und Bildung kommt bekanntlich nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene.
Ich blogge also, um Informationen, Gedanken und Meinungen, die ich selbst beim Lesen und Hören aufgeschnappt habe und die ich für allgemein interessant halte, zu teilen.
Sag einmal, wohin werden wir rennen, sag einmal, wohin werden wir rennen, wohin werden wir rennen am letzten Tag?
Rennen wir dann zum Wald, und der Wald schreit: Ich bin schon verbrannt! Der Wald schreit: Ich bin schon verbrannt! Ich bin längst im Rauch aufgegangen! Und ich schrei: Wald! Wald, wer hat dir dieses Feuer gelegt? Wer hat dir dieses Feuer gelegt?
Sag, wer war das? Keiner weiß, wie lange es noch so weitergeht, keiner weiß, wie lange es noch so weitergeht, keiner weiß, wie lange es noch so weitergeht, keiner weiß, wie lange.
Keiner weiß, was der „Gescherte“ (der Mächtige / der mit Macht spielt) noch alles vorhat, keiner weiß, was der Gescherte noch alles vorhat, was der Gescherte noch alles vorhat, drüben in Amerika.
Keiner weiß, wann wieder einer durchdreht, keiner weiß, wann wieder einer durchdreht, wann wieder einer durchdreht, keiner weiß, ob heute.
Hey, sag einmal, wohin soll das gehen? Hey, sag einmal, wohin sollen wir gehen? Wohin sollen wir gehen am letzten Tag?
Sogar die Kinder zeigen schon auf die Sünder, sogar die Kinder zeigen schon auf die Sünder, sogar die Kinder zeigen schon auf die Sünder, an jedem freien Tag.
Power! (Power … wiederholt)
Keiner weiß, wie lange es die Welt noch geben wird, keiner weiß, wie lange es die Welt noch geben wird, wie lange es die Welt noch geben wird, keiner weiß, wie lange.
Keiner weiß, wie lange unser Haus noch steht, keiner weiß, wie lange unser Haus noch steht, wie lange unser Haus noch steht, keiner weiß, wie lange.
Wo ist dann noch ein Rennen, wenn alles brennen wird? Wo ist dann noch ein Rennen, wenn alles brennen wird, wenn alles brennen wird am letzten Tag?
Sogar die Kinder zeigen schon auf die Sünder, sogar die Kinder zeigen schon auf die Sünder, sie zeigen schon auf die Sünder an jedem freien Tag.
Power! (Power … wiederholt)
Der Song „Sünder” von Hubert von Goisern ist ein warnendes, beinah apokalyptisches Lied.
Er beschreibt ein Gefühl der Unsicherheit über die Zukunft: Niemand weiß, wie lange die Welt noch existieren oder „unser Haus“ noch stehen wird.
Das Bild des brennenden Waldes steht für die Zerstörung der Natur sowie für von Menschen verursachte Katastrophen.
Mit dem „Gescherte“ (wörtlich: der Geschorene, sinnbildlich: jemand Mächtiges oder Skrupelloses, eventuell Politiker oder Anführer) kritisiert er jene, die über die Zukunft der Welt entscheiden und deren Handlungen gefährlich sind.
Auch die Gefahr von Gewalt und Kriegen klingt an („wann wieder einer durchdreht“).
Besonders eindringlich ist die Stelle, an der sogar die Kinder die Schuldigen erkennen, was bedeutet, dass die Verantwortungslosigkeit unübersehbar geworden ist.
Den Refrain „Power“ kann man als ironische Kritik am Machtstreben und am blindem Fortschrittsglauben deuten.
Insgesamt ist das Lied eine Klage über Umweltzerstörung, politische Machtspiele und den drohenden Untergang, verbunden mit der Frage: „Wohin soll das noch führen?”
He sog amoi wohi wern ma rennen He sog amoi wohi wern ma rennen Wohi wern ma rennen Am letztn Tog
Rennen ma donn zum Woid Und da Woid schreit: I bin schun verbrennt Da Woid schreit: I bin schun verbrennt I bi schu long im Rauch aufgongen Und i schrei: Woid! Woid, wer hot des Feier dir glegt? Wer hot des Feier dir glegt?
Sog, wer is des gwen Koana woaß wia longs nu so dahin geht Koana woaß wia longs nu so dahin geht Koana woaß wia longs nu so dahin geht Koana woaß wia long
Koana woaß wos der Gscherte nu olls vur hot Koana woaß wos der Gscherte nu olls vor hot Wos der Gscherte nu olls vor hot Drübn in Amerika