Enteignung der Enteigner. | Zitat

» […] Lenin schrieb zu seiner Zeit eine Abhandlung mit dem Titel „Der Imperialismus als höchstens Stadium des Kapitalismus“. Darin befasste er sich vor allem mit den zunehmend die ganze Gesellschaft umfassenden Wirtschaftsformen, die im Gegensatz zum privaten Eigentum standen.

Dieser Zustand war zu seiner Zeit in Ländern wie Deutschland, England und Frankreich fortgeschritten, allerdings nicht in Russland. Dennoch nutzte er die Erkenntnis, um seine Anhängerschaft davon zu überzeugen, dass die Zeit reif sei für die Expropriation [Anm.: Enteignung] der Expropriateure.

Revolutionstaktisch war ihm das schließlich auch gelungen. Die These sei allerdings erlaubt, dass alles, was in dieser Schrift stand und aus ihr folgte, gänzlich anders verlaufen wäre, hätten die damaligen Zustände die Form gehabt, über die sie heute verfügen.

Die Eigentumsverhältnisse unserer Tage sind das kurioseste, was Kapitalismus und Imperialismus je hervorgebracht haben. Marxens häufig kolportierter Satz, dass etwas mit einer Gesellschaft, die ungeheure Dimensionen von Reichtum schafft, aber nicht in der Lage sei, die Armut zu verringern, nicht stimmen könne, war nie zutreffender als heute. […] «

~ Dr. Gerhard Mersmann, Imperialismus ohne Schminke, 12.12.2025, https://form-7.com/2025/12/12/imperialismus-ohne-schminke/

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Werteverrat und Medienmacht | Zitat

» […] Und obwohl immer so schön von Werten und den Prinzipien die Rede war, zu deren Gunsten man die Interessen des Landes auch einmal hinten anstellen müsse, haben sie alles verraten, was mit den Werten und dem politischen System zusammenhängt.

Wem fallen bei der Betrachtung dieser Entourage noch Begriffe ein wie Freiheit, Recht, Einigkeit, Loyalität, Frieden, Solidarität, Vernunft, Gerechtigkeit, Vertrauen?

Sehen Sie sich die Gesichter derer an, die aktiv auf den jetzigen Zustand hingearbeitet haben und beantworten Sie die Frage.

Und vergessen Sie bitte nicht, sich bei der Lektüre der als gemäßigt geltenden Monopolistenblätter nach der viel beklagten Quelle von Hass und Hetze zu suchen! […] «

~ Dr. Gerhard Mersmann, Strategiepapier der USA: „Oh, welch ein Malheur!“, 09.12.2025, https://form-7.com/2025/12/09/strategiepapier-der-usa-oh-welch-ein-malheur/

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A, W, BL, H, 75, HST, HRO, HWI, HL, KI, FL, HH, C…, G…, A, D…, DK, EF, WE, J, DD | dailyprompt

In vielen Dingen bin ich ein intrinsisch motivierter Mensch. Beim Reisen ist das jedoch nicht der Fall. Da brauche ich extrinsische Motivation. Umgangssprachlich: den Tritt in den Hintern.

Im sozialen Netzwerk „Wer kennt wen?” (2006 bis 2009) gab es im Profil die Rubrik „Besuchte Orte” oder so ähnlich. Ich hatte mir den Spaß erlaubt und versucht, mich an alle besuchten Städte zu erinnern. Für ein Daily Prompt vor wenigen Tagen hatte ich die Liste noch einmal aktualisiert. In meiner Erinnerung sind es knapp über 200 Städte (vom Dorf bis zur Großstadt). In die meisten geriet ich durch Zufall und nicht mit dem bewussten Ziel, genau diese Städte zu besuchen.

Vielleicht „treibt” mich ja irgendwann eine extrinsische Motivation in diese Städte:

~ Prag, Wien, Bratislava, Budapest
Vor allem Wien. Österreich war das Urlaubsland meiner Kindheit: Steiermark, Salzburg, Flachau. Wien kenne ich …

Prag Wien Erfurt Kiel
Stralsund Budapest Wales
Helsinki Dresden

… nur aus dem Fernsehen. Meist aus Kriminalfilmen und Thrillern. Ich mag den Dialekt. Den Wiener Schmäh. Josef Hader, den ich sehr schätze, lebt in Wien. „Spuren des Bösen“, eine in Wien spielende TV-Thriller-Reihe, ist eines meiner TV-Highlights. Genial sind der Regisseur Andreas Prochaska und die Bücher von Martin Ambrosch. Und als leidenschaftlicher Kaffeetrinker hoffe ich auf die Wiener Kaffeehäuser.

~ Paris
Als Schüler war ich mit meiner Schulklasse für eine Woche in Paris und habe bei einer französischen Familie gewohnt.

~ Stralsund, Rostock, Wismar, Lübeck, Kiel, Flensburg, Hamburg

~ Wales, Brighton

~ Helsinki, Stockholm, Oslo, Kopenhagen.

~ Erfurt, Weimar, Jena, Dresden
In den drei Erstgenannten war ich bereits. Leider jeweils nur für eine Übernachtung. Gera und Chemnitz gehören auch dazu. Die Besuche haben mir Lust auf mehr als nur eine Übernachtung gemacht.

Ich lasse mich auch für andere Städte gerne begeistern.

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Welche Städte möchtest du besuchen?
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»So bitter es ist, die gesamte öffentliche Rentendebatte ist in einer postfaktischen Ära angekommen und das verheißt nichts Gutes.«

Rentenstreit – Debattieren in postfaktischen Zeiten

In seinem Artikel analysiert Jens Berger die aktuelle Debatte um die Rentenreform in Deutschland kritisch und entlarvt die verbreiteten Narrative als irreführend. Berger argumentiert, dass die behaupteten Probleme des Rentensystems – insbesondere die steigenden Kosten und der demografische Wandel – nicht den Fakten entsprechen und oft politisch motiviert sind. Er weist darauf hin, dass die tatsächlichen finanziellen Belastungen aus versicherungsfremden Leistungen resultieren und nicht aus dem Umlagesystem selbst. Zudem stellt er den Generationenkonflikt als künstlich konstruiert dar, da die Reformen vor allem die jüngeren Jahrgänge betreffen würden, während die älteren Generationen weitgehend unberührt blieben. 11.12.2025 https://www.nachdenkseiten.de/?p=143491

Zusammenfassung des Artikels „Rentenstreit – Debattieren in postfaktischen Zeiten“ von Jens Berger

~~ Objektive Fakten:

~ Der demografische Wandel führt dazu, dass mehr Menschen im Rentenalter stehen als junge Menschen in den Arbeitsmarkt eintreten.

~ Die gesetzlichen Altersrenten umfassen versicherungsfremde Leistungen, die durch Steuerzuschüsse finanziert werden.

~ Studien zeigen, dass die Bundeszuschüsse zur Rentenversicherung konstant unter den tatsächlich erbrachten versicherungsfremden Leistungen liegen.

~ Der Anteil der Bundeszuschüsse am Bruttoinlandsprodukt ist in den letzten 20 Jahren von 3,4 % auf 2,7 % gesunken.

~ Die Rentenversicherung ist ein Absicherungssystem für Arbeitnehmer:innen und könnte durch eine Erweiterung der Finanzierungsbasis ein höheres Rentenniveau erreichen.

~~ Meinungen des Autors:

~ Die öffentliche Debatte über die Rentenfinanzierung wird von falschen Narrativen und Katastrophenszenarien dominiert, die nicht den Fakten entsprechen.

~ Die Behauptung, das Rentensystem sei nicht mehr tragbar, ist nachweislich falsch.

~ Der demografische Wandel wird überbewertet und stellt kein unabwendbares Problem für die Rentenversicherung dar.

~ Die Diskussion über einen Generationenkonflikt ist irreführend, denn die Reformen betreffen vor allem zukünftige Generationen und nicht die aktuellen Rentner.

~ Die „jungen Abweichler“ der CDU, die als Vertreter der jungen Generation inszeniert werden, handeln möglicherweise nicht im besten Interesse ihrer eigenen Generation.

~ Die öffentliche Rentendebatte ist in einer „postfaktischen Ära” angekommen, was zu einer Verzerrung der Tatsachen führt.

Der Artikel kritisiert die vorherrschenden Narrative in der Rentendebatte und plädiert für eine sachlichere, faktenbasierte Diskussion.

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Sein | dailyprompt

Diese Frage öffentlich zu beantworten, hat etwas von „Fishing for Compliments”.

„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“ Das ist Vaclav Havels grundlegende Definition von Hoffnung. In diesem Sinne hoffe ich, dass mein Dasein und mein Dagewesen-Sein für einige Menschen und Tiere einen Sinn hatte, hat bzw. gehabt haben wird.

Mit „Leute” sind die Menschen im Allgemeinen, gewöhnliche Menschen, oder die Menschen gemeint, die zum inneren Kreis der Familie gehören.

Was die Menschen im Allgemeinen über mich sagen und sagen werden, interessiert mich relativ wenig. Wenn ich etwas davon höre, nehme ich es zur Kenntnis. …

nur wer liebt lebt er
hat geliebt, er hat gelebt
und er war lebhaft

… Die Menschen aus meinem inneren Kreis könnten sagen, dass ich sie geliebt habe, dass ich respektvoll und wertschätzend mit ihnen umgegangen bin und dass ich immer versucht habe, mein Bestes zu geben. Da mein Bestes immer nur durchschnittlich ist (siehe einen vorhergehenden Daily Prompt), werde ich auch Erwartungen enttäuscht haben.

Und dann gibt es noch die Leute, die mir ans Herz gewachsen sind, mir ans Herz gewachsen waren und mir noch ans Herz wachsen werden. Ich hoffe, dass sie es gespürt haben, dass sie es spüren und dass sie es spüren werden.
Und dass sie über mich sagen: Er hat geliebt. Er hat gelebt. Er war lebhaft.

Täglicher Schreibanreiz
Nenne uns eine Sache, von der du hoffst, dass die Leute sie über dich sagen.
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Trump: „Amerika bleibt, mit seinen gottgegebenen natürlichen Rechten … die größte und erfolgreichste Nation der Menschheitsgeschichte und die Heimat des Friedens auf Erden,“

Gottes mächtigstes Land – wieder und für immer!

In dem Artikel wird die „National Security Strategy” von US-Präsident Donald Trump analysiert. Diese fordert aggressive Interventionen der USA auf globaler Ebene, insbesondere in Europa und Asien, ohne Russland und China direkt anzugreifen. Trump propagiert eine Rückkehr zu traditionellen imperialen Praktiken der USA, einschließlich der Modernisierung der Monroe-Doktrin. Er sieht die USA als die größte Nation mit einem gottgegebenen Recht zur globalen Expansion. Die Strategie betont militärische Stärke, wirtschaftliche Dominanz und den Einsatz von „Soft Power”, um den Einfluss der USA zu sichern. Gleichzeitig wird die Unterstützung für rechtsextreme Regierungen und nationalistische Bewegungen in verschiedenen Ländern hervorgehoben. Insgesamt wird eine aggressive Außenpolitik skizziert, die auf Kontrolle und Einflussnahme abzielt und andere Staaten, insbesondere China, als Bedrohung betrachtet. 10.12.2025 https://www.nachdenkseiten.de/?p=143409

Zusammenfassung des Artikels: „Gottes mächtigstes Land – wieder und für immer!“

~~ Objektive Fakten:

~ In seiner National Security Strategy fordert US-Präsident Donald Trump Interventionen der USA auf allen Kontinenten, während er sich gegenüber Russland und China zurückhält.

~ Trump beschreibt die USA als die größte und erfolgreichste Nation der Menschheitsgeschichte sowie als Heimat des Friedens.

~ Die Strategie sieht eine Stärkung des Militärs, der Wirtschaft, des Energiesektors und der Soft Power der USA vor.

~ Trump aktualisiert die Monroe-Doktrin, welche die US-Expansion sowie das Interventionsverbot für ausländische Kräfte festlegt.

~ Seit ihrer Gründung haben die USA kein Außenministerium, sondern ein Staatsministerium und führten Kriege unter dem Begriff „Department of War”.

~ Die Strategie sieht vor, dass europäische und asiatische Länder ihre Rüstungsbudgets erhöhen und US-Rüstungsgüter erwerben.

~ Trump unterstützt nationalistische und rechtsextreme Kräfte in verschiedenen Ländern und steht hinter der Politik Israels im Nahen Osten.

~~ Meinungen des Autors:

~ Werner Rügemer kritisiert Trumps Strategie als eine Rückkehr zu imperialen Praktiken und als Ausdruck einer aggressiven Kapitalistenfraktion.

~ Er betrachtet Trumps Behauptung, ein Friedensstifter zu sein, als Vorwand für wirtschaftliche Interessen und Investitionen.

~ Rügemer interpretiert die US-Politik als imperialistisch und als Fortsetzung historischer Praktiken, die auch ethnische Säuberungen und Völkermord legitimieren.

~ Der Autor äußert Skepsis über die Fähigkeit der USA, ihre globale Führungsposition angesichts der wachsenden Multipolarität und der Selbstorganisation anderer Länder zu behaupten.

~ Er beschreibt die Unterstützung Trumps für rechtsextreme Kräfte und kritisiert europäische Politiker, die sich Trump unterwerfen.

~ Rügemer stellt die Legitimität der US-Interventionen und die Rhetorik Trumps infrage, indem er auf die historische Rolle der USA in internationalen Konflikten hinweist.

Insgesamt vermittelt der Artikel eine kritische Sicht auf Trumps Außenpolitik und deren langfristige Auswirkungen auf die globale Ordnung.

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