🙈 🙉 🙊 12.000 Hitzetote und ein schweigender Kanzler: Das Versagen beim Hitzeschutz

Im Gespräch mit Luisa Neubauer werden die schwerwiegenden Auswirkungen der durch den Klimawandel verursachten Hitzewellen in Deutschland thematisiert. Bis Ende Juli 2026 gab es bereits rund 12.000 Hitzetote. Neubauer kritisiert die Bundesregierung dafür, dass sie die Verantwortung für den Hitzeschutz auf die Kommunen abwälzt und selbst keinen ernsthaften Plan für den Klimaschutz vorweisen kann.

Sie hebt hervor, dass die Hitze nicht alle Menschen gleichermaßen betrifft. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Babys und Menschen mit gesundheitlichen Problemen. Auch soziale Unterschiede spielen eine Rolle: Menschen mit niedrigem Einkommen leben oft in weniger geeigneten Wohnverhältnissen und können sich keinen ausreichenden Schutz vor der Hitze leisten.

Neubauer fordert daher einen nationalen Hitzeschutzplan, wie ihn Frankreich bereits seit über 20 Jahren hat. Sie betont, dass die Regierung dringend handeln muss, um die Menschen zu schützen und die Klimakrise ernst zu nehmen. Ansonsten könnten die Folgen noch schlimmer werden. Es sei wichtig, dass die Regierung Verantwortung übernimmt und der Realität ins Auge blickt.


Aus dem Interview „Luisa Neubauer – „Die Hitze trifft alle, aber nicht alle gleich““ der Deutschlandfunk-Sendung „Information und Musik“ vom –09.08.2026-.


Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/08/09/5_jahre_weltklimabericht_der_uno_wo_bleibt_der_hitzeplan_dlf_20260809_0811_1684beac.mp3

Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/5-jahre-weltklimabericht-der-uno-wo-bleibt-der-hitzeplan-luisa-neubauer-100.html

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