Der Artikel beschreibt, dass verschiedene Kipppunkte im Klimasystem, insbesondere bei Korallenriffen und in der Westantarktis, bereits überschritten wurden. Dies wird zu irreversiblen ökologischen Veränderungen und einem Anstieg des Meeresspiegels führen.
In seinem Artikel thematisiert Tino Eberl die bereits überschrittenen Kipppunkte im Klimasystem, insbesondere im Hinblick auf Korallenriffe und die Westantarktis. Diese haben gravierende Folgen für das globale Ökosystem. Eberl weist darauf hin, dass die Erderwärmung und die damit verbundenen Veränderungen – wie die Erwärmung der Ozeane und die Zunahme von Waldbränden – zu einem beschleunigten Verlust der Biodiversität und zu irreversiblen Schäden führen. Zudem betont er, dass die gegenwärtigen Maßnahmen im Klimaschutz unzureichend sind, um die katastrophalen Auswirkungen der globalen Erwärmung zu stoppen.
»Kipppunkte im Klimasystem: Die ersten sind erreicht – vor 25 Jahren – Die Zeitform klingt komisch, oder? 🤭 Als ich im Jahr 2021 für mein Klimabuch „Der Klimawandel für Einsteiger“ recherchierte, fielen mir in den Studien einige besorgniserregende Dinge auf, von denen in den Medien nichts berichtet wurde. Es drehte sich alles um Kipppunkte und wann sie erreicht werden könnten. In den Dokumenten vom Weltklimarat finden sich Diagramme je Kippelement mit den Temperaturbereichen, in denen ein Kippen erwartet wird.«, 21.10.2025, https://www.oekologisch-unterwegs.de/klimawandel/1140-kipppunkte-im-klimasystem-die-ersten-sind-erreicht-vor-25-jahren.html
Der Artikel kritisiert die Vorstellung, Verbrennungsmotoren könnten zukünftig mit synthetischen Kraftstoffen wie E-Fuels und Biokraftstoffen umweltfreundlich betrieben werden, und hebt die Herausforderungen in Bezug auf die Verfügbarkeit, die Effizienz und die tatsächlichen klimatischen Auswirkungen dieser Kraftstoffe hervor.
In dem Artikel wird die Vorstellung kritisiert, dass Verbrennungsmotoren in Zukunft mit synthetischen Kraftstoffen wie eFuels und Biokraftstoffen umweltfreundlich betrieben werden können. Es wird argumentiert, dass die Produktion dieser Kraftstoffe ineffizient ist und die erforderliche Menge nicht erreicht wird, um eine nennenswerte Alternative zu fossilen Brennstoffen zu bieten. Zudem wird betont, dass Elektrofahrzeuge bereits jetzt eine praktikable und nachhaltige Alternative im Individualverkehr darstellen.
In seinem Bericht warnt der UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, Michael Fakhri, vor der wachsenden Macht multinationaler Konzerne im Nahrungsmittelsektor. Diese führe zu einer Gefährdung des Rechts auf Nahrung sowie zu Umweltproblemen und sozialen Ungleichheiten.
In seinem Bericht „Konzernmacht und Menschenrechte im Nahrungsmittelsektor“ hat der UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, Michael Fakhri, auf die wachsende Dominanz multinationaler Konzerne in der Lebensmittelproduktion hingewiesen. Diese hat negative Auswirkungen auf das Recht auf Nahrung, die Umwelt und die soziale Gerechtigkeit. Insbesondere die deutschen Unternehmen Bayer und BASF werden für ihre marktbeherrschende Stellung in der Agrarindustrie kritisiert, da diese zu höheren Preisen und einer Abhängigkeit der Landwirte führt. Fakhri fordert eine Regulierung der Konzernmacht durch Unternehmensrecht und internationale Abkommen, um die negativen Folgen für Kleinbauern und Verbraucher:innen zu bekämpfen.
»Die Tribute von Big Agro – Der UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung sieht durch die zunehmende Konzentration von Konzernmacht im Lebensmittelsektor die Versorgungssicherheit gefährdet – auch durch deutsche Unternehmen.«, 21.10.2025, https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10162
Weltweit sind Wälder – insbesondere Tropenwälder – durch Waldbrände und illegale Abholzung bedroht. Dies verschärft die Klimakrise und unterstreicht die Notwendigkeit von Maßnahmen zum Schutz und zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder.
Der Artikel behandelt die Bedrohung der Wälder – insbesondere der Tropenwälder – durch Waldbrände und Abholzung, welche durch menschliche Aktivitäten und den Klimawandel verstärkt werden. Professor Henrik Hartmann erklärt, dass Tropenwälder wie der Amazonas wichtige Kohlenstoffspeicher sind, deren Zerstörung das Klimasystem der Erde gefährden könnte. Trotz internationaler Versprechen, die Entwaldung bis 2030 zu beenden, zeigen aktuelle Trends eine gegenteilige Entwicklung. Oft fehlt der politische Wille, Schutzmaßnahmen umzusetzen.
»Warum die Wälder bedroht sind – Henrik Hartmann, Leiter Institut für Waldschutz – In der Reihe der schlechten Nachrichten ist diese fast untergegangen. Im letzten Jahr sind weltweit 8,1 Millionen Hektar Wald zerstört worden. Das ist eine Fläche größer als Schottland. Besonders besorgt sind die Forschenden des Waldzustandsberichts über die Lage der Tropenwälder, die großräumig durch Waldbrände zerstört worden seien. Allein die Waldbrände im Amazonasgebiet hätten mehr Treibhausgase ausgestoßen, als ein Industrieland wie Deutschland in einem Jahr in die Atmosphäre bläst.«, 19.10.2025, https://www.deutschlandfunk.de/warum-die-waelder-bedroht-sind-henrik-hartmann-leiter-institut-fuer-waldschutz-100.html
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Warum die Wälder bedroht sind
Henrik Hartmann, Leiter des Instituts für Waldschutz
Immer mehr Wälder weltweit, auch in Europa, sind durch Brände, Abholzung und den Klimawandel gefährdet. Langfristige Schutzmaßnahmen sind notwendig.
Schlüsselpunkte
~ Globale Waldflächen nehmen zwar zu, drohen aber durch Feuer und Abholzung zu schwinden.
~ Tropenwälder, speziell der Amazonas, sind durch Brandrodung und Klimawandel stark gefährdet.
~ Wälder sind für den Klimaschutz essenziell, da sie viel CO₂ speichern und das Weltklima beeinflussen.
~ Der Klimawandel verstärkt die Brandintensität in Europa, besonders in den südlichen Ländern.
~ Der Schutz der europäischen Wälder vor den Folgen des Klimawandels erfordert langfristige Strategien und Maßnahmen zur Steigerung der Resilienz.
Ursachen der Waldgefährdung
~ Weltweit verursachen menschliche Aktivitäten wie Brandrodungen und illegale Rodungen massive Schäden.
~ Der Klimawandel führt zu längeren Dürreperioden und einem erhöhten Brandrisiko, wodurch die Wälder zusätzlich unter Stress gesetzt werden.
~ In Europa sind immer häufiger Megabrände zu beobachten, die durch Hitze und Trockenheit begünstigt werden.
~ In den Tropen werden Feuer oft für die Landnutzung eingesetzt und geraten manchmal außer Kontrolle.
Schutz- und Anpassungsstrategien
~ In Europa konzentriert man sich beim Schutz auf die Anpassung an klimatische Veränderungen und nicht auf die Verhinderung von Entwaldung.
~ Um Wälder widerstandsfähiger zu machen, werden strukturreiche und vielfältige Bewirtschaftungsformen empfohlen.
~ Monokulturen sollen durch Waldumbau zu resilienteren Mischwäldern ersetzt werden.
~ Die natürliche Entwicklung und die Artenvielfalt könnten dabei helfen, Wälder an den Klimawandel anzupassen.
~ Es besteht jedoch Unsicherheit darüber, wie lange solche Maßnahmen wirken, da zukünftige klimatische Bedingungen unklar sind.
Fazit: Der weltweite Zustand der Wälder ist bedenklich, da sie für den globalen Klimaschutz essenziell sind, menschliche Aktivitäten und der Klimawandel ihnen jedoch stark zusetzen. Nur nachhaltige, langfristige Schutzmaßnahmen können die Wälder für die Zukunft sichern.
Die Kohlendioxidwerte in der Atmosphäre haben im Jahr 2024 einen neuen Rekord erreicht. Dies ist auf anhaltende Emissionen, Waldbrände und eine verringerte CO₂-Absorption durch natürliche Senken zurückzuführen. Dies hat langfristige Auswirkungen auf das Klima.
Laut einem Bericht der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) sind die Kohlendioxidwerte in der Atmosphäre im Jahr 2024 auf einen neuen Rekordwert von 423,9 ppm gestiegen. Dies könnte langfristige Temperaturanstiege und extremere Wetterbedingungen zur Folge haben. Hauptursachen für die Zunahme der CO2-Emissionen sind menschliche Aktivitäten, Waldbrände und eine verringerte CO2-Absorption durch natürliche Senken. Angesichts dieser besorgniserregenden Entwicklung ist eine verstärkte Überwachung und Reduzierung der Emissionen notwendig, um das Klima zu schützen und die wirtschaftliche Sicherheit zu gewährleisten.
»Kohlendioxidwerte steigen 2024 auf Rekordniveau – Laut einem neuen Bericht der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) sind die Kohlendioxidwerte (CO2) in der Atmosphäre 2024 auf ein Rekordniveau gestiegen, was zu einem langfristigen Temperaturanstieg auf der Erde führen wird.«, 18.10.2025, https://www.sonnenseite.com/de/umwelt/kohlendioxidwerte-steigen-2024-auf-rekordniveau/
Eine globale Studie bestätigt, dass die Menge des Phytoplanktons in den Ozeanen seit dem Jahr 2001 rückläufig ist. Hauptursachen hierfür sind der Klimawandel und steigende Wassertemperaturen.
Eine globale Studie hat bestätigt, dass die Menge des Phytoplanktons in den Ozeanen zwischen 2001 und 2023 zurückgegangen ist. Dies gefährdet die Grundlage der Nahrungskette im Meer. Hauptursache hierfür sind die steigenden Wassertemperaturen, die den Nährstoffauftrieb unterdrücken und das Wachstum des Phytoplanktons einschränken. Zwar haben in einigen Regionen Algenblüten zugenommen, doch sind diese oft auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen und nicht repräsentativ für den globalen Trend.
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