🎙 Streit um Berechnungsmethoden bei Statistiken zur Armut.

In dieser Podcast-Folge wird das Statistische Bundesamt dafür kritisiert, dass es nur noch bestimmte Zahlen zur Armutsgefährdung veröffentlicht, die auf einer neuen Berechnungsmethode basieren. Dies hat einen Streit mit Armutsforschern ausgelöst.

Betroffene berichten von ihren persönlichen Erfahrungen mit Armut. Dies zeigt, dass Armut nicht nur eine Frage des Einkommens ist, sondern auch von sozialen Kontakten und Teilhabe abhängt.

Es wird diskutiert, dass die Armutsgefährdung in Deutschland bei 15,5 Prozent liegt. Diese Zahl hängt jedoch von der Art der Datenerhebung ab. Zudem ermöglicht die neue Methode weniger detaillierte regionale Analysen.

Wissenschaftler:innen kritisieren, dass die Veröffentlichung der niedrigeren Zahlen möglicherweise dazu dient, ein positiveres Bild der Armutslage zu vermitteln.

Der Streit um die Datenveröffentlichung hat auch politische Implikationen, da solche Zahlen für die Armutsbekämpfung wichtig sind.


Podcastfolge „Hinter der Statistik: Was arm sein bedeutet“ vom –02.10.2025– aus dem Deutschlandfunk-Podcast „Systemfragen“.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2025/10/02/arm_sein_warum_wissenschaftler_die_offiziellen_armutszahlen_dlf_20251002_2010_83476480.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/arm-sein-warum-wissenschaftler-die-offiziellen-armutszahlen-kritisieren-100.html

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