» […] Ich denke, so lange die Menschheit sich weiter benimmt wie ein Haufen Assis, die ihren Müll absondern als ob es kein Morgen gäbe und mit anderen Lebewesen nicht achtungsvoll zusammenleben wollen, wird sich auch nichts ändern. […] «
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Ich liebte den grauen Sessel, der rechts vom Fenster stand, und den Eck-Ablagetisch mit hoher Leselampe, der rechts daneben stand. Rechts um die Ecke des Lesetisches stand eine zweigeteilte Vitrine. Die linke Seite der Vitrine aus dunklem Holz war durch eine schiebbare Glastür verschlossen. Dahinter standen auf Glasböden Likör-, Sekt- und Weingläser sowie eine Flasche mit Pfefferminzlikör. Von diesem kostete ich heimlich. Die rechte Seite der Vitrine war durch eine schiebbare Holztür verschlossen. Dahinter verbarg sich ein Schallplattenspieler, der sowohl Schellackplatten mit 78 Umdrehungen pro Minute als auch Langspielplatten mit 33 Umdrehungen pro Minute und Singles mit 45 Umdrehungen pro Minute abspielen konnte. Man konnte mehrere Schallplatten übereinander auf die senkrechte Spindel in der Mitte des Plattentellers legen; sie wurden nacheinander abgespielt. Als Lautsprecher diente ein altes Transistorkofferradio, das dafür aus der Küche geholt …
der Ohrensessel Ecklesetisch Schirmlampe Musikvitrine
… und angeschlossen werden musste. Unterhalb des Plattenspielers gab es eine Sammlung von Schellackplatten. Das alles befand sich in der Wohnung meiner Oma.
Ich weiß nicht, ob ich als Jugendlicher oder junger Erwachsener einmal erwähnte, dass ich diese drei Möbelstücke gerne erben würde.
Meine Oma wurde dement. Die Wohnung wurde aufgelöst und sie zog zu meinen Eltern, ihrer Tochter. Das erfuhr ich erst später. Ich war mit Familie, Haustieren, Beruf und Studium ausgelastet. Dann zog die Oma in ein Pflegeheim. Danach ins Grab.
Als ich meine Oma bei meinen Eltern besuchte, hing ihre Pendelwanduhr bei ihnen an der Wand, und in den zwei kleinen Zimmern, die sie nun bewohnte, standen noch ein paar Möbelstücke aus ihrer Wohnung. Sessel, Lesetisch und Musikvitrine konnte ich nicht sehen. Ich fragte danach. „Die haben wir dem Sperrmüll übergeben.“
Täglicher Schreibanreiz
Beschreibe einen Gegenstand, an dem du als Jugendlicher unglaublich gehangen hast. Was wurde daraus?
zu den Fotos | Danksagung | Ich habe sechs Stunden gut geschlafen (77 Punkte im Schlaftracking).
Zum Frühstück aß ich mein Übernacht-Müsli und trank eine Tasse koffeinhaltigen Kaffee.
Parallel dazu hörte ich einzelne Beiträge aus den Podcasts der NachDenkSeiten.
Heute Nachmittag erhalte ich Besuch von N. und Z. Z. hatte Geburtstag und ich habe für sie zwei Geschenke, die sie sowohl zum Geburtstag als auch zu Weihnachten bekommen soll. Diese habe ich in Geschenkpapier eingepackt.
Nach der Morgentoilette las ich die aktuellen Feeds in meinem Feed-Reader und sah mir an, was die anderen Blogger:innen am Vortag veröffentlicht hatten.
Mein Zahnarzttermin war sehr erfreulich: zehn Minuten warten im Wartezimmer, fünf Minuten auf dem Stuhl liegen und mich mit der zahnmedizinischen Fachassistentin über den Schneefall, den Jahreswechsel und die Urlaubspläne unterhalten, eine Minute, in der die Zahnärztin meine Zähne von allen Seiten spiegelte, und dann verabschiedete sie mich mit den Worten: „Alles in Ordnung. Nichts zu tun. Wir sehen uns in einem halben Jahr wieder.“
Auf dem Rückweg kaufte ich mir die neue Öko-Test und holte die Post aus meinem Postfach.
Zuhause angekommen, las ich weiter die aktuellen Feeds in meinem Feed-Reader, trank eine Tasse koffeinfreien Kaffee und naschte dazu drei Dominosteine.
Zum Mittagessen gab es einen Apfel und ein „High Protein Toastbrötchen“ mit einem Aufstrich nach Teevurst-Art und scharfem Senf sowie eine Scheibe Käsealternative mit Bockshornklee. Dazu hörte ich Beiträge von Deutschlandfunk Kultur, Deutschlandfunk (Information und Musik) und den NachDenkSeiten.
Bevor N. und Z. kamen, hatte ich das „3in1 Family House“ von Lego Duplo zerlegt und verstaut. Ich brauche Platz für die Haba-Purzelklötze, die es als Weihnachtsgeschenk für Z. gibt. Danach habe ich noch gesaugt und alle Handtücher gewechselt. Mein Xiaomi-Luftfilter hatte eine dicke Staubschicht um den Aktivkohlefilter. Diese habe ich vorsichtig abgesaugt. Saubere Luft ist nun wieder garantiert. Meinen Kindern S., X. und P. habe ich u. a. zu Weihnachten einen Wandmonatskalender mit Fotos geschenkt, die ich über das Jahr hinweg gemacht hatte. Diesen Kalender schenke ich heute auch N. und H. für ihr Zuhause.
Gegen 14:30 Uhr klingelten N. und Z. an der Tür. Normalerweise gehen wir erst einmal spazieren, aber heute, bei dem fiesen Wetter, hatte niemand Lust. Die beiden hatten Franzbrötchen mitgebracht, ich hatte Kaffee gekocht. Nachdem wir die Franzbrötchen gegessen und uns die Erlebnisse der vergangenen drei Wochen in Kurzform erzählt hatten, spielten wir zusammen das neue Brettspiel „Max Mäuseschreck”. Beim nächsten Mal werden die Purzelklötze aufgestellt und purzeln gelassen. Nach zwei Stunden war unser wöchentliches Treffen schon wieder zu Ende.
Wieder allein widmete ich mich meinen neuen Blogposts.
Ich aß eine tiefgefrorene Tomatensuppe, natürlich nicht, ohne sie vorher aufzuwärmen.
Außerdem aß ich ein paar Linsenchips, eine Handvoll Nüsse und Maronen, trank ein alkoholfreies Bier und ein Glas Mehrfruchtdirektsaft und aß drei Datteln sowie einen Becher „Pure Joy Kirsche”. Beim Essen hörte ich einzelne Beiträge aus den Podcasts von Deutschlandfunk Kultur und den NachDenkSeiten.
Den Tag ließ ich mit dem Hören von Neuerscheinungen und Lieblingssongs, einer Tasse koffeinfreiem Kaffee und zwei weichen Lebkuchenherzen ausklingen.
Ich habe entdeckt, dass ARTE bis zum 19.12.2026 alle drei Staffeln von Twin Peaks, David Lynchs Meisterwerk, streamt. Jetzt sind alle 48 Folgen auf meiner Festplatte. Staffel 3 setzt 25 Jahre nach dem Ende von Staffel 2 wieder ein. Gerade Staffel 3 ist ein absurdes Meisterwerk – ganz nach meinem Geschmack.
Ich bin heute dankbar für:
– für guten Schlaf,
– dass ich keine Albträume hatte,
– für gesunde Zähne,
– das nette Gespräch mit der zahnmedizinischen Fachassistentin,
– für unfallfreies Bewegen im öffentlichen Raum und zu Hause,
– für den Besuch heute Nachmittag,
– für Twin Peaks bei ARTE,
– für den Song des Tages: „Two People In Love” von Biffy Clyro, veröffentlicht am 19.09.2025 auf Futique | Spotify | YouTube | Apple Music,
Dieser Text aus „Lacrimosa – Day of Tears“ aus „Requiem for my friend“ von Zbigniew Preisner, veröffentlicht am 9. Januar 1998, ist Teil des traditionellen katholischen Requiems (der Totenmesse) und bekannt als die Sequenz „Lacrimosa“. Er thematisiert den Tag des Jüngsten Gerichts und die Bitte um göttliche Gnade. Das Wort „Lacrimosa” bedeutet übersetzt „tränenreich” oder „voll der Tränen”. Der Text beschreibt einen Zustand tiefer emotionaler Erschütterung angesichts der Endlichkeit des Lebens und der eigenen Sünden.
Er schildert den Moment, in dem der Mensch „aus der Asche aufersteht“, um von Gott gerichtet zu werden. Es herrscht eine Atmosphäre der Ehrfurcht und Angst vor der göttlichen Gerechtigkeit, da der Mensch als „schuldig“ dargestellt wird. Im zweiten Teil wandelt sich die Stimmung von Angst zu einem demütigen Gebet. Gott wird angefleht, den Sündern zu vergeben.
Der Text endet mit der Bitte, den Verstorbenen die ewige Ruhe zu schenken.
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In einem Interview mit der Völkerrechtlerin Heike Krieger wird die aktuelle Herausforderung des Völkerrechts durch globale Machtverschiebungen, insbesondere durch das Verhalten der USA unter Donald Trump, thematisiert. Krieger erklärt, dass viele Staaten die völkerrechtlichen Normen infrage stellen, was zu einer Erosion der seit 1945 etablierten Völkerrechtsordnung führt. Sie hebt hervor, dass militärische Maßnahmen gegen Kriminalität – wie sie die USA gegen Venezuela ergriffen haben – klare Verstöße gegen das Völkerrecht darstellen. Zudem betont sie, dass die Idee einer geregelten internationalen Zusammenarbeit nach wie vor von vielen Staaten, insbesondere im globalen Süden, unterstützt wird. Trotz der aktuellen Schwierigkeiten betont Krieger, dass rechtliche Normen beständig sind und auch in Krisenzeiten als Maßstab für politische Forderungen dienen können.
Völkerrecht unter Druck: Herausforderung durch geopolitischen Wandel
Key Points
~ Das Völkerrecht ist durch globale Machtverschiebungen zunehmend gefährdet.
~ Die USA haben durch ihre Politik – inklusive Kriege und Verweigerung der Zusammenarbeit – das System destabilisiert.
~ Neue Konflikte wie die US-Militäraktionen gegen Venezuela widersprechen dem internationalen Recht.
~ Europa sollte Koalitionen mit Ländern des Globalen Südens ausbauen, um das Völkerrecht zu stärken.
~ Rechtliche Normen sind widerstandsfähig und können Krisen überstehen.
Entwicklung des Völkerrechts im Wandel
~ Das Völkerrecht wurde in den letzten Jahren durch die Aktivitäten der USA, insbesondere unter Trump, stark belastet. Die USA haben sich aus Verträgen zurückgezogen und internationale Institutionen infrage gestellt. Heike Krieger betont jedoch, dass das Völkerrecht zwar unter Druck steht, aber nicht verschwindet, da es weiterhin eine grundlegende Rolle in der internationalen Ordnung spielt.
US-amerikanische Einflussnahme und Konflikte
~ Die US-Politik zeigt ein ambivalentes Verhältnis zum Völkerrecht: Einerseits wird es zum Vorteil genutzt, andererseits wird es auch verletzt. Die Angriffe auf Venezuela etwa wurden als Verstöße gegen das Völkerrecht bewertet, da sie den Grundsatz der Souveränität und das Gewaltverbot missachten. Ebenso groß ist die Kritik an der Unterstützung für den Irakkrieg, der auf falschen Beweisen basierte.
Europäische Perspektiven und Strategien
~ Angesichts globaler Unsicherheiten ist Europa gefragt, Koalitionen mit Ländern wie Brasilien, Indien oder Südafrika zu stärken. Das Ziel besteht darin, das Völkerrecht zu verteidigen und eine Weltordnung zu fördern, die auf Souveränität und Gleichheit basiert – trotz der derzeit entstehenden Hierarchien und Spannungen. Heike Krieger mahnt, dass rechtliche Normen krisenfest sein können.
Fazit:
~ Obwohl das Völkerrecht durch geopolitische Spannungen herausgefordert wird, bleibt es ein wichtiger Faktor für globale Stabilität. Europas Zusammenarbeit mit den Ländern des Globalen Südens kann dabei helfen, das System zu stärken und die Prinzipien der Souveränität und Rechtsdurchsetzung aufrechtzuerhalten.
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» […] Frau Kallas, der IQ-Downer der Europäischen Kommission per se, jubelte mit, als bekannt wurde, dass der venezolanische Präsident in Handschellen auf einem amerikanischen Kriegsschiff entführt wurde, ohne eine Ahnung davon zu bekommen, dass Ähnliches bald ganz in der Nähe passieren könnte, weil mit Grönland noch ein Territorium auf der Trumpschen Speisekarte steht, das bekanntlich immer noch als dänisches Hoheitsgebiet deklariert wird.
Und unser schlaksiger Kanzler zeigte dem Verschleppten noch den verbalen Stinkefinger. Wenn es allerdings um derartige Gesten geht, ist er ein Großformat. […] «
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