Es gibt mehrere Kapitel meines Lebens, die ich als „die schweren Jahre” bezeichnen würde. Nicht rückblickend, sondern während ich mich an die damalige Zeit erinnere. Rückblickend erscheint manch schwere Zeit als annehmbar.
Ich bin leidensfähig und geduldig. Ich kann abwarten, was sich im Laufe einer schweren Zeit zeigt. Ich bin absolut realistisch. Ich analysiere eine Situation, zeige mir Lösungswege auf und schließe dabei auch mein Bauch- bzw. Herzgefühl mit ein. Selbst wenn es mir nicht passt, erledige ich das Erforderliche unverzüglich.
Ich überlege, ob ich die Situation selbst verändern kann, ob ich meine Einstellung zur Situation ändern kann oder ob – als ultima ratio – es besser ist, die Situation zu verlassen.
Ich lebe langsam. Deshalb verändern sich Situationen bei mir auch nur langsam. Nur was sich langsam ändert, wird nachhaltig.
What’s a chapter of your life you’d title "The Hard Years" — and what got you through it? | Welchen Abschnitt deines Lebens würdest du mit dem Titel „Die schweren Jahre“ bezeichnen – und was hat dir dabei geholfen, diese Zeit zu überstehen?
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