đź“…âť“ slow motion

Es gibt mehrere Kapitel meines Lebens, die ich als „die schweren Jahre” bezeichnen würde. Nicht rückblickend, sondern während ich mich an die damalige Zeit erinnere. Rückblickend erscheint manch schwere Zeit als annehmbar.

Ich bin leidensfähig und geduldig. Ich kann abwarten, was sich im Laufe einer schweren Zeit zeigt. Ich bin absolut realistisch. Ich analysiere eine Situation, zeige mir Lösungswege auf und schließe dabei auch mein Bauch- bzw. Herzgefühl mit ein. Selbst wenn es mir nicht passt, erledige ich das Erforderliche unverzüglich.

Ich überlege, ob ich die Situation selbst verändern kann, ob ich meine Einstellung zur Situation ändern kann oder ob – als ultima ratio – es besser ist, die Situation zu verlassen.

Ich lebe langsam. Deshalb verändern sich Situationen bei mir auch nur langsam. Nur was sich langsam ändert, wird nachhaltig.

Tägliche Schreibanregung
Welches Kapitel deines Lebens wĂĽrdest du „Die harten Jahre“ nennen – und was hat dich da durchgebracht?

What’s a chapter of your life you’d title "The Hard Years" — and what got you through it?  |  Welchen Abschnitt deines Lebens wĂĽrdest du mit dem Titel „Die schweren Jahre“ bezeichnen – und was hat dir dabei geholfen, diese Zeit zu ĂĽberstehen?

„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/

Avatar von Unbekannt

Autor: Bernd

» ... Ist es möglich; daß man trotz Erfindungen und Fortschritten, trotz Kultur, Religion und Weltweisheit an der Oberfläche des Lebens geblieben ist? Ist es möglich, daß man sogar diese Oberfläche, die doch immerhin etwas gewesen wäre, mit einem unglaublich langweiligen Stoff überzogen hat, so daß sie aussieht wie die Salonmöbel in den Sommerferien? Ja, es ist möglich. ... « – Rainer Maria Rilke, Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge, 1910 ====================

Kommentar verfassen