Bundesweites Böllerverbot, jetzt!

https://innn.it/boellerverbot

»An einem bundesweiten Böllerverbot führt kein Weg mehr vorbei. Was wir vergangenes Silvester erlebten, übersteigt jeden Rahmen. Diese massive Gewalt gegen unsere Kolleginnen und Kollegen muss aufhören. 

An alle, die jetzt Scheindebatten führen: Wir brauchen eine Lösung, die zeitnah greift, damit wir im nächsten Jahr nicht wieder über zig Verletzte reden. Dazu zählt das Böllerverbot! Die Held*innen der Silvesternacht wurden mit allerlei Feuerwerkskörpern beschossen, die es frei verfügbar im Handel gibt. Das muss ein Ende haben.

Seit Jahren kommt die Debatte um ein Böllerverbot wenige Tage vor Silvester auf und erreicht dann am 1. Januar ihren Höhepunkt. Für den Rest des Jahres spricht kaum noch wer darüber. 

Das dürfen wir dieses Jahr nicht zulassen. Denn wir können nicht jedes Jahr die gleiche ergebnislose Leier spielen, wenn das Leben von Menschen durch frei verkäufliche Pyrotechnik mutwillig und fahrlässig gefährdet wird! 

Als Gewerkschaft der Polizei vertreten wir in Berlin die Interessen der Kolleginnen und Kollegen von Polizei und Feuerwehr.

Jahr für Jahr geben unsere Einsatzkräfte alles, verzichten auf Kosten ihrer Familien auf Silvester, um für andere da zu sein. Dafür riskieren sie ihr Leib und Leben. Denn Böller werden als Waffen gegen sie eingesetzt. 

Daher fordern wir ein umfassendes Böllerverbot im Privatbereich, so wie es das in vielen Ländern bereits gibt. Dazu gehört  auch ein entsprechendes Verkaufsverbot an all jene, die damit nicht beruflich zu tun haben. Statt Sodom und Gomorrha auf unseren Straßen bedarf es organisierte Veranstaltungen. Wir wissen, dass das Böllerverbot nicht das ganze Problem der Gewalt gegen Polizei und Feuerwehr löst. Aber es ist ein wichtiger, erster Schritt für mehr Sicherheit für uns Einsatzkräfte in der Silvesternacht. 

Daher bitten wir Sie um Ihre Unterschrift – schaffen Sie mehr Sicherheit für Polizei und Feuerwehr in der Silvesternacht!«

Die Bundeswehr hat einen Schüler angezeigt. Bestrafe einen, erziehe hundert? |

Die Bundeswehr hat einen Schüler angezeigt, der nach dem Besuch eines Jugendoffiziers ein kritisches Meme veröffentlicht hat. Dies wirft Fragen zur Rolle der Bundeswehr in Schulen sowie zur Meinungsfreiheit auf.

Nach dem Besuch eines Jugendoffiziers der Bundeswehr an einer Freiburger Schule hat die Bundeswehr einen Schüler angezeigt, der ein kritisches Meme auf Instagram gepostet hatte. Dies führte zu Ermittlungen wegen Beleidigung. Der Schüler hatte bereits vor dem Besuch eine Schülerzeitung gegründet, um gegen den Vortrag zu protestieren. Es gibt Bedenken, dass die Anzeige der Bundeswehr darauf abzielt, Kritiker einzuschüchtern. Das Vorgehen wirft Fragen zur Verantwortung von Schulen auf, die der Bundeswehr Auftritte in ihren Einrichtungen ermöglichen, und fordert Lehrer zur Zivilcourage auf.

»Bundeswehr-Anzeige gegen Schüler produziert PR-Gau und stellt Schulbesuche der Jugendoffiziere in Frage – Nach dem Besuch eines Bundeswehr-Jugendoffiziers in einer Freiburger Schule hat die Bundeswehr Berichten zufolge einen kritischen Schüler angezeigt. Die Polizei ermittelt wegen Beleidigung gegen ihn. Das Verteidigungsministerium dementiert die Anzeige des Schülers durch die Bundeswehr.«, 31.10.2025, https://norberthaering.de/bundeswehr-anzeige/

Hobbypiloten und kriminelle Aktivitäten

Die Berichte über angebliche Drohnenvorfälle in mehreren europäischen Ländern, die oft mit Russland in Verbindung gebracht wurden, haben sich größtenteils als unbegründet herausgestellt, da viele Vorfälle auf Hobbypiloten oder kriminelle Aktivitäten zurückzuführen sind.

In seinem Artikel kritisiert Florian Warweg die jüngsten Berichte über angebliche russische Drohnenvorfälle in mehreren europäischen Ländern. Diese haben sich als unbegründet herausgestellt, da viele dieser Sichtungen auf Hobby-Piloten oder illegale Aktivitäten wie Zigarettenschmuggel zurückzuführen sind. Die Bundeswehr und andere Behörden haben Berichte über Drohnenüberflüge wiederholt dementiert, während Politiker und Medien Russland weiterhin beschuldigen und Panik schüren, ohne ausreichende Beweise vorzulegen. Warweg fordert eine sachlichere Berichterstattung und dass die tatsächlichen Probleme der Bürger stärker in den Fokus gerückt werden, anstatt sich auf unbegründete Drohnenspekulationen zu konzentrieren.

»So ziemlich alle „Russen-Drohnen“-Berichte der letzten Wochen aus Deutschland, Polen, Frankreich, Norwegen, Litauen und Dänemark haben sich mittlerweile als unbegründet herausgestellt. In Litauen waren es Zigaretten-Schmuggler, in Norwegen, beim Frankfurter Flughafen sowie beim Warschauer Präsidentenpalast „Hobbydrohnenpiloten“, die ihren Neuerwerb testen wollten. Die Bundeswehr sah sich gezwungen, SPIEGEL-Berichte zu angeblichen Überflügen zu dementieren. Auch in Dänemark legten Politik und Polizei den Rückwärtsgang ein. Ähnlich zeigt sich die Lage beim angeblichen „russischen Drohnen-Tanker“, den französische Spezialeinheiten medienwirksam am 27. September in internationalen Gewässern bei Saint-Nazaire aufgebracht hatten. Von Florian Warweg.«, 07.10.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=140202

hören:

Stille. Leere. Panik.

Täglicher Schreibanreiz
Welche Fernsehsendungen hast du als Kind gesehen?

Der Vierjährige schreckt aus einem Alptraum hoch.

Es ist dunkel. Es ist still.

Er steht auf, öffnet die Tür seines Kinderzimmers und sieht, dass im Wohnzimmer Licht brennt.

Mama? – Mama? – Mama!? Mama antwortet nicht. Es bleibt still.

Wo ist Mama?

Der Kleine geht von Raum zu Raum. Hinter jeder Tür herrscht Stille. Mama ist nicht da!

Panik kommt auf. Wo ist Mama?

Er läuft hektisch durch die ganze Wohnung. Nur mit äußerster Mühe kann er sich etwas beruhigen. Er kann sich nicht daran erinnern, dass Mama etwas gesagt hat, das erklärt, wo sie und Papa sind.

Er weint.

Bitterlich.

Er geht ins Wohnzimmer und drückt den Knopf am Fernseher, den Mama oder Papa immer drücken. Der Fernseher geht an. Blaulicht. Polizisten rennen durchs Bild. Menschen weinen. Es werden Fragen gestellt. Plötzlich sitzt ein Mann allein auf einem Stuhl an einem Tisch. Er hört etwas von „sachdienlichen Hinweisen” und „eines unserer Aufnahmestudios”. Kurz darauf erscheinen nacheinander zwei Männer, die merkwürdig sprechen. Er sieht, wie Maskierte Vitrinen mit dem Hammer einschlagen, wie eine Frau vom Fahrrad gestoßen wird und sich ein Mann auf sie legt, sowie wie eine alte Frau an ihren Sessel gefesselt und geschlagen wird.

Er versteht die Welt nicht mehr.

Angst. Angst. Angst.

Er verlässt das Wohnzimmer. Der Fernseher läuft weiter. Er geht ins elterliche Schlafzimmer, legt sich auf das große Bett und döst ein.

Später merkt er noch, wie er in sein eigenes Bett getragen wird …

Die Erinnerung an diese Nacht wird ihn sein Leben lang begleiten. „Aktenzeichen XY … ungelöst” auch.