Im Gespräch geht es um die Unterschiede in der Bildung zwischen Mädchen und Jungen, die als „Gender Education Gap“ bezeichnet werden. Julia Bamberg spricht mit Caroline von St. Ange, einer Bildungs-Influencerin und Lerncoach, über dieses Thema.
Laut den neuesten Statistiken absolvieren Mädchen häufiger das Abitur und haben bessere Chancen im Studium als Jungen. Caroline von St. Ange erklärt, dass Geschlechterklischees das Lernverhalten von Kindern beeinflussen. Oft werden Mädchen mit Spielzeug gefördert, das ihre sprachlichen Fähigkeiten stärkt, während Jungen eher mit Spielzeug spielen, das mathematische und räumliche Fähigkeiten fördert.
Sie betont, dass Eltern darauf achten sollten, welche Art von Spielzeug sie ihren Kindern anbieten, um eine ausgewogene Entwicklung zu fördern. Außerdem sollten Lehrer sich ihrer Haltung gegenüber Jungen und Mädchen sowie ihrer Erwartungen an sie bewusst sein. Eine Online-Fortbildung für Lehrkräfte könnte dabei helfen, diese Themen zu adressieren.
Caroline von St. Ange schlägt vor, den Unterricht kindgerechter zu gestalten, anstatt geschlechtsspezifische Unterschiede zu betonen. Sie empfiehlt mehr Bewegung im Schulalltag, um allen Kindern zu helfen, besser zu lernen.
Zusammenfassend zeigt dieses Gespräch, wie wichtig es ist, Geschlechterklischees zu erkennen und zu überwinden, um eine gerechtere Bildung für alle Kinder zu ermöglichen.
Aus dem Interview „Mädchen können Sprachen, Jungs Mathe? – Wie Bildungsgerechtigkeit gelingen kann“ der Deutschlandfunk-Kultur-Sendung „Studio 9“ vom –20.08.2026-.
Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/08/20/maedchen_koennen_sprachen_jungs_mathe_wie_drk_20260820_0740_82b46be7.mp3
Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunkkultur.de/maedchen-koennen-sprachen-jungs-mathe-wie-bildungsgerechtigkeit-gelingen-kann-100.html
„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/
rueckzuginsprivate.de weist darauf hin, dass die Inhalte der geteilten und zusammengefassten Artikel die Ansicht der verlinkten Websites wiedergeben. Diese Ansicht muss nicht mit der Meinung von rueckzuginsprivate.de übereinstimmen.