📰 Die Illusion der Sicherheit: Wie das Einsperren auf Verdacht unseren Rechtsstaat gefährdet.

In seinem Artikel beschäftigt sich Heinrich Schmitz mit dem Thema Präventivhaft, also der Möglichkeit, Menschen einzusperren, bevor sie eine Straftat begangen haben. Schmitz warnt davor, diese Idee zu unterstützen, da sie gefährlich ist und die Freiheit der Bürgerinnen und Bürger bedrohen kann.

Er erläutert, dass der Rechtsstaat darauf fußt, Menschen für ihre Taten zur Verantwortung zu ziehen, nicht für Vermutungen über mögliche zukünftige Taten. Das Grundgesetz schützt die persönliche Freiheit und stellt hohe Anforderungen an jede Freiheitsentziehung. Diese Regeln sind wichtig, um zu verhindern, dass der Staat Menschen willkürlich einsperrt.

Schmitz zieht Parallelen zur deutschen Geschichte, insbesondere zu den Diktaturen, in denen Menschen ohne Gerichtsverfahren eingesperrt wurden, da der Staat sie als Bedrohung betrachtete. Er betont, dass uns diese Erfahrungen lehren sollten, vorsichtig zu sein, wenn es um staatliche Macht und die Freiheit des Einzelnen geht.

Er warnt davor, dass ein Paradigmenwechsel stattfindet, wenn der Staat nicht mehr auf Beweise, sondern auf Wahrscheinlichkeiten und Vermutungen basiert, um Freiheit zu entziehen. Dies könnte zu einem gefährlichen Machtungleichgewicht zwischen Bürger und Staat führen.

Zusammenfassend fordert Schmitz, dass wir wachsam bleiben und nicht leichtfertig mehr Macht an den Staat abgeben müssen – selbst im Namen der Sicherheit.

thecolumnists.org – Präventivhaft Heinrich Schmitz08.08.2026https://thecolumnists.org/2026/08/08/freiheitsentzug-auf-verdacht/

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