» ... Ist es möglich; daß man trotz Erfindungen und Fortschritten, trotz Kultur, Religion und Weltweisheit an der Oberfläche des Lebens geblieben ist? Ist es möglich, daß man sogar diese Oberfläche, die doch immerhin etwas gewesen wäre, mit einem unglaublich langweiligen Stoff überzogen hat, so daß sie aussieht wie die Salonmöbel in den Sommerferien?
Ja, es ist möglich. ... «
– Rainer Maria Rilke, Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge, 1910
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Scott Ritter, ein ehemaliger UN-Waffeninspektor, berichtet, dass ihm die Citizens Bank ohne Angabe von Gründen die Konten gekündigt hat. Er sieht dies als gefährlich für die Meinungsfreiheit an. Der Artikel kritisiert die Praxis des „De-Banking“, von der mutmaßlich auch andere Personen und Organisationen betroffen sind, die aufgrund ihrer Meinungen oder politischen Ansichten von Banken diskriminiert werden. Es wird ein Verbot dieser Praxis gefordert, da sie eine Form der Einschüchterung darstellt, von der jeder Bürger betroffen sein kann. Der Autor betont die Notwendigkeit einer breiten Solidarität gegen solche Kontokündigungen – unabhängig von politischen Überzeugungen.
von Tobias Riegel, Auch Scott Ritter wurden nun die Konten gekündigt – diese Praxis muss verboten werden, 16.01.2026, https://www.nachdenkseiten.de/?p=144885
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» […] Die alte Welt mit ihren Gewissheiten ist zumindest in der westlichen Hemisphäre nicht mehr existent, und dennoch sitzen Experten, die die Prognosen ihres Untergangs als böse Verschwörungstheorien in den Wind schlugen, wieder in den Sesseln ihrer korrupten Wichtigkeit. Ihre Expertise lässt sich durchaus auf das ungeheure Ausmaß ihrer Impertinenz zurückführen. Oder welcher Mensch, der noch halbwegs bei Verstand ist und durch seine Erziehung ein Maß an Redlichkeit mitbringt, käme auf die Idee, sich als außenpolitischer Experte titulieren zu lassen, der nie ein Amt in diesem Bereich hatte, der nie in anderen Ländern gelebt hätte und der internationale Organisationen nur vom Namen kennt? Genau. Niemand. Aber von dieser Sorte wimmelt es in einer weltfremden, aber gerade darin professionalisierten Medienwelt. Und dieses Phänomen ist seit Corona bestens bekannt. Auch da spielte sich so manche Schlunze als Epidemiologe auf. Und bei den „Kennern“ Russlands ist es ähnlich. Sie kennen weder die jüngere Geschichte des Landes noch dessen kulturelle Vielfalt und die aus beidem abzuleitenden Interessen. […] «
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Mein Traumjob wäre der eines Projekt- oder Eventmanagers. Bereits Anfang der 1980er Jahre habe ich zusammen mit anderen Vereinsmitgliedern das erste Garde- und Showtanz-Turnier meiner Geburtsstadt geplant, organisiert und durchgeführt. Ich habe den Titel dieser Veranstaltung erfunden. Dieser wird bis heute von anderen Veranstaltern weiterverwendet. Die größte Herausforderung war es, neben den vielen kleinen Aufgaben, alle Teilnehmer:innen nacheinander durch die zu kleinen Umkleideräume zu schleusen. In der Rolle des verantwortlichen Organisators bin ich vollkommen aufgegangen. Durch diesen Erfolg wurde das Turnier etabliert.
Auch durfte ich beruflich drei Mal zentrale Testgruppensitzungen mit bis zu 150 Tester:innen organisieren. Dazu gehörten die Beschaffung der Hardware, die Organisation der Räumlichkeiten und die Koordination dieser jeweils vierwöchigen Veranstaltungen. Auch das hat mir große Freude bereitet.
Dabei habe ich festgestellt, dass ich wunderbar improvisieren kann und für fast alles eine Lösung finde.
Es ist ein Traumjob, weil jeder Tag anders ist und es immer wieder neue Überraschungen gibt – positive wie negative. Langeweile kommt garantiert nicht auf. Man trifft auf Menschen, mit denen man sich blind versteht, und auf Menschen, die einen an die eigenen Grenzen bringen.
Einige Jahre war ich Mitglied und Vorsitzender des Personalrats. Eine wichtige Aufgabe war es, den jährlichen Betriebsausflug zu organisieren. Den Betriebsausflug hatte ich als Kollege gemieden wie der Teufel das Weihwasser. Als Personalratsteam haben wir vier schöne Betriebsausflüge für jeweils 150 Kolleg:innen organisiert.
Das ist ein Traumjob, in dem ich meine Betriebstemperatur für maximale Kreativität erreiche und völlig aufblühe.
Seh ich noch richtig In dieser seltsamen Welt? Gas soll jetzt grün sein Und das Gras schon bald gelb
Kann dir kein Mensch erklären Warum leere Flugzeuge fliegen Die letzten Jahre, wen wundert′s Waren die heißesten sieben
Warum man Öl, Gas und Kohle Weiter subventioniert Mit elf Millionen pro Minute Wer bitte soll das kapieren?
Mit heiteren Mienen Vertrösten sie uns Wer vermisst auch schon Bienen Solang die Wirtschaft noch brummt?
Doch von dem, was wir schützen Ist sogar ein Tier dabei Lebt auf dem Land und in Flüssen Nennt sich „Leopard 2“
Resignieren kann jeder Oder Lieder davon singen Aber was kann Perspektive? Und wer kann Hoffnung bringen?
Das ist nicht nur eine Phase Es ist die Frage unsrer Zeit Und die Antwort ist die Straße Sie ruft laut: „Lützerath bleibt!“
Ihr wollt die Wirtschaft entfesseln Und legt Menschen in Ketten Nur wenn man das umdreht Wär unsre Welt noch zu retten
Verhindert den Schaden Christian Lindner den Schmerz Während wir im Überfluss baden Ertrinken Menschen im Meer
Menschenwürde im Konjunktiv Ist das, wonach wir streben Der globalen Erwärmung eine Soziale Eiszeit entgegen, ich
Schreib Lieder voller Zynismus Und ich hab leider Pech, denn Kritik am Kapitalismus Verkauft sich sehr schlecht
Doch resignieren kann jeder Oder Lieder davon singen Doch wenn alte Perspektiven Uns um unsre Hoffnung bringen
Ist dann noch Zeit für leere Phrasen Und dafür, dass noch jemand schreibt? Wär es nicht Zeit, dass diese Frage Uns alle auf die Straßen treibt?
Ja, resignieren kann jeder Lass uns lieber davon singen Lass uns um Perspektiven Und um jede Hoffnung ringen
Komm, wir gehen auf die Straßen Dann läuft die Zeit nicht mehr allein Wir alle teilen eine Frage Komm, lass uns Teil der Antwort sein
Seh ich noch richtig In dieser seltsamen Welt? Gas soll jetzt grün sein Und das Gras schon bald gelb
Der Song „grasgelb“ von Enno Bunger, veröffentlicht am 19.01.2024 auf dem Album „Der beste Verlierer“ ist ein gesellschaftskritischer Protestsong, der sich intensiv mit der Klimakrise, politischen Widersprüchen und systemischer Ungerechtigkeit auseinandersetzt. Der Text prangert die Widersprüche moderner Politik an. Er thematisiert, dass fossile Brennstoffe trotz Klimawandel massiv subventioniert werden („elf Millionen pro Minute“), während ökologische Symbole (wie das „Grüne Gas“) als Etikettenschwindel dargestellt werden. Besonders bissig ist der Vergleich des Naturschutzes mit dem Militär: Während Bienen sterben, scheint der „Schutz“ von Panzern (Leopard 2) Priorität zu haben.
Der Autor verbindet ökologische Zerstörung mit sozialer Ungerechtigkeit. Er stellt die „globale Erwärmung“ einer „sozialen Eiszeit“ gegenüber. Dabei wird der Kontrast zwischen westlichem Überfluss und dem Sterben von Geflüchteten im Mittelmeer scharf kritisiert. Namentlich genannte Politiker (wie Christian Lindner) dienen dabei als Symbole für eine Wirtschaftspolitik, die Profit über Menschenleben und Klimaschutz stellt. Der Text reflektiert die Schwierigkeit, gegen das System aufzubegehren. Der Künstler gibt zu, dass Kritik am Kapitalismus sich „schlecht verkauft“, und beschreibt ein Gefühl der Ohnmacht angesichts einer Welt, in der die Wirtschaft „brummen“ muss, egal zu welchem Preis.
Das zentrale Motiv des Liedes ist die Überwindung der Resignation. Der Text gipfelt in einem klaren Appell zum Widerstand auf der Straße. Mit dem Slogan „Lützerath bleibt!“ bezieht sich der Song konkret auf die Klimaproteste im rheinischen Braunkohlerevier. Die Kernaussage lautet: Reden und Singen reichen nicht mehr aus; die Antwort auf die Krisen unserer Zeit ist der aktive, gemeinschaftliche Protest. Der Song ist ein flammendes Plädoyer gegen das „Weiter-so“ der aktuellen Politik. Er fordert dazu auf, die Rolle des passiven Beobachters zu verlassen und Teil einer Bewegung zu werden, die Mensch und Natur vor wirtschaftliche Interessen stellt.
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In seinem Artikel analysiert Vijay Prashad die aktuellen Unruhen im Iran und bietet sechs zentrale Punkte zur Einordnung der Situation. Die ursprünglich gegen Inflation und schlechte Lebensbedingungen gerichteten Proteste haben sich in gewaltsame Auseinandersetzungen verwandelt, bei denen eine externe Einmischung der USA und Israels vermutet wird. Prashad betont, dass sich die Unruhen nicht gegen die USA, sondern gegen die iranische Regierung richten, und warnt vor möglichen militärischen Interventionen. Der Artikel schließt mit der Aufforderung, dass die Iraner ihre Probleme selbst lösen müssen, ohne dabei auf ausländische Gewalt zu setzen.
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